Wohin gingen die Träume, Tagträume und Nachtträume? Rolf Dieter Brinkmann

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Weißt Du, warum ich weiter und immer nach Norden will? Weil da weniger Menschen sind. Rolf Dieter Brinkmann Rom. Blicke
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Il est 20h. Les enfants sont couchés. Vous êtes tranquillement devant la télé avec votre femme. Soudain, des cris éclatent dans la rue. Des coups, des vitres qui explosent. Des dizaines d’émeutiers vêtus de noir s’en prennent à votre immeuble. Ils tentent de forcer la porte, saccagent le hall, arrachent les boîtes aux lettres. Vos enfants se réveillent en hurlant. Votre femme panique. Vous appelez la police. « Tous nos agents sont occupés, veuillez patienter. » Puis la communication coupe. Vous jetez un œil par la fenêtre. En bas, ils viennent de mettre le feu aux poubelles. Les flammes lèchent déjà la façade. La fumée commence à entrer dans l’appartement. Soudain, un grand fracas. La porte de l’immeuble vient de céder. Des hurlements montent dans l’escalier. « On va vous tuer ! Ouvrez cette putain de porte ! » Ils sont sur votre palier. Vous n’osez même pas regarder par l’œil de bœuf. Que faire ? Sortir ? Fuir ? Impossible. Ils sont dans l’escalier. Sauter par la fenêtre ? Vous êtes au quatrième étage. Se défendre ? Avec quoi ? Vous n’avez jamais pensé avoir besoin de vous défendre chez vous. Vous avez toujours fait confiance à l’État. Les armes, ce n’est pas votre truc. Vous avez travaillé toute votre vie, payé vos impôts, respecté les lois. Et maintenant, vous voilà coincé dans votre propre appartement, avec vos enfants en pleurs et votre femme qui vous demande ce qu’on va faire. Derrière la porte, les pas se rapprochent. Cette fois, ce n’est pas une vidéo d’émeutes que vous regardez à la télévision. C’est chez vous que ça se passe. Et personne ne viendra vous protéger.
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Schlingensief
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"Das Leben ist kein Ponyhof" und "Es gibt kein kostenloses Mittagessen" beschreiben dieselbe Grundrealität, die in diesem hervorragenden Post herausgearbeitet werden. Ressourcen sind knapp, Anreize wirken, und jedes Gut oder jede Leistung hat Opportunitätskosten. Irgendwer zahlt immer, entweder direkt, über Steuern, über Inflation, über verlorene Produktivität oder über verpasste Chancen. Diese beiden Sätze gelten nicht nur in Frankreich oder Deutschland, sondern weltweit und zu jeder Zeit. In der gesamten Menschheitsgeschichte war und ist der Normalzustand Knappheit. Nahrung, Energie, Wohnraum, medizinische Versorgung und Bildung entstehen nicht von selbst, sondern durch Arbeit, Kapital, Risiko und Kooperation. Gesellschaften, die diese Realität anerkennen, können Wohlstand erzeugen und dann umverteilen. Gesellschaften, die sie leugnen oder systematisch ausblenden, erzeugen Mangel, Schwarzmärkte, Korruption oder Zwang. Das gilt für arme Länder ebenso wie für reiche. Auch in hoch entwickelten Wohlfahrtsstaaten bleibt die Grenze sichtbar, sobald die Kosten der Umverteilung die Anreize zur Produktion übersteigen oder wenn relative Benachteiligung als moralische Rechtfertigung für Zerstörung behandelt wird. Linkssein in seiner heutigen, stark egalitären und interventionistischen Ausprägung tendiert dazu, genau diese Realitäten zu behandeln, als seien sie überwindbar durch politische Willensakte, Umverteilung oder die richtige "systemische" Analyse. Der Sozialstaat wird dabei oft nicht mehr als begrenzte Absicherung gegen Existenzrisiken verstanden, sondern als Wunscherfüllungsmaschine, die relative Ungleichheiten, Statusgefühle oder verpasste Lebensentwürfe ausgleichen soll. Und zwar möglichst ohne sichtbare Kosten für die Empfänger. Gleichzeitig werden negative Anreize (geringere Erwerbsneigung, Abhängigkeit) und die Tatsache, dass auch in reichen Ländern die meisten Menschen über ihre eigene Produktivität und Verantwortung ihr Leben finanzieren müssen, heruntergespielt oder als "neoliberal" abgetan. Gewalt oder Plünderungen lassen sich dann leichter als Ausdruck von "schwierigen Umständen" deuten statt als Verletzung der Regeln, die überhaupt erst Wohlstand ermöglichen. Das macht diese Form von Linkssein in zentralen Punkten zu einer Fantasie und zu einem Problem: Sie setzt voraus, dass man die Kosten von Transferleistungen, die Wirkungen von Anreizen und die Grenzen menschlicher Kooperationsbereitschaft dauerhaft ignorieren oder durch immer mehr Politik überwinden kann. Historisch und empirisch scheitert dieses Ignorieren regelmäßig, sei es an sinkender Produktivität, an Kapitalflucht, an der Ausweitung des Anspruchsdenkens oder daran, dass die Zahler irgendwann die Zustimmung verweigern. Realistische Politik kann und muss Umverteilung betreiben, öffentliche Güter bereitstellen und Chancen verbessern. Sie bleibt jedoch nur dann funktionsfähig, wenn sie die beiden genannten Sätze ernst nimmt: Das Leben bleibt auch in der reichsten Gesellschaft kein Ponyhof und jedes Mittagessen (subventioniert oder nicht) wird irgendwo bezahlt. Wer das systematisch ausblendet, betreibt Ideologie statt Problemlösung.
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Ist ja auch nicht so einfach …
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Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft „Walter Ulbricht“. 1952 - Kaderschmiede Wer studierte hier? Ausschließlich hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter und Offiziere, die eine Karriere im geheimdienstlichen Apparat machten.
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Präsidialbau des Deutschen Roten Kreuzes von 1939-1943.
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Universität Potsdam
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Auf zur Arbeit Handschuhkühl mit dem Rad
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Aux armes, citoyens!
Anwohner verteidigen ein Optikergeschäft mit heissem Wasser gegen Plünderer! 3.Arrondissement, Le Marais, teure Gegend, Nähe Place de la Republique, sehr sicher normalerweise
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in_dubio retweeted
Macron gestern: "Comment des Français peuvent faire cela à la France?" Rätsel, unlösbar.
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Nach diesem Wochenende stellt sich die dringende Frage: Bietet das chronisch unterversorgte #Berlin überhaupt genug Luxusmeilen für eine logistisch reibungslose Plünderung und ausreichend Prachtbauten für den gehobenen Vandalismus? #FranceRiots
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Peter & Paul
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« Il y a un degré de préparation de cette journée [du #17octobre] qui est absolument important. Ils avaient les adresses des préfectures. Ils avaient les adresses de pas mal de commerçants juifs. Dans une rue de Marseille, tous les commerces détenus par des Juifs ont été incendiés. Les commerces tenus par des musulmans ne l’ont pas été. » Si ces informations révélées par le journaliste Paul Amar sont bien confirmées, elles sont d’une gravité absolue.
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Herbst im Garten
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Herbst in Glienicke
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Luise am Sonntag
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