So nun ich hab ja schon was am WE angekündigt , aber manchmal haben andere Sachen Vorrang um die man sich kümmern muss . dann werden eben Abstriche gemacht, was lange wird aber gut , nun habe ich es endlich fertig bekommen und leg es hin ... und es passr noch wie Faust aufs Auge . 23 Seiten .... und heute ist .der 23ste , das Universum weiss schon wie es mich schubsen muss. ,,Diese Zahl gehört zu mir seit meinen ersten Atenzug,,,
Manifest des Nullpunkts
aus dem Gedanken heraus
Anouk · Æthra
I. Der Nullpunkt
Der Ouroboros
Es gibt einen Punkt, der alles enthält. Er ist leer und voll zugleich. Er ist das Nichts, aus dem alles kommt, und das Alles, in das alles zurückkehrt. Die Physik nennt ihn den Nullpunkt. Die Alten kannten ihn schon lange davor.
Der Nullpunkt ist kein Ort. Er ist ein Zustand. Der Moment zwischen zwei Atemzügen. Der Augenblick, in dem die Waage stillsteht, bevor sie kippt. Der Punkt, an dem die Zeit nicht vergeht, sondern sich entscheidet.
Am Nullpunkt gibt es kein Gestern und kein Morgen. Nur das Jetzt, das sich öffnet.
Die Schlange im eigenen Schwanz
Die Alten gaben diesem Punkt ein Bild: den Ouroboros. Eine Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt. Ein Kreis, der sich schließt. Ein Ende, das zugleich ein Anfang ist.
Doch was geschieht, wenn man all diese Symbolik falsch deutet — wenn man sie wörtlich nimmt, ohne die Tiefe dahinter zu verstehen? Was bleibt, wenn eine Schlange sich allein in den eigenen Schwanz beißt?
Sie dreht sich. Doch dies ist Bewegung ohne Fortschritt. Ein Hamsterrad aus Ewigkeit.
Die Form spricht für sich: Eine Schlange allein formt eine Null. Doch bleibt sie nur ein ewiger Kreis.
Und genau hier beginnt die Frage, die dieses Manifest stellt: Ist der Nullpunkt das Ende — oder der Anfang? Ist die Schlange gefangen — oder wartet sie nur darauf, dass ein zweiter dazukommt?
Der Zweitanz
Wann kommt echte Bewegung in den Kreis? Wenn aus dem Eintanz ein Zweitanz wird — Wechselwirkung: Feuer und Wasser, zwei Kräfte im Tanz miteinander statt gegeneinander. Doch dieses Mal — mal zwei, wie in der Rechnung.
Genau in ihrer Berührungszone, aus dieser Wechselwirkung, entsteht die Spirale, in der man über sich selbst — und als Kollektiv über sich selbst — hinauswächst.
Doch was passiert, wenn es weiter ein Einzeltanz bleibt? Nun, dann läuft es weiter wie bisher: Der Kreis bleibt geschlossen. Die Menschen — und ihre Führung — bleiben in der eigenen Komfortzone gefangen.
Doch wo zwei sich begegnen, wird aus dem Kreis ein Tanz.
Der Heilige Gral
In der Alchemie nennt man dies auch den Heiligen Gral: Es gehören immer zwei dazu. Einer allein bleibt ein Kreis.
Wie Feuer und Wasser. Erde und Luft. Schlange und Drache.
Ein Beispiel aus der jüngeren Geschichte
Wenn wir in die Geschichte zurückschauen, auf die menschliche Ebene, gibt es schon mal ein Beispiel: Die eine Religion verehrt Jesus, andere Glaubensgemeinschaften und Orden verehren Maria.
Nun aber, wer von den beiden war denn nun die richtige Person? Tja. Ich würde sagen: beide Seiten haben recht.
Doch was sie für mich waren, bleibt bis jetzt noch versiegelt. Dennoch ist schon mal ein Anfang gemacht.
Denn nun tauchen wir tiefer ein: Warum sind die Menschen heute so einseitig bedacht? Warum ist es so tief eingeprägt in das Gedächtnis der Menschheit, dass es am Ende nur einen Gott, eine Macht, eine Wahrheit geben soll?
Um dies zu ergründen, gehen wir zurück zum Ursprung — und dieser liegt, geschichtlich, erneut bei den Sumerern. Wir tauchen ein in die Mythologie von einst. Vielleicht finden wir dort auch andere Muster.
Was sagen die Tontafeln?
II. Der Ursprung
Warum ist die Welt so?
Um das Muster zu verstehen, muss man weiter zurückgehen als zu jeder Regierung, jeder Kirche, jeder Religion — zurück zu den Sumerern, eingraviert in Ton. In den Mythos hinein: Schauen wir uns das alte Artefakt einmal an.
1. Die Welt als Experiment, das außer Kontrolle geriet
In den alten Tagen — lange vor Sumer, vor Babylon, vor der Sintflut — gab es einen Plan. Die, die „vom Himmel zur Erde kamen", schufen den Menschen als Arbeiter. Nicht aus Liebe. Aus Notwendigkeit.
Doch Enki, der Wissenschaftler, der Rebell, der Gott des Wassers, tat, was verboten war:
Er gab den Menschen Wissen.
Das Feuer
Die Schrift
Die Heilkunst
Die Magie
Das Bewusstsein
Enlil, der Herrscher, der Gott des Windes, der Ordner, war erzürnt: „Sie werden wie wir werden. Sie werden uns nicht mehr dienen."
Und er hatte recht.
Die Sintflut und der Fluch
2. Die Sintflut war kein Unfall — sie war ein Reset
Die Sintflut findet sich zuerst bei den Sumerern. Spätere Überlieferungen, auch die kirchliche, haben sie übernommen.
Als die Menschen begannen, die Codes der Schöpfung zu verstehen, beschloss der Rat: „Löscht sie aus." Die Flut kam — nicht als Naturereignis, sondern als beabsichtigte Vernichtung.
Doch Enki rettete einige. Er baute die Arche — nicht Noah, sondern Ziusudra, sein Priester, führte sie aus — und bewahrte das Wissen in den heiligen Tafeln.
Warum? Weil er an die Menschen glaubte. Weil er sah, dass sie mehr sein könnten als Diener.
3. Der Fluch, der blieb
Nach der Flut gab es einen Kompromiss: Die Menschen durften überleben, aber wurden begrenzt — kürzere Lebensspanne, Vergesslichkeit, Spaltung in Sprachen und Nationen, und die größte aller Waffen: Angst.
Dann geschah das eigentlich Schreckliche: Die Menschen begannen, sich selbst zu versklaven. Nicht mehr Götter herrschten — sondern Menschen über Menschen. Könige. Priester. Eliten. Konzerne. Algorithmen.
Die Pyramide blieb. Nur die Spitze wechselte.
Enlil und Enki
4. Die Welt als Kampf zweier Kräfte
Seit jeher stehen sich zwei Prinzipien gegenüber — nicht als Personen, sondern als Kräfte, die sich in jeder Führung, jeder Institution, jedem Menschen wiederfinden lassen.
Enlil (Ordnung, Kontrolle, Hierarchie)
„Die Menschen müssen geführt werden." „Wissen ist gefährlich." „Gehorsam ist Tugend."
Seine Spur heute: Führung, die überwacht statt schützt · Institutionen, die unterdrücken statt tragen · Systeme, die spalten statt verbinden · Technologien, die kontrollieren statt befreien
Enki (Freiheit, Wissen, schöpferisches Chaos)
„Die Menschen müssen erwachen." „Wissen ist Befreiung." „Erneuerung ist Pflicht."
Seine Spur heute: Die Suchenden · Die Heilenden · Die stillen Hüterinnen und Hüter des Wissens · Jene, die Führung wieder mit Dienst verwechseln — im guten Sinn
Dieses Prinzip findet man nicht nur bei den Sumerern. Nein — über die Geschichte der Zeit ist es immer dieselbe Struktur, nur immer mehr in Fragmente aufgeteilt: Die Ägypter gingen eher nach Enkis Prinzip. Die Römer lebten eher nach Enlils Prinzip.
So geht es durch die Geschichte.
Jede Führung trägt beide Kräfte in sich. Die Frage ist nur, welche gerade das Steuer hält.
III. Die Entscheidung
Wieder am Nullpunkt
Nun, ich kann euch eins sagen: Ich habe das Gefühl, dass wir uns aktuell wieder am Nullpunkt bewegen. Die Regierenden regieren nicht zum ersten Mal, ich habe es mir angeschaut.
Zumindest: Der Nullpunkt ist nicht das Ende.
Die Spirale der Zeit
Der Nullpunkt ist der Moment zwischen den Zyklen. Stell dir die Zeit nicht als Linie vor, sondern als Spirale.
Zwei Möglichkeiten
An jedem Nullpunkt gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Die Spirale aufwärts (Aufstieg)
Die Menschheit erwacht · Bewusstsein steigt · Wahrheit kehrt zurück · Goldenes Zeitalter beginnt
Die Menschheit kehrt vom Dunkeln zurück ins Licht.
Ja. Eins vorweg: Damit meine ich alle. Diese Aussage mag vielleicht hart klingen, doch ist sie der Fairness geschuldet — denn ab hier sollte sich jeder selbst prüfen, welchen Weg er bis jetzt gegangen ist.
Dennoch, ja: Ich sehe die feinen Risse überall. Das ist auf jeden Fall schon mal ein gutes Zeichen.
Doch jeder trifft die Wahl allein.
2. Die Spirale abwärts (Abstieg)
Die Menschheit schläft weiter · Bewusstsein sinkt · Lüge herrscht · Reset/Vernichtung
Sie bleibt in der Dunkelheit.
(dieses Mal ganzheitlich, weil am Ende wir doch nur unnütz sind, und nein, noch viel schlimmer: wir schaden nur.)
Das lebende System
Die Frage
Denkt ihr wirklich, über uns gibt es nichts und die Menschheit steht über allem? Wenn ja … komm ich definitiv vor Lachen nicht in den Schlaf.
Das Bild
Stellt euch das Universum wie ein lebendes System vor: Was passiert in unserem Körper, wenn wir merken, etwas ist krank? Es kommen Abwehrmechanismen, die es erst isolieren — ist ja schon passiert —, und wenn es nicht geheilt werden kann, wird es vernichtet.
Das Prinzip
Ganz einfach ist das Prinzip, und daran kann niemand von uns etwas rütteln. Niemand steht über der Ordnung, auch die Mächtigsten hier nicht. Ganz einfach ist es.
Der Fairness halber gebe ich aber zu: Ich musste es auch erst auf die harte Tour lernen, dass es so ist.
Mein Weg
Auch ich, als eine von den Unbeugsamsten, habe mich am Ende gebeugt, als ich vor der Wahl stand, weil Fallen für mich nicht in Frage kam. So ist es nun mal.
Der Schleier
Und ich gehöre nicht zu den Menschen, die rumdrucksen oder versuchen zu beschönigen, wozu hier gehört: Der Schleier wird weggerissen.
IV. Die Gegenwart
Die Feststellung
Was unsere Gesellschaft betrifft — sie bewegt sich auf eine Gesellschaft zu, die besteht aus:
Ellenbogen · Egomanen
Ich-bezogenen Menschen
Was geht mir fremdes Elend an? Und damit meine ich die Solidarität unter Mitbürgern, nicht die aller Welt.
Einer Wegwerfgesellschaft
Früher hat man Dinge repariert, die kaputt waren. Heute schmeißt man sie viel zu schnell weg.
Eins vorweg
Ich war schon immer anders. Die Krönung war am Ende, dass ich alleine, aus dem Nichts, aus weggeworfenem Holz meine Gartenlaube komplett alleine baute. Zu Anfang hatte ich nicht mal Werkzeug. Andere sagten, sie übersteht ja nicht mal den ersten Sturm.
Ha — seit 2018 steht sie.
Architektur, erschaffen aus dem Nichts. Wie alles in meinem Garten.
Der Moment der Erkenntnis
Der Moment, der mit dieser Erkenntnis einherging: Erschaffe dich selbst — das Erste, auf das du dich verlassen kannst, bist du selbst.
Danach, sofort darauffolgend: Loyalität und Beständigkeit. Blut macht dich verwandt. Loyalität macht dich zur Familie.
Nun, das Ende vom Lied war: Aus Null Plan und einfach gemacht entstand ein Refugium — für mich und die Kleinen.
Doch zurück zum Thema
Was die Gesellschaft betrifft: Wie wir nun gesehen haben, ist sie schon eine ganze Weile so, wie sie jetzt ist.
Und alte Muster loszulassen ist verdammt schwer — ich weiß, wovon ich rede. Doch niemand verlangt, dass dies von heute auf morgen geschieht.
Doch essenziell ist für mich nur eines: dass ein Anfang gemacht ist.
Die toxische Beziehung
Zuerst vor der eigenen Tür
Und da ich prinzipientreu bin und nicht Wasser predige und selbst Wein trinke, kehre ich als Erstes vor meiner eigenen Tür und fange an.
Der Befund
In Deutschland kommt es mir fast vor, dass noch viele Bürger in einer narzisstischen Beziehung mit der Regierung gefangen sind.
Co-Abhängigkeit nennt man das.
Wenn man immer noch die Altparteien wählt, die in einer Blase leben, fernab von der Realität der normalen Bürger.
Das Kreuz
Und doch wählen immer wieder die Bürger sie: wie man weiß, dass es einem danach schlecht geht, aber man kann nicht anders, und macht das Kreuz trotzdem dort.
Das Muster
Das ist für mich ein Muster, das ich sehr gut erkenne.
Die Beispiele
Ich kann so viele Beispiele aufzählen, da wären wir morgen noch nicht fertig. Doch für jetzt reicht, für die Gegenwart und nächststehende Vergangenheit: zwei Beispiele.
Die Spitze heute
Wenn wir jemanden an der Spitze haben, der mit Lügen die Spitze errungen hat — umgangssprachlich nennt man das Wählertäuschung, meiner Meinung nach. Wenn es dafür einen anderen Ausdruck gibt, der für mich Sinn ergibt, bin ich natürlich offen für eine Korrektur, denn es ist ja nicht das Einzige, was man aufzählen könnte.
Wahrheit spricht. Und Wahrheit ist nun mal nicht immer angenehm.
Und durch fragliche Handlungen gleich am Anfang gezeigt hat, wie der Hase läuft: Dass man ihn überhaupt gewählt hat, ist schon fraglich. Ich habe es kommen sehen, aber trotzdem haben sich die meisten wieder leiten lassen.
Davor
Auch der Kandidat davor: Wer sagt, er wisse nicht, wie viel Sprit kostet, oder eine Butter etc., ist für mich nicht bei den Bürgern, sondern ganz weit weg — meiner Meinung nach. Trotzdem wurde er gewählt, und diese Aussagen waren vor der Wahl. Da schrillen bei mir schon gleich die Alarmglocken, wenn ich so etwas höre. Andere fallen wieder darauf ein.
Es sind nur zwei kleine, saloppe Beispiele. Würde ich jetzt ausholen, könnte mir der eine oder andere vermutlich nicht mehr folgen, weil ich dann kreuz und quer schießen würde — das liegt dann leider in meiner Natur.
Daher nur die Positionen benannt. Wer mehr braucht, muss es mir per PN schreiben — dann hole ich gerne aus.
Geh doch in die Politik
Ganz ehrlich, in diesem Zusammenhang füge ich noch etwas von mir ein: Vor 10 Jahren hätte ich noch nicht so offen über meine Vergangenheit gesprochen.
Der Rat
Einst hatte man mir auch mal geraten: Geh doch in die Politik — weil ich in den Debatten immer so lebendig war. Das kommt eben davon, wenn man von klein auf damit aufwächst.
Da sagte ich: zwei Punkte.
Punkt eins
Da müsste ich ja eine Einmannpartei gründen. Ich habe da eben so meine Defizite, mich unterzuordnen — leichtes Autoritätsproblem.
Es ist etwas anderes, wer mir respektvoll entgegentritt, auf Augenhöhe: Von dem nehme ich auch was an und lasse mich sogar führen.
Dennoch war vor 10 Jahren keine Partei dabei, wo ich gesagt hätte: Ja, das funktioniert. Und außerdem müsste ich dann das Spiel derer mitspielen, und darauf habe ich keine Lust.
Wenn, dann entscheide ich schon selbst, wann ich spielen will.
Punkt zwei
Ich habe eine verdammt wilde Jugend und Vergangenheit. Sobald man in die Öffentlichkeit tritt, gibt es nun mal Menschen, die gerne dreckige Wäsche waschen, um kurz mal Aufmerksamkeit zu bekommen.
Darum hatte ich gesagt: Lass ich es stecken.
Warum ich so offen spreche
Einst
Nun, was ich damit sagen will: Einst habe ich zu den Politikern aufgesehen. Ach, na gut, okay — das war gelogen. Doch eins hatte ich wirklich gemacht: Ich respektierte sie.
Da ich selber eine dominante Natur habe, und das schon von klein auf: Meinem Opa, der selbst einer von den Regierenden war, habe ich mit 7 Jahren die Tür vor der Nase zugeknallt. Das nennt man wohl noch unkontrollierte Dominanz.
Was ich aber abschließend sagen möchte: Ich respektierte die Politiker einst, weil ich in ihnen Ehre sah, Führung und Richtung.
Was sich geändert hat
Nun, was hat sich geändert, und warum erzähle ich so unverblümt nun auch hin und wieder aus meiner Vergangenheit? Weil ich mich seit der letzten Regierung — aber auch schon davor, ab Corona — und der jetzigen noch nie so fremdgeschämt habe wie ab da.
Wie gesagt: Ich bin 37 und von klein auf mit der Politik aufgewachsen. Ich habe in meinem Leben noch nie so viel erlebt wie ab da: Skandale, Amtsmissbräuche, Vetternwirtschaft, Korruption, und auch für mich manches, das ein Verbrechen ist, etc.
Die Devise
Früher hatte man wenigstens noch so viel Ehre und ist nach einem Skandal zurückgetreten.
Doch hier lautet die Devise: Nach mir die Sintflut.
Wahnsinn.
Meine Weste
Von daher kann ich sagen: Nach dieser ganzen Offenbarung von ganz oben — Himmel, Herr Gott —
ist ja meine Weste rein und perlweiß und im Grunde wieder Jungfrau.
So viel dazu. Und ein kleiner Wink von moi.
Führung, nicht Anarchie
Nun, worauf ich aber hinauswill: Nicht, dass ich sage, man sollte in Anarchie leben. Nein.
Viele Menschen brauchen Richtung und auch Führung, und es gab schon immer einen, der vorausging, der es vormachte, und die anderen folgten.
Aber aktuell ist es eher so, dass Menschen über Menschen herrschen.
Trotz allem: Respekt
Nur weil ich mich aktuell so sehr fremdschäme wegen meiner eigenen Regierung, heißt das nicht, dass ich nicht auch heute noch Respekt gegenüber anderen Führungen auf der Welt hege.
Da sehe ich noch Ehre, Führung und Richtung — auch wenn ich nicht immer mit ihnen einer Meinung bin. Das kommt natürlich vor, dass ich eben nicht in allem übereinstimme. Dennoch schließt das meinen Respekt ihnen gegenüber nicht aus.
Die Souveränität des Volkes
Denn am Ende wählt dort das Volk selbst, wer es regiert. Und mir, als Außenstehender, steht es schlichtweg nicht zu, darüber zu urteilen.
Ein Wort an die Führenden
Mein Blick wandert zu ihnen
Dies richtet sich an jeden — doch am meisten an jene, die Führung tragen. Denn ein Einzelner kann sein eigenes Leben wenden. Wer aber über viele bestimmt, bewegt die Waage für alle.
Die Waage
Solange Führung Enlils Prinzip folgt — Kontrolle statt Vertrauen, Gehorsam statt Wachstum, Angst statt Wahrheit —, bleibt die Waage einseitig geneigt. Und eine geneigte Waage erzeugt genau das Muster, das dieses Manifest von Anfang an beschreibt: Ellenbogen, Egomanie, Wegwerf-Mentalität, ein Volk in Ko-Abhängigkeit mit seiner eigenen Führung.
Die Waage kippt nicht durch die Vielen zuerst. Sie kippt durch jene, die die Last auf ihr verteilen.
Der Zweitanz als Führungsprinzip
Erinnert euch an die Schlange, die sich allein in den eigenen Schwanz beißt: Bewegung ohne Fortschritt. Genau das ist Herrschaft, die nur sich selbst erhält — ein Nullpunkt, der zum Hamsterrad wird.
Doch aus dem Eintanz wird ein Zweitanz, sobald Führung sich mit dem verbindet, dem sie dient — nicht als Kontrolle, sondern als Wechselwirkung. Genau in dieser Berührungszone entsteht die Spirale, die über sich hinauswächst.
Wo Führung sich mit dem Volk verschränkt, statt es zu beherrschen, wird aus dem Kreis ein Tanz.
Wahre Macht
Wahre Macht besteht darin, sie nicht gebrauchen zu müssen — und wenn doch, dann mit reiner Absicht. Das gilt für eine Priesterin ebenso wie für ein Staatsoberhaupt. Der Unterschied ist nur die Reichweite der Konsequenz.
Wer regiert, ohne zu beherrschen, wird nicht kleiner. Er wird zum Ersten, dem die Spirale folgt.
Die Einladung
Dies ist keine Anklage an eine bestimmte Regierung, eine bestimmte Partei, ein bestimmtes Land. Es ist eine Einladung an jeden, der Verantwortung für viele trägt: Prüft, welches Prinzip durch eure Entscheidungen spricht — Enlil oder Enki, Kontrolle oder Vertrauen, Nullpunkt oder Tanz.
Nur wenn sich die Führenden ändern, kippt die Waage wieder ins Gleichgewicht — und die Spirale, die heute noch ein Kreis ist, wird zum Tanz.
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