🚨 NACH QUANT SPRINGEN HBAR, CHAINLINK UND ALGORAND
#Quant verliert am Montagvormittag binnen zwei Stunden ein Fünftel, und in genau diesen zwei Stunden springt Hedera los. Bis zum Abend ziehen Chainlink und Algorand nach, als würde jemand eine Liste abarbeiten. Wer seit gestern einen dieser Banken-Coins gekauft hat, sollte wissen, dass die Bankennachricht nur bei einem von ihnen bis zum Coin durchkommt. In meinen letzten beiden Videos habe ich angekündigt, Quant zu shorten, und jetzt ist der Moment da: Das Geld fließt ab, ich beginne mit den Shorts.
Um 10 Uhr deutscher Zeit steht
$QNT bei 270 Dollar, um 12 Uhr bei 215. In derselben Stunde, in der Quant 33 Dollar abgibt, klettert
$HBAR von 0,097 auf 0,107 Dollar, bis 20 Uhr auf 0,130.
Die Richtung stand schon vorher fest. Um 9:13 Uhr kreist auf CT die Reihenfolge: erst Quant, dann Hedera, dann
$XLM, zuletzt
$XRP.
Am Sonntagabend wechselten Hedera-Coins für rund 100 Millionen Dollar am Tag den Besitzer, jetzt für 1,5 Milliarden. Vieles davon sind Wetten, das Open Interest springt in 24 Stunden um 80 Prozent auf 286 Millionen Dollar. Wer Hedera heute kauft, teilt den Markt mit Hebelhändlern, die genauso schnell weiterziehen.
Als Grund für den Sprung nennt CT eine Partnerschaft mit IBM. Die Meldung dazu ist fünf Tage alt.
Am 23. September um 16 Uhr meldet The Hashgraph Group, eine Schweizer Softwarefirma, dass IBM ihr Produkt IDTrust in den eigenen Cloud-Katalog aufnimmt. IDTrust stellt Ausweise für KI-Agenten aus, die Sperrlisten liegen auf Hedera. Hedera stand da bei 0,094 Dollar und rutschte bis abends auf 0,090.
IBM verkauft ein Produkt, das auf Hedera läuft.
HBAR kommt in der Mitteilung nicht vor. Für jede Eintragung auf Hedera zahlt die Firma 0,0008 Dollar, in HBAR. Im April 2024 lief derselbe Film schon einmal: Der Kurs verdoppelte sich an einem Tag, weil CT las, BlackRock bringe einen Fonds auf Hedera, und sackte ab, als BlackRock jede Geschäftsbeziehung verneinte.
Wer jetzt wegen IBM einsteigt, bezahlt für eine Katalog-Eintragung, die am 23. September keinen Käufer bewegt hat. Bei einem der drei Gewinner reicht die Leitung bis zum Coin.
Am Montag schaltet Chainlink CCIP 2.0 frei, seine neue Bridge zwischen den Chains, und abends folgt die zweite Meldung: Über Chainlink sollen Banken an das Blockchain-Register von Swift andocken, auf dem 17 Institute tokenisierte Einlagen testen.
Der Unterschied zu Quant ist eine Regel von August 2025. Kunden zahlen in Dollar oder Stablecoins, Chainlink tauscht die Einnahmen über eine Börse auf der Chain in
$LINK und legt sie in eine Reserve, aus der auf Jahre nichts herausgehen soll. Im September kamen so 373.791 LINK für mehr als 4,3 Millionen Dollar dazu.
Bei Quant zahlt die Bank ihre Lizenz in Dollar oder Stablecoin, und Quant sperrt dafür QNT aus dem eigenen Bestand. Am Markt wird nichts gekauft. Die Analysefirma 8Blocks kommt über alle Kunden auf rund 120 QNT im Jahr, zum heutigen Kurs knapp 27.000 Dollar. Chainlink kauft in einem Monat 160-mal so viel, wie Quants Lizenzen im ganzen Jahr bringen.
Auch diese Leitung ist dünn, 4,3 Millionen im Monat gegen 1,4 Milliarden Dollar Handel an einem Tag. Trotzdem ist Chainlink von den Gewinnern am wenigsten gestiegen. Wer den nächsten Quant sucht, übersieht ausgerechnet den Coin, bei dem das Bankgeschäft am Markt ankommt.
Am Sonntag habe ich hier gezeigt, dass für den Markt nur gut 5 Millionen QNT frei sind. Auf der Sibos, der Bankenkonferenz von Swift, zeigte Quant am Montag mit Murex ein Geschäft mit tokenisierten Einlagen. Eine Zahl, wie viele QNT Banken am Markt kaufen, habe ich in keiner Mitteilung gefunden.
Genau auf diesen Moment habe ich gewartet. Der Kurs lebte von einer Nachfrage nach dem Coin, die in keinem Bankvertrag steht, und das Geld, das ihn getragen hat, zieht jetzt zum nächsten Namen auf der Liste.
Allein bin ich damit nicht. Am Sonntag steckten 503.569 QNT in offenen Futures, heute sind es 643.432, obwohl der Kurs fällt. Das Funding auf Binance und Bybit steht im Minus, die Shorts zahlen dafür, gegen Quant zu wetten. Knapp 13 Prozent der freien Coins hängen in Wetten, diesmal drängen die Verkäufer in den engen Raum. Steigt Quant noch einmal, müssen wir alle zurückkaufen. Nennt Quant eine Kaufzahl für Lizenzen, liege ich falsch und schließe den Short.
Algorand hatte keine eigene Nachricht. Der Coin stand am 29. Juli auf seinem Allzeittief bei 0,076 Dollar und klettert jetzt auf 0,135, nur weil er auf derselben Liste steht. Auf CT heißt sie ISO 20022, nach dem Format, in dem Banken Überweisungen beschreiben. Einen Coin schreibt dieses Format nicht vor.
Quant bleibt bis Donnerstag auf der Sibos. Bis dahin wandert das Geld weiter die Liste hinunter, Stellar zieht schon an, und wer auf den nächsten Namen wartet, kauft von denen, die gestern auf Hedera gewartet haben.