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ALT Logo des SFB 1288 "Praktiken des Vergleichens" an der Universität Bielefeld.
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ALT Sarah Klode: "Ich erwarte von meinem Forschungsaufenthalt weitere Einblicke in die Perspektive der Konsument*innen und Leser*innen der Automobilzeitschriften zu gewinnen, da insbesondere diese Perspektive sehr schwierig zu greifen ist. Der Untersuchungsgegenstand vor Ort – Medienanalysen und Automobilzeitschriften – steht in einem engen Zusammenhang mit Vergleichspraktiken, da ich einerseits in den Zeitschriften automobile Vergleichstests [...] untersuche und andererseits über die Medienanalysen (hoffentlich) Einblicke gewinnen kann, welche Rolle automobile Vergleichstests (und demnach bereits vollzogene Vergleichspraktiken durch die Autozeitschriften) für die Leser*innen spielten."
Gestaltung: Jil Dirschauer
ALT Sarah Nienhaus: "Ich erwarte besonders, dass ich noch mal sehen kann, inwieweit Toni Morrison verlagspolitisch sehr früh und sehr bewusst agiert hat und mit ihrem Einsatz auch bewirkt hat. dass sich jetzt nicht nur die Übersetzungslage ändert und die Konditionen für alle Autoren und Autorinnen besser werden, sondern [...] dass sie damit eigentlich einen sehr frühen und sehr wertvollen Impuls für die Verlagsbranche gesetzt hat."
Gestaltung: Jil Dirschauer
ALT Ein Ausschnitt der Plakatwand an der Kunsthalle Bielefeld kündigt die aktuelle Ausgabe 11 der Ausstellungsreihe "miteinander gegenüber" an, in der sich Werke von Hague Yang, Martin Creed und Kanako Hayashi zum Thema "Zeit und Raum" begegnen.
Foto: Marina Böddeker
ALT Wandtext des "miteinander gegenüber #11", bei dem sich Werke von Haegue Yang, Martin Creed und Kanako Hayashi zum Thema "Zeit und Raum" begegnen.
Foto: Marina Böddeker
ALT Blick aus dem Kunsthallen Café. Im Vordergrund ist ein Tisch mit Sommerblumen in einer Vase zu sehen, neben der drei Getränkeuntersetzer liegen, die als Gesprächsanregung für die Veranstaltung "Blind Date mit der Kunst" dienen.
Foto: Lena Busse
ALT Sarah Klode: "In den Medienanalysen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse ist das Medien-Konsumverhalten in Deutschland erhoben und publiziert worden. Ich erhoffe mir von der Auswertung dieser Analysen, mehr darüber zu erfahren, welche Zielgruppen die von mir untersuchten Automobilzeitschriften gezielt mit ihren Inhalten erreichen wollten. Wie nutzten die Leser*innen der bestimmten Automobilzeitschriften diese und mit welcher Zielsetzung lasen sie diese? – Ich fahre mit der Frage nach Bonn, ob insbesondere automobile Vergleichstests eine wichtige Rolle für die Leser*innen (die gleichzeitig Konsument*innen von Automobilen waren) spielten, warum sie diese Zeitschriften lasen."
Gestaltung: Jil Dirschauer
ALT Sarah Nienhaus: "Natürlich habe ich mich [...] schon intensiv mit dem Bestand auseinandergesetzt und habe genau dargelegt, was ich mir vor Ort ansehen möchte. Und dann habe ich eine Vorauswahl getroffen, bei der ich wusste: ‚Das kann ich einsehen, das ist verfügbar und das ist auch eine Einheit, die machbar ist in der Zeit‘. Und ich bin jetzt – je näher der Aufenthalt rückt – wieder auf die Materialien fokussiert: Von der Auswahl, die ich getroffen habe, treffe ich jetzt eine Feinauswahl und bin bereits im Austausch mit dem Archiv und bereite das alles vor, lese mich natürlich in Studien rundherum intensiver ein, um dann die Zeit vor Ort besonders effektiv nutzen zu können.“
Gestaltung: Jil Dirschauer
ALT Porträtfoto von Antje Flüchter.
Foto: Philipp Ottendörfer
ALT Im SFB 1288-Working Paper 10 schreibt Antje Flüchter über: "Die Konstruktion historischer Epochen durch Vergleichspraktiken: Modernezentrismus und Eurozentrismus in westlichen Periodisierungen".
Gestaltung: Universität Bielefeld
ALT Richard Höter: "Grundsätzlich ist das auch spannend für andere, da die Automobilindustrie eigentlich in jeder Industrienation einen wirkmächtigen Komplex darstellt, der sein Wirkpotenzial historisch stets ausgeschöpft zu haben scheint. Hier die Strategien der Hersteller zu erforschen, wie man den Wettbewerb auf dem eigenen Markt begrenzen oder gar ausschalten kann, seine Produkte nur in bestimmte Richtungen entwickeln muss, & dabei stets das Narrativ in der Hand hält, gibt einen ungeschönten Einblick in die Handlungsmöglichkeiten von Industriekomplexen, & von Gesellschaften überhaupt. Als Beispiel dafür kann man die Einführung des Katalysators aufgrund verschärfter Emissionsgrenzwerte anführen. Auf dem US-amerikanischen Markt verzögern GM & Ford die Einführung bis 1975 immer wieder mit dem Hinweis auf die komplizierte technische Umsetzung, den Zeitbedarf für die Modellentwicklung, der Belastbarkeit unabhängiger Studien zu den Verursachern von Emissionen etc."
Gestaltung: Stephan Kreher
📻"Schädelvergleiche und die Ordnung der Welt": @MalinWilckens hat ihre #Dissertation im #SFB1288 über "Rassifizierungsprozesse in der Wissenschaft (1780–1880)" geschrieben.
➡️#Vormerken: Freitag ist sie live zu Gast im #Radioformat "SFB 1288 auf Hertz 87.9".
ALT Porträtfoto von Malin Wilckens.
Foto: Philipp Ottendörfer
ALT Folgencover von Folge 2 "Wie reagiert die Verlagslandschaft auf den Nobelpreis?" in der SFB 1288-Audiothek "Unvergleichliches Hören".
Gestaltung: Jil Dirschauer
ALT Richard Höter: "Ich erwarte nach dem Aufenthalt ein deutlich klareres Bild meines Untersuchungsgegenstandes erstellen zu können, in dem Vergleichspraktiken, z. B. zu verschiedenen Emissionsstandards, eine große Rolle spielen. In dem vorgeblich so kompetitiven Markt wird fast jeder Fortschritt nur über Vergleiche ermittelt, sei es von den Konsumenten oder der Presse."
Gestaltung: Stephan Kreher