4 Punkte:
1. Aktivist Manns Methoden sind das hässliche, aber ehrliche Gesicht von Siegmunds Medienstrategie. Ihre Vollendung. Nicht nur geduldet, sondern von der AfD LSA forciert. Hier beschrieben: "Der gar nicht so freundliche Herr Siegmund":
t-online.de/nachrichten/deut…
2. Er hat sein Video auf X gelöscht, vermutlich weil es zu viel Kritik (auch von rechts) auf sich zog. Strategisch. Auf Instagram, Youtube läuft alles schön weiter, bringt ihm Geld und Beifall. Der LEBT von genau solchen Videos. Es wird also vorhersehbar nicht besser, sondern schlimmer.
3. In der AfD gibt es Menschen, die das gut, aber auch einige, die es abstoßend finden. Die glaubhaft finden: Das geht nicht. Es traut sich aber kaum jmd, das offen zu sagen (Respekt an
@sandro_scheer dafür, dass er Rücken gezeigt und es getan hat). Auch in internen Gremien wird dazu viel geschwiegen. Man hat Sorge vor dem aggressiven Vorfeld, man will Siegmund nicht reinpfuschen. Es ist das ewige Nicht-Distanzierungs-Problem der Partei. Solange Weidel und Chrupalla nicht von ganz oben ein Signal setzen, wird sich die Dynamik weiter entfalten, verstärken. Rein in den Abgrund.
4. Journalisten sind keine Pussys. Sie gehen oft auch miteinander hart um und sind es gewohnt, dass mit ihnen hart umgegangen wird. Sehr häufig erfährt die Öffentlichkeit davon nie etwas. Beispiel: "Aktivist Mann" Westfal hat schon auf vielen Veranstaltungen mit vielen Journalisten dasselbe abgezogen. Während er WEGEN NICHTS bei der früheren sehr viralen Begegnung mit anderen Spiegel-Journalisten in seine Kamera reinbrüllte, er wolle Anzeige erstatten, haben die beiden Kollegen, die dazu sehr viel eher Grund hatten, damit nie gedroht, es auch nie getan (hatte damals bei der Polizei dort nachgefragt). Für die allermeisten Journalisten gilt: Sie wollen einfach nur ihre Arbeit machen können. Genau das versuchen Menschen wie Westfal zu verhindern. Und das ist das riesige, demokratische Problem hier.
Hippy (Willi Müller) 📯🪠🪣🇩🇪