Ist es wirklich einfacher, ganze Volkswirtschaften auf die Produktion künstlich intelligenter Waffensysteme (zu Lande, zu Wasser, in der Luft, im Weltall und in den Kognitionssphären von Millionen Menschen) umzustellen, als sich - zur Rettung des Lebens ungezählter Menschen - mit den Nachbarn zu vertragen?
Was soll man halten von Blumengestecken, die zum Gedenken an Ertrunkene in das Meer geworfen werden, wenn gleichzeitig tagtäglich die Ereignisse des Jahres 1916 von Verdun wiederholt werden?
Es ist ein Leichtes, Angst zu verbreiten und Schrecken, Abfälligkeiten herauszuschreien und Verachtung zu demonstrieren. Warum gilt der als Held, der sich grün verkleidet und unrasiert um Militärhilfen bettelt - und nicht einer, der um den Globus fliegt, um für Frieden zu werben?
Kriege werden nicht im kalten Schlamm auf irgendeinem Schlachtfeld entschieden, im Blut der Sterbenden, im Verwesungsgestank der Toten, inmitten des Lärms enthemmt tobender Waffen. Kriege enden mit einer Unterschrift auf einem Papier fernab des Feuers, geleistet von einem, der sein Leben an der Front nie riskierte.
Der zum Dienst mit Feindkontakt Genötigte mag unmittelbar Gewaltakte ausführen. Doch trifft ihn Schuld, wenn er schlicht sein eigenes Leben im Gefecht verteidigt, weil sonst er das Opfer seines gleichermaßen ohnmächtigen Gegenübers würde?
Schämen müssen sich jene, die es soweit kommen ließen. Schämen muss sich, wer den ausgebrochenen Kampf an verantwortlicher Stelle nicht umgehend beendet, und sei es nur für einen Stillstand der Waffen. Schämen muss sich, wer sein Telefon nicht nutzt, um über Frieden zu reden. Nicht rhetorisches Kräfteprotzen, sondern Worte der Friedlichkeit sind das Zeichen großer Politik. Wann werden wir diese wahren Stimmen der Größe hören?
ELON MUSK: "I have no respect for the warmongers, and the war profiteers and those who want the war to continue forever. There must be peace. It is time for the slaughter of young men to stop."