Rechter Terror in Deutschland!
Heute jährt sich der rechte Brandanschlag auf meine Familie und mich. Ein Anschlag, den wir nur durch viel Glück überlebt haben.
Inzwischen sind acht Jahre vergangen. Acht Jahre, in denen wir gemeinsam mit anderen Betroffenen in Neukölln um Aufklärung kämpfen mussten.
Die Folgen spüre ich bis heute: schlaflose Nächte, ständige Angst um meine Eltern – all das prägt mein Leben und unsere politische Arbeit.
Die größte Gefahr für Deutschland ist und bleibt die von Rechts!
Solange Innenminister Dobrindt am Gedenktag des Nationalsozialismus gegen Linksextremismus hetzt und meine Nachbarn in Neukölln zum Sündenbock macht – während eine gesichert rechtsextreme Partei in unserem Parlament sitzt – haben wir noch einiges zu tun.
Wir wissen, was die echten Probleme sind. Weil wir nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen.
In unseren Sozialsprechstunden erzählen unsere Nachbar*innen von der Angst vor der nächsten Mieterhöhung. Von leerem Kühlschrank am Monatsende. Von der Sorge um Angehörige – in Palästina, Kurdistan oder im Iran.
Eine Regierung, die für wenige Reiche arbeitet, aber jeden Cent spart, wenn es um unsere Sicherheit geht, macht sich zum Steigbügelhalter der Rechten.
Für uns ist klar: Wir lassen uns nicht spalten. Wir sind nicht der Sündenbock für ihr politisches Versagen! Niemand ist sicher, solange wir nicht alle sicher sind!