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Berlin I Düsseldorf
Von Parteien, deren Regierungsrepräsentanten sich vom Steuerzahler Frisörhonorare erstatten lassen und dies auch noch für selbstverständlich halten, wird man einen Fighting Spirit nicht erwarten können. Sie sind schon jetzt zukunftssatt.
Junge Berliner, die sich nach links radikalisieren, weil die Mitte-Parteien es nicht schaffen, die Wohnungskrise zu lösen? Total verständlich. Andere Deutsche, die sich nach rechts radikalisieren, weil die Mitte-Partei nicht glaubwürdig Abschied nehmen von den Zeitgeistmoden der letzten 20 Jahre? Auch total verständlich. Was überhaupt nicht mehr verständlich ist: Das fehlende Bewusstsein bei CDU und SPD, was eigentlich gerade passiert (ich wiederhole mich: ein großes Realignment der Parteienlandschaft) und die noch immer fehlende Energie, die nötig wäre, um darauf zu reagieren. Wo, bloody hell, bleibt der Fighting Spirit!? Vielleicht mal ein Beispiel nehmen an dem, was Margaret Thatcher 1977 sagte. Zwei Jahre später war sie Premierministerin.
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Das mit der Glaubwürdigkeit unter Zuhilfenahme von Erasmus ist weise. Und wird in diesem Hause auch schon recht nachhaltig gelebt. #merzschulden
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Ulrich Reitz retweeted
Clans und Judenfeinde bei Linke: Gysi nutzt miesen Trick focus.de/politik/deutschland…
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Erschütternde Feststellung. Leider richtig. „Wir hatten nur einen Job…“
Wieder Jörg Thadeusz. Gestern mit der ins Mark treffenden Feststellung, dass eine ganze Generation beim „Nie wieder“ versagt hat.
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Und was, wenn hier grad die neue Welt entsteht: aus nostalgischer Reaktion und idealistischer Multikulturalität? Was wird, wenn Berlin kein deutscher Sonderfall ist, sondern der vorweggenommene deutsche Normalfall?
Zur Parallelität der Gefühle zu den Wahlerfolgen von Linkspartei und AfD. Wenn diese Parteien wählbar sind, darf man sie selbstverständlich wählen. Dann dürfen sie auch selbstverständlich regieren. In beiden Parteien gibt es eine nicht kleine Zahl von Menschen, die die freiheitlich demokratische Grundordnung ablehnen. Sympathisanten beider Parteien begehen regelmäßig Straftaten. Ich wähle sie nicht. Ich will nicht, dass sie Regierungsverantwortung bekommen.
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Rechts-Links alt: 43 Rechts-Links neu: 30 Parteiensystem wandelt sich, auch in NRW. Folge der Migration: Von den alten Parteien unverstanden, von den neuen begriffen.
Die Interpretation dieser Umfragen ist wieder wild: Wüst liegt mit 29 Prozent im Landestrend 6 Prozenpunkte über dem 22-Prozent-Bundestrend in NRW. Bei beiden geht es 3 Prozentpunkte hinab. Genauso passiert es im liberalen S-H und im konservativen LSA. Die einzige Schlussfolgerung: Es reißt in derzeitiger Aufstellung die gesamte CDU in den Abyss. Alle Umfragen zeigen, dass nicht noch mehr Merz (unzufrieden mit Person, CDU-Politikinhalten, Politikstil) gewünscht ist. Selbst innerhalb der CDU-Wählerschaft gibt es dafür keine Mehrheiten. Man kann das trotzdem machen, weil man es für das einzige Richtige hält. Aber die Folgen dürften ja völlig klar sein.
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Ulrich Reitz retweeted
„Demokratie heißt nicht ‚links-liberal’“ to.welt.de/GFCQ2tA
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Ulrich Reitz retweeted
Interessanter Kommentar, lohnt sich anzuhören.
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80 Jahre Wohlstandskind. Links Wählen ist die Konsequenz aus Wohlstandsverwahrlosung.
Der Souverän kann sich keine Partei backen. In Berlin gab es den Bruch mit der alten Kaste nur mit der Linkspartei. Die Stadt riskiert ihre Seele für den Neuanfang. Ist auch Demokratie. berliner-zeitung.de/article/…
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Ohne Merz driftet die CDU nach links ins Grüne.
Im Präsidium beraten jetzt 25 CDU-Leute über Merz' Schicksal focus.de/politik/deutschland…
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Eine schlagende Erkenntnis, die die #Repräsentationslücke erklärt, für welche die Mitte erst gesorgt hat. Probleme suchen sich Parteien, nicht umgekehrt.
Ich stimme @robinalexander_ nicht zu. Es war die Mitte, die sich und das Land gespalten hat. Die AfD ist nur eine Folge. Die Mitte hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten parallel gleich vier grundlegende Transformationen der Gesellschaft unternommen:
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Ob der Antikolonialismus der neue Stalinismus wird?
„Mit dem Stalinismus haben wir gebrochen.“ (Elif Eralp gerade in der ARD). Uff. Danke. An die Wand gestellt werde ich wohl nicht.
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Wer Erfolgswillen predigt, sollte ihn auch selbst verkörpern.
*** Merz PK: neuer Sound vom Kanzler *** Er wirbt für seine Reformen mit Positiv-Botschaft und Zielbild – das, was oft von ihm eingefordert wurde (auch von den eigenen Leuten). Merz kämpferisch: „Ich möchte, dass in unserem Land wieder das Aufstiegs- und Wohlstandsversprechen gilt. Wir brauchen dazu Veränderungen. Veränderungen kosten Kraft.“„ Wir können die Entscheidungen jetzt nicht aufschieben. Die Reformen müssen kommen. Ich übernehme diese Verantwortung.“ „D ist reformfähig. Diese Reformen sind das Mittel gegen das autoritäre Gift.“ Rückgrat, Standhaftigkeit und Geduld seien jetzt nötig.
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Der Kanzler der Mitte hat aus den sumpfigen Rändern blühende Landschaften gemacht.
Die bürgerliche Mitte ist tot to.welt.de/9N80BFL
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Die Clans werden die Bundeszwangausübenwollenden spottend in die Flucht schlagen.
Gibt es eigentlich auch Bundeszwang gegen eine linke Bürgermeisterin, die Antisemitismus duldet, mit Enteignungsfantasien das Eigentumsprinzip der Marktwirtschaft verrät und mit Clan-Chefs feiert? 🫣
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Ulrich Reitz retweeted
She dared to remove her chador before Ayatollah Khomeini. In October 1979, Italian journalist Oriana Fallaci traveled to Qom, Iran, to interview the Islamic Revolution's supreme leader. To get inside the room, Fallaci was forced to cover herself from head to toe in a heavy black chador, leaving only her face visible. The conversation inside the room was tense from the very start. Fallaci did not hold back her questions. She pushed the Ayatollah on political executions, the sudden shutdown of independent newspapers, and the sharp loss of rights for Iranian women under the new regime. When she asked about the forced wearing of the veil, Khomeini dismissed her concerns and claimed the garment was meant to protect young and respectable women. He then added, "If you do not like the Islamic dress, you are not obliged to wear it." Fallaci took his words literally and replied, "Thank you, Mr. Imam. Since you tell me so, I am taking it off right now." With a quick move, she pulled the chador off her head, leaving her hair completely exposed right in front of the Supreme Leader. Khomeini was furious. He stood up without saying another word and walked out of the room. The room fell silent, and the interview was abruptly stopped. However, Fallaci refused to leave Iran until he returned a day later to finish the conversation. This confrontation became legendary in the history of journalism. It showed a reporter refusing to bow down to authority, even in one of the most dangerous settings imaginable. Fallaci proved that real journalism requires standing up to power, asking hard questions, and refusing to be silenced by fear or tradition. When journalists trade raw courage for easy access and comfortable silence, we lose one of our strongest shields against tyranny. In an era where true courage in reporting feels rare, her brave stand reminds us that honest journalism still has the power to light up the dark, giving a voice to the voiceless and inspiring future generations to speak truth without fear.
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Stünden die hinter mir, hätte ich auch Todesangst.
+++ EIL +++ Der Kanzlersturz ist abgeblasen: ALLE CDU-Ministerpräsidenten stellen sich hinter Merz! bild.de/politik/gemeinsam-mi…
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Ulrich Reitz retweeted
"Und kommen Sie mir nicht mit Free Speech" ist kein Versehen von Merz. Friedrich Merz kämpft aktiv gegen die Meinungsfreiheit. Er zeigte zig Leute an. Und sein Regierungssprecher ist soweit, zu suggerieren, dass die Umfragen, die Merz als unbeliebt darstellen, falsch oder gar mutwillig gefälscht sind.
Interessante Aussage von @RegSprecher Stefan Kornelius: Angesprochen auf die schlechten Umfragewerte des Kanzlers, greift Kornelius... ...die Seriosität von Umfragen an.
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Wie „wir“ regiert werden, ist immer noch verantwortungsloser, als „unsere“ Kritik daran.
Demokratie ist anstrengend, träge, manchmal eine Zumutung. Aber ein Segen. Und ja, wir Medien müssen uns beim „Immerschlimmerismus“ (Prof. Korte) mal am Riemen reißen. Danke für die Diskussion @UniBonn @JuliaKloeckner @iw_koeln HP Klös und @krkorte
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