Kurze Durchsage:
»Spiegel TV« – aber auch zahlreiche andere Medien – haben in den letzten Jahrzehnten in einer unvergleichlich schäbigen und würdelosen Art und Weise über »Rechte« (oder was sie dafür halten) »berichtet« – bedeutet: das Wohn-, Familien- und Arbeitsumfeld zumeist unschuldiger Menschen bespitzelt, analysiert und dann auf die TV-Bildschirme in ganz Deutschland übertragen. Wenn Hausdurchsuchungen stattfanden, standen sie morgens bereits vor der Tür und haben das Zuhause der Menschen gefilmt, ihre Hilflosigkeit genutzt, um Suggestivfragen zu stellen, die Nazikeule zu schwingen und diese Menschen in ihrer Hilflosigkeit dann vor aller Welt bloßzustellen. Es wurde Familienangehörigen aufgelauert, in Schulen der Kinder angerufen, auf der Arbeit geschnüffelt usw. usf. Das ist der »Journalismus« etablierter Medien. Ein Mitarbeiter der »Zeit« hat unter anderem bei meinen Eltern angerufen, um sie über mich auszufragen. Es gibt wirklich unzählige (!) weitere Beispiele dafür, wie man Menschen im TV lächerlich gemacht hat und mitunter versuchte, ihr Leben zu zerstören. Natürlich alles im Namen der Pressefreiheit.
Und jetzt rennt neuerdings da draußen einer rum, der diese Menschen »belästigt«. Mein Ding wäre das auch nicht, aber hey, dieses larmoyante Geheule der »Journalisten« ist so unfassbar lächerlich und grotesk. Es offenbart auch ein krudes Verständnis von Journalismus: Diese Menschen dürfen, weil sie es im Namen der »Demokratie« tun, im Grunde alles – so das Selbstverständnis. »Wer Journalist ist, bestimmen immer noch wir.« Wenn andere nur einen Bruchteil (!) dessen praktizieren, sind sie gewissermaßen Verbrecher, und die Etablierten finden kaum noch Zeit für ihre Arbeit, weil sie mit dem Verfassen von Solidaritätsbekundungen beschäftigt sind.
Vermutlich wird bald noch der Arzt konsultiert, um eine Überweisung zum Psychologen zu erhalten, weil man ja nun in Angst lebt. Diese Menschen verstehen aber selbst jetzt, wo ihnen nur ein Bruchteil der eigenen Medizin verabreicht wird, nicht, was sie tagtäglich mit ihren Mitmenschen veranstalten.
Ich habe wirklich keine Sekunde Mitleid.
PS: Ja, auch ich mag diesen Stil »von rechts« nicht; es ist dennoch bezeichnend, wie Rechte, vor allem in der AfD und in den Redaktionsstuben, nun beginnen, bei diesen »Journalisten« der Gegenseite plötzlich von »Kollegen« zu sprechen. Sie hassen euch. Da dürft ihr ganz sicher sein.