🕯️Irgendwo, verloren in Gedanken und Schmerz, verzweifelt eine Mutter:
Ich hab dich geboren, Stunden, Tage voller Schmerz in Wehen … dieses eine Schreien der Geburt … und plötzlich war alles das wert, als du endlich da warst …
… ich hab dich nach Hause getragen, hab deine kleine Hand gehalten, bis sie nicht mehr in meine passte, dich zur Schule gebracht, gewartet, dass die Tür aufgeht …
… später hab ich „Fahr vorsichtig“ gesagt.
Hab gedacht: Noch ist Zeit.
André wollte Weihnachten,
Liana wollte den Opa noch einmal hören,
Danny war seit fünf Tagen verliebt,
Marius kam nur vom Einkaufen,
Maria radelte nach Hause,
Niklas wollte nur nach Hause …
… und tausende andere kleine wie Erwachsene hatten noch Träume, noch Zeit gehabt…
Neun … Sechzehn … Siebzehn … Neunzehn … Zweiundzwanzig …
… alles noch vor sich …
… und dann nichts.
Kein Kind mehr im Flur … kein Hoodie auf dem Stuhl … kein „Mama, ich bin da. Wann kommt Papa den heute?“ …
… nur ein Teller, den manche Familien noch decken,
und Schuhe, die niemand mehr anzieht …
… und ein Handy, das nicht mehr klingelt,
und eine Stimme, die nicht mehr kommt.
Eine Mutter, die verzweifelt zum Himmel schreit:
„Ich hab dich nicht hergegeben … mir hat dich jemand genommen“!
Seit „Wir schaffen das“ und „Refugees welcome“,
seit Merkels Grenzen, die keine mehr waren,
seit dieser Politik der Zerstörung, die Steinzeitmentalität ins Land ließ
und für die diese Kinder den Preis bezahlt haben, seit dem ist das Leid wieder zuhause.
Das war keine Willkommenskultur,
sondern Verrat.
Verrat an jeder Mutter, die ihr Kind durch die Nacht getragen hat, an jedem Vater, der den Namen in Stein hauen muss,
statt ihn zur Schule zu rufen, an jedem Opa, der am Telefon einen Schrei hört
und danach nur noch Zugrauschen, an jeden der alleine mit dem Schmerz weiter leben muss und jeden Tag und Nacht innerlich schreit:
Ich will mein Kind zurück.
Aber, es kommt nicht mehr, also bleibt nur das hier:
Vergesst ihre Gesichter nicht.
Und vergesst nie,
wer uns das angetan hat.
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