Wenn die dauerempörten Wohlstandskinder auf unseren Straßen heute mit Palästinensertuch brüllen und islamistischen Terror bejubeln, tun sie eigentlich nur das, was die radikale deutsche Linke seit 60 Jahren am besten kann:
den eigenen abgrundtiefen Antisemitismus als elitären „Befreiungskampf“ verkaufen.
Die historische Amnesie ist geradezu atemberaubend. Man mimt den antifaschistischen Moralapostel, blendet aber geflissentlich aus, in wessen Fußstapfen man eigentlich tritt.
Es war exakt am 9. November 1969 – ausgerechnet am Jahrestag der Reichspogromnacht! –, als linke Weltverbesserer der Tupamaros eine Bombe im jüdischen Gemeindehaus in Berlin platzierten.
Nur ein kaputter Zünder verhinderte das Massaker.
Die RAF-Säulenheilige Ulrike Meinhof feierte die bestialische Ermordung der israelischen Olympia-Mannschaft 1972 ernsthaft als „mutige, revolutionäre Aktion“.
Und in Entebbe 1976? Da übernahmen die deutschen Linksterroristen Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann bei einer Flugzeugentführung höchstpersönlich die Selektion von Juden und Nicht-Juden.
Die SS hätte wohl anerkennend applaudiert, aber Böse hielt sich dabei allen Ernstes für einen edlen „Idealisten“.
Das Ganze geschah stets mit dem Segen und der logistischen Hilfe der angeblich so friedliebenden DDR, die palästinensischen Drahtziehern und gesuchten RAF-Mördern liebevoll Unterschlupf, falsche Pässe und Krankenbetten in der Ost-Berliner Charité bot.
Heute braucht es für diese absurde Romanze nicht mal mehr das intellektuelle Feigenblatt des Marxismus.
Es reicht völlig, Israel und den Westen zu hassen, um als radikaler Islamist sofort die linke Kuscheldecke überreicht zu bekommen.
Die unheilige Allianz aus tiefroten Gesellschaftsumbauern und arabischem Terror ist kein Betriebsunfall der Gegenwart.
Sie ist die logische Fortsetzung einer zutiefst braunen Tradition unter rotem Deckmantel.
Wer heute „Widerstand“ brüllt, ist kein Aktivist.
Er ist nur der nützliche Idiot einer sehr alten, blutigen Geschichte.
#Antisemitismus #TelAviv