Bei Notfällen zählt jede Sekunde – deshalb testet die
#Feuerwehr #Gladbeck jetzt eine automatisierte
#Einsatzdrohne. Bei einem Alarm startet sie direkt vom Dach der Feuerwache und fliegt selbstständig zum
#Einsatzort. Dort liefert sie Live-Bilder, noch bevor die
#Einsatzkräfte angekommen sind.
Während der Anfahrt können Feuerwehrleute dadurch bereits einschätzen, ob beispielsweise weitere
#Rettungswagen, ein
#Notarzt oder zusätzliche Kräfte benötigt werden. Die
#Drohne erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 54 Stundenkilometern und ist mit drei Kameras ausgestattet. Mit einer
#Wärmebildkamera kann sie unter anderem Brandherde oder Personen erkennen.
Eingesetzt werden soll das System vor allem bei Bränden, Unfällen und Gefahrguteinsätzen. Den Start geben Fernpiloten eines Berliner Unternehmens frei. Sie überwachen auch den automatisierten Flug und können bei Bedarf eingreifen. Seit zwei Wochen läuft die Testphase bei der Feuerwehr Gladbeck. Insgesamt soll sie drei Monate dauern.
Nach Angaben der Brandkräfte kann die Drohne bei einem
#Einsatz einen Zeitvorteil von zwei bis vier Minuten bringen. Entscheidet sich die Stadt anschließend dauerhaft für das System, würden dafür Mietkosten von rund 120.000 Euro pro Jahr anfallen.