Endlich ist die Evaluation der StopptCOVIDStudie des
@rki_de peer-reviewed. Ich hatte dazu mit
@BMuellerSN bereits vor einem Jahr ein ausführliches Interview geführt. Entgegen den Behauptungen des RKI, wonach nicht-pharmazeutische Interventionen (NPI) einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung der Verbreitung von Corona geleistet haben sollen, kann das internationale Forscherteam keine solchen Effekte nachweisen. Es ist nach wie vor erstaunlich, dass Wissenschaftler diese Aufarbeitung ehrenamtlich betreiben, obwohl dies eigentlich Aufgabe des Staates wäre.
Da das RKI politisch vereinnahmt wurde, ist ein Interessenkonflikt offensichtlich und daher muss die Evaluation bezüglich der Wirksamkeit der Corona-Maßnahmen von unabhängigen Wissenschaftlern durchgeführt werden.
Obwohl dies nicht neu ist, bleibt es doch ein aufwühlendes Ergebnis, dass die massiven Grundrechtseinschränkungen und die leid erzeugende Pandemiepolitik die Ausbreitung des Virus nicht signifikant verhindern konnten. Ob sie überhaupt einen Effekt auf die wesentlichen Parameter, also Krankenhausbelastung oder Todesfälle, hatte, bleibt weiterhin unklar, auch weil dies von staatlicher Seite nicht untersucht wird.
«Insbesondere für NPIs im öffentlichen Raum lassen selbst die Punktschätzungen keine zusätzlichen Vorteile durch strengere Vorschriften erkennen, ähnlich wie andere aktuelle Behauptungen in der Literatur.»
«Wir müssen zu dem Schluss kommen, dass der Ansatz des Bundesgesundheitsministeriums angesichts der aufgedeckten statistischen Einschränkungen nicht ausreicht, um die Auswirkungen der NPI auf die öffentliche Gesundheit zu ermitteln.»