Professor of Political Behavior and Representation at JGU Mainz. Voting Behavior, Party Competition, German and Comparative Politics.

Die Chuzpe muss man haben: Auf den letzten Metern des Wahlkampfs dem eigenen Spitzenkandidaten noch Stöcke zwischen die Beine schmeißen & dann "vollkommen überraschend" mit der Frage "geht es uns um Posten oder Positionen" die eigene Kandidatur als Landesvorsitz anzukündigen.
160 Sekunden um mehr dazu zu erfahren, wie aus der Katastrophe vom 6. September für mich die Kandidatur zum Landesvorsitzenden der CDU geworden ist. Aus einem Abend, der uns allen wehgetan hat, und aus den vielen Fragen, die mir im Kopf rumgehen. Lasst uns gemeinsam Neues wagen und Antworten finden! 🔗 allesmussneu.de
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CDU/CSU und SPD haben eine migrations- und asylpolitische 180-Grad-Wende hingelegt. & anstatt das als Erfolg der eigenen Regierungsarbeit zu beschreiben, legen CDU-Politiker Boris Rhein und Johannes Winkel medial nun in einer Form vor, die sich die AfD nicht besser wünschen kann.
Mir war nicht klar wie krass die Asylzahlen sinken.
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Wenn es wirklich so wäre, dass man eine Partei und ihre Wähler nur moralisch abkanzeln müsste, damit sie in den Umfragen durch die Decke steigt, müsste die FDP bei 20 Prozent stehen. Oder vielleicht ist es doch nur ein schlecht durchdachtes Argument. 🤷‍♂️
Die Linke ist eine in Teilen furchtbare Partei. Aber wer sie und ihre Wähler nur moralisch abkanzelt, braucht sich nicht wundern, wenn sie bald noch stärker wird. trib.al/oj0gOWk
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RT @nicolediekmann: These: Viele Menschen wählen eine Partei nicht deshalb, weil die verspricht, ein drängendes Problem zu lösen. Es reicht…
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"Inside CDU". Journalistisch wahnsinnig gut gemacht. Aber wenn man aus parteipolitischer Seite kein Problem erkennen will, ist man entweder empathielos oder scheintot. #InsideCDU
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Constantin Wurthmann retweeted
I don't post here anymore, but I'll make an exception for this. On Monday, my colleague at @LeibnizUni, Philipp Köker, died. What an incredible loss. My thoughts are with his friends and family ipw.uni-hannover.de/neuigkei…
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"Europa, NATO, Menschenrechte, Grundgesetz" sind keine "roten Linien", sondern ein roter Marianengraben. Die Kernessenz von CDU und CSU. Fernab davon: Rote Linien werden aus Position der Stärke definiert, nicht aus der Schwäche.
Ironie der Geschichte: wenn SPD & Grüne durch die Übernahme der Strategie der Roten Linien von CDU-Mitglied & Historiker Andreas Rödder die Brandmauer nach rechts einrissen. Denn die Parteiführungen von SPD & Grüne wollen bislang eine Koalition mit der Linken in Berlin nicht klar ausschließen, trotz Nähe zu Clans, Terror-Unterstützern und Antisemitismus-Vorwürfen. Stattdessen setzt man auf Bekenntnisse, Bedingungen, Distanzierung & personelle Konsequenzen bei der Linken - also rote Linien für die Zusammenarbeit. Die SPD-Parteiführung schreibt in einem Statement: „Antisemitische Parolen haben weder in unserer Gesellschaft noch in unserer Politik Platz. (…) Die Linke wird sich daran messen lassen und darf eindeutig Antisemitismus und Clan-Kriminellen in ihren Reihen keinen Millimeter Platz lassen. Dort liegt jetzt die Verantwortung.“ Grünen-Co-Chefin Franziska Brantner: „Antisemiten oder Personen mit Verbindungen zur organisierten Kriminalität oder Islamismus dürfen keine Regierung mittragen oder gar prägen.“ Elif Eralp müsse „durchgreifen und das garantieren“. Wenn sich diese Strategie etabliert, kann die Union mit Verweis auf Berlin ebenfalls Leitplanken der Zusammenarbeit mit der AfD benennen: Europa, NATO, Menschenrechte, Grundgesetz. Ob das CDU/CSU hilft, andere Frage. Aber die parteiinterne Debatte wird nicht mehr aufzuhalten sein.
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Wie nun an vielen Stellen die Union in eine Aufweichung der knallharten Abgrenzung zur AfD reingeschrieben wird (explizit nicht auf Frau Moessbauer bezogen!), ist unappetitlich. Meinungsjournalismus hat seine Berechtigung, aber er sollte die Fakten nicht vollends verdrängen.
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Teile der Linken in Berlin wissen doch noch nicht einmal selbst, ob die in der Lage sein wollen, überhaupt in eine Regierung einzutreten. Und das dann auch noch mit in Teilen verachteten Grünen und Sozialdemokraten.
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Die deutsche Politikwissenschaft hat einen einen der anständigsten, liebenswertesten und kollegialsten Menschen verloren. Sein Verlust schmerzt sehr & sein Tod kam viel zu früh. Er wird uns fehlen. Die Erinnerung an einen tollen Menschen, an Philipp Köker, bleibt.
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Constantin Wurthmann retweeted
Replying to @leopold_born
ein verteidiger verteidigt die rechte des angeklagten und nicht die tat.
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Mit anderen Worten: Nur dann, wenn CDU/CSU sich vollends den Vorstellungen der AfD unterwerfen, wäre eine Minderheitsregierung aus AfD-Sicht denkbar. Münzenmaier ist kein 0815-Abgeordneter, sondern führende strategische Kraft.
Die AfD hofft nach dem Wahldesaster für die CDU im Bund auf eine Minderheitsregierung. In diesem Papier erörtert Fraktions-Vize und Strippenzieher Sebastian Münzenmaier mögliche Varianten der Zusammenarbeit mit der CDU.
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Am Ende fehlen der CDU rund 1.000 Stimmen, um die 5% in Mecklenburg-Vorpommern zu erreichen, 1.968 von 1.974 Wahlbezirken sind ausgezählt. Sechs Bezirke bleiben: Schwerin I, Schwerin II, LK Rostock III, Vorpommern-Rügen III, VG III und LUP V. Nötig wären dort ca. 20 Prozent.
Gültige Stimmen: ca. 918.300 CDU: 43.971 = 4,79 % Offen: 117 von 1.974 Bezirken, hochgerechnet noch ca. 58.000 Stimmen, Endsumme ca. 976.000 5 % wären ~48.800 Stimmen, CDU fehlen ~4.850, das sind ca. 8,4 % in den Restbezirken. CDU verfehlt Einzug in den Landtag von M-V.
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& das kann einen nur erschüttern. Die CDU hat sich um das Land verdient gemacht. Sicherlich eine ganze Reihe auch an Fehler dabei gemacht. Dennoch: Mich erschüttert das. Das ist auch dasselbe mit Blick auf die FDP, die sich zerstört, den Niedergang der SPD. Und und und.
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In Berlin haben CDU, SPD und GRÜNE eine Mehrheit - auf dem Papier.
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Gültige Stimmen: ca. 918.300 CDU: 43.971 = 4,79 % Offen: 117 von 1.974 Bezirken, hochgerechnet noch ca. 58.000 Stimmen, Endsumme ca. 976.000 5 % wären ~48.800 Stimmen, CDU fehlen ~4.850, das sind ca. 8,4 % in den Restbezirken. CDU verfehlt Einzug in den Landtag von M-V.
In MV liegt die CDU in den Rohzahlen bei 4,69%, offen sind noch 119 Briefwahl- und 134 Urnenwahlbezirke (Stand: 20:45). Wenn ich wetten müsste, schafft sie es nicht.
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Selbst wenn jeder der 40 offenen Bezirke ~900 Stimmen brächte, also mehr als jede bisherige Tranche, wären das 36k Reststimmen bei insg. ca 1,018 Millionen. Die CDU bräuchte darin 9,3%. Bei realistischeren 500 bis 700 Stimmen pro Bezirk steigt der nötige Wert auf über 10,5%.
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