Wenn nichts den Mord an 1.200 Menschen am 7. Oktober rechtfertigt, wie kann dann der 7. Oktober das Töten von 74.000 Menschen rechtfertigen?
304
247
2,197
57,169
RT @J_Todenhoefer: CHINA VERSTEHEN. Mein Sohn @FTodenhoefer , der mich seit 15 Jahren auf meinen Reisen durch die Welt begleitet, war ger…
1
16
3
7
17
693
Kurzer Thread: Ein bisschen Kontext für die Journalisten, die gerade schon wieder völlig unkritisch das amerikanische Narrativ übernehmen:
1
5
80
7,376
Trump hat gerade die Absichtserklärung mit dem Iran einseitig aufgekündigt, nachdem er persönlich mehrfach gegen das Abkommen verstoßen hat, durch Androhung militärischer Gewalt, welche das Memorandum beiden Seiten verbietet.
2
4
40
1,561
Trump wirft dem Iran vor, das Abkommen in der Straße von Hormuz verletzt zu haben, weil der Iran Schiffe angegriffen hat, die sich nicht an ihre vorgegebenen Routen gehalten haben, sondern, auf Druck der USA, eine alternative, nicht von den Iranern genehmigte Route genutzt haben.
4
40
1,413
Trump hat gerade die Absichtserklärung mit dem Iran einseitig aufgekündigt, nachdem er persönlich mehrfach gegen das Abkommen verstoßen hat, durch Androhung militärischer Gewalt, welche das Memorandum beiden Seiten verbietet.
1
163
Trump wirft er dem Iran vor, das Abkommen in der Straße v. Hormuz verletzt zu haben, weil der Iran Schiffe angegriffen hat, die sich nicht an die vom Iran vorgegebene Routen gehalten haben & auf Druck der USA eine alternative, nicht mit dem Iran abgesprochen Route genutzt haben.
127
Trump schiesst gegen den Iran nur Eigentore. Und hat anscheinend wirklich nichts aus seinen Fehlern gelernt. Seine Hau-drauf-Taktik funktioniert bei den Iranern nicht. Weil die Iraner strategisch am größeren Hebel sitzen, wie sie die letzten Monate gezeigt haben.
1
16
694
Frédéric Todenhöfer retweeted
If you were to write this headline or article in a variety of US, UK, German or French media outlets, your career might be on the line and you’d probably be accused of antisemitism. And yet the author of this piece is a former prime minister for Israel. haaretz.com/opinion/2026-06-…
361
9,023
20,567
422,700
Israel versucht weiterhin jegliche Friedens-Lösung zu sabotieren. Diplomatie und Völkerrecht sind für den Staat Israel inzwischen nicht mehr nur Fremdworte, sondern die Hauptfeinde in Israels Bestreben nach der absoluten Macht im Nahen Osten.
1
5
24
475
Peinlich, wie Merz sich Trump anbiedern will und Trump ihn behandelt wie einen kleinen Fan-Boy. Und an Merz: Nein, Trump hat das Trikot der deutschen Nationalmannschaft nicht verdient.
15
13
79
6,612
Frédéric Todenhöfer retweeted
In der SPD streiten Abgeordnete darüber, ob Deutschland Netanyahus Israel kritisieren darf. Zur Erinnerung, worüber wir reden: Über ein Land, das nicht nur im Westjordanland Millionen Menschen rechtswidrig besetzt. Das in mehreren Ländern Millionen Menschen rechtswidrig bombardiert. Und das versucht, Millionen Menschen aus ihrer Heimat zu vertreiben. Wer sich angesichts dieser Fakten fragt, ob Kritik am Netanyahu-Israel angemessen ist, kennt entweder die bittere Wahrheit nicht, oder er ist unendlich feige. Beides disqualifiziert ihn als demokratischen Politiker. Seit meiner Jugend erkenne ich das Existenzrecht Israels an. Die nicht endenden Kriegsverbrechen von Netanyahu und Co werde ich nie anerkennen.
38
67
368
7,453
Frédéric Todenhöfer retweeted
As you read about the sexual abuse of Palestinians in Israeli prisons, it is worth noting that the Israeli government has denied the International Red Cross access to its prisons since 2023 and only recently, due to legal efforts through Israel's Supreme Court, has the Israeli govt agreed to allow the Red Cross into the facilities, surely after they have time to clean up, but it still REFUSES to let them meet prisoners. Just like denying journalists access to Gaza, this isn't something you do if you have nothing to hide.
19
603
1,567
57,219
Frédéric Todenhöfer retweeted
Trump und Netanyahu scheitern im Iran.
26
42
190
3,818
Frédéric Todenhöfer retweeted
Lamine Yamal, the young FC Barcelona star, was seen raising the Palestinian flag during Barcelona’s La Liga victory parade through the streets of the city — a gesture many viewed as solidarity with the Palestinian people and their struggle for freedom and dignity.
6
159
639
10,107
Frédéric Todenhöfer retweeted
Deutschland braucht eine neue, amerikaunabhängige Sicherheitspolitik. Die richtige Antwort auf den Ausfall der USA als zuverlässiger Sicherheitspartner besteht nicht in noch mehr proamerikanischer Unterwürfigkeit und noch mehr Aufrüstung. Wir brauchen 1.) zuverlässige Verteidigungsverträge mit Freunden wie Frankreich und England, 2.) intelligente strategische Partnerschaften auch (!) mit China und Russland - einschließlich Neutralitäts- Gewaltverzichts- Rüstungskontroll- und Abrüstungsverträgen. Das wäre souveräne Bündnispolitik im Stile Bismarcks, des erfolgreichsten Kanzlers der deutschen Geschichte. Bismarck schloss zum Beispiel den „Rückversicherungs-vertrag“ mit dem potenziellen Gegner Russland. Das war kluge Politik. Wer sich alleine auf die USA verlässt, ist verlassen. Nicht nur Koreaner, Vietnamesen, Afghanen können ein Lied davon singen, wie schnell man von den USA alleine gelassen werden kann, wenn diese kein Interesse oder keine Lust mehr haben, ihre angeblich heiligen Bündnisversprechen einzuhalten. Zu den USA sollten wir trotzdem ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Unsere Sicherheit jedoch sollten wir nicht ausschließlich in ihre Hände legen.
51
35
176
5,294
Frédéric Todenhöfer retweeted
Um Trumps Politik zu verstehen, muss man seinen Hass auf Ex-Präsident Obama kennen. Seit seiner ersten Amtszeit will Trump das politische Erbe Obamas zerstören. Für Trump war Obama, der das „Atomabkommen“ mit dem Iran geschlossen hatte, 1.) ein in Afrika geborener Migrant, 2.) ein deshalb ungesetzlicher Präsident, 3.) ein heimlicher Muslim mit Zweit-Vornamen Hussein 4.) ein tanzender schwarzer Affe. 5.) Am schlimmsten aber war: Obama, der ihm intellektuell überlegen war, hatte ihn wegen all dieser Beleidigungen mehrmals öffentlich intellektuell auseinander genommen und lächerlich gemacht. Obamas Iran-Politik störte Trump besonders, weil sie erfolgreich war. Obamas "Atomabkommen", das gemeinsam mit China, Russland, Großbritannien und der EU erarbeitet worden war, beruhte nicht auf Gewalt und Krieg, sondern auf Diplomatie und den weltweit schärfsten Kontrollen für iranische Kernanlagen. In Obamas Amtszeit baute der Iran über zwei Drittel seiner Zentrifugen ab und reicherte sein Uran nachprüfbar auf nur noch 3,67 Prozent an. Für Atomwaffen braucht man eine Anreicherung auf über 90 Prozent. Unter dem höhnischen Beifall Netanyahus, der Obama ebenfalls nicht ausstehen konnte, kündigte Trump schon in seiner ersten Amtszeit „Obamas Atomabkommen“ mit dem Iran auf. Mit dem Ergebnis, dass auch der Iran sich nicht mehr an das strenge Abkommen hielt und sein Uran trotzig auf 60 Prozent anreicherte, um „Verhandlungsmasse“ aufzubauen. Den Bau einer Bombe plante der Iran nach der definitiven Aussage aller US-Geheimdienste seit Chameneis Verbot aus dem Jahr 2003 bis heute nicht. Trump greift seine Geheimdienste wegen dieser jährlichen Analysen immer wieder wütend an. „Zur Strafe“ bombardierte Trump nun in seiner zweiten Amtszeit den Iran und dessen zivile Nuklearanlagen. Wieder unter dem heftigen Beifall Netanyahus. Das peinliche Ergebnis ist: 1.) Die zivilen iranischen Atomprogramme wurden zwar um 1-2 Jahre zurückgeworfen, doch die USA haben jetzt jede Kontrolle über die iranischen Atompläne verloren. 2.) Der Iran schloss die unter Obama selbstverständlich freie Straße von Hormus - mit gigantischen wirtschaftlichen Schäden für die USA und für die ganze Welt. 3.) Die amerikanischen Militärbasen in den Golfstaaten sind teilweise zerstört, samt Radaranlagen, Kampfjets und US-Großflugzeugen. Eine Groß-Pleite der militärischen Weltmacht Nummer 1, mit der Trump nie gerechnet hatte. Er hat sich inzwischen mehrfach öffentlich beschwert, dass ihm das niemand vorher gesagt habe. Insgesamt ist der wirtschaftliche und militärische Schaden, den Trumps Irankrieg verursachte, für die USA größer als für den Iran. Trump hat mit seiner Iran-Politik in seiner ersten und zweiten Amtszeit nicht nur keines seiner erklärten Ziele erreicht, sondern die wirtschafts- und sicherheitspolitische Lage des Westens und vor allem der USA im Gegenteil deutlich verschlechtert. Er schoss ein Eigentor nach dem anderen. Obama war keine Friedenstaube. Trotz seines Friedensnobelpreises. Siehe Afghanistan. Aber er hat die Interessen der USA insgesamt erfolgreicher vertreten als Trump. Das heimliche Duell mit Obama, wer für die USA der bessere Präsident war und ist, hat Trump verloren.
14
20
92
3,132
Frédéric Todenhöfer retweeted
Es ist richtig, dass Friedrich Merz den Irankrieg kritisiert. Doch er müsste sogar viel weiter gehen.
18
29
152
3,960