Skandal im Migrationsamt Dortmund.
Ein Afghane, der im Dortmunder Migrationsamt arbeitete, hat Einreisedokumente und Aufenthaltstitel für andere Afghanen gefälscht. Das Rechnungsprüfungsamt entdeckte bisher 24 Fälle.
Obwohl das Migrationsamt ihn dort offenbar nicht beschäftigen wollte, erhielt er aufgrund einer „Quotenregelung“ dennoch die Stelle. Wer seine Einstellung letztlich durchsetzte, ist bislang unklar.
Die Staatsanwaltschaft will sämtliche vom Afghanen bearbeiteten Fälle überprüfen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der „Einschleusung von Ausländern“ ermittelt.
Nach den Vorfällen kündigte der Afghane zum Jahresende 2025. Inzwischen soll er bei einer Ausländerbehörde in einer anderen Stadt in Nordrhein-Westfalen beschäftigt sein.
In Deutschland ist es also problemlos möglich, dass man als überführter, ausländischer Identitätsfälscher einfach in einer anderen Ausländerbehörde weiterarbeiten darf.