Jetzt wird’s aber spannend !!!
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Der Ex-BND-Chef sitzt, und London prüft, was Berlin wieder durchgereicht hat.
Dienstag nahm das BKA August Hanning (80, BND-Präsident 1998–2005) in Nordwalde fest, dazu seinen früheren Büroleiter Manfred D., der bis Frühjahr 2026 im Dienst war. Vorwurf der Bundesanwaltschaft: landesverräterische Ausspähung, versuchter Landesverrat, geheimdienstliche Agententätigkeit. D. soll Hanning ab etwa 2010 gegen Geld knapp 2000 interne Papiere geliefert haben, viele Verschlusssache für die Leitung. Hanning soll daraus eine Analyse für einen ausländischen Dienst erstellt haben. Spiegel-Spur: Aserbaidschan. Nicht Russland.
Aufgeflogen ist das als Beifang: Hausdurchsuchung September 2025 im Verfahren um die entführten Kinder der Steakhouse-Erbin Christina Block.
MI6, GCHQ und US-Dienste gehen jetzt die im Zeitraum geteilten Informationen durch, weil Partner-Material dabei gewesen sein kann. Der Mann, der den Dienst führte, soll sich dessen Lagebilder zwölf Jahre lang gekauft haben – während der Zuträger weiter im Haus saß. Unschuldsvermutung gilt. Das Vertrauensproblem bei den Alliierten nicht.