Stell dir vor, du bist Sicherheitschef einer großen Firma.
2020 wird eine Kundendatenbank gehackt.
Deine private Handynummer ist drin.
Deine Mailadresse.
Deine Wohnadresse.
Du weißt davon.
Und denkst:
Die Nummer behalte ich trotzdem.
2021.
2022.
2023.
2024.
2025.
2026.
Dann rufen Journalisten genau auf dieser Nummer an.
„Wissen Sie eigentlich, dass die seit sechs Jahren öffentlich in einem Datenleck steht?“
„Ja.“
Sechs Tage später:
neue Nummer.
So weit, so menschlich.
Jetzt kommt der kleine Haken:
Der Mann in dieser Geschichte ist nicht Sicherheitschef irgendeiner Firma.
Er ist Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes.
Zuständig für strategische Militäraufklärung.