Müssen sich Armutsbetroffene für ihre Armut schämen oder müssen sich alle anderen dafür schämen, dass sie Armut zulassen? Die Scham muss dahin, wo sie hingehört - nach oben 🔝

Last edited Oct 12, 2026 · 7:17 AM UTC

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Replying to @sozi_simon
Warum muss man sich für seine Leistung schämen? Nicht jeder, der es zu etwas gebracht, hat ist "privilegiert" und nicht jeder, der nichts auf die Reihe kriegt, ist diskriminiert.
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Du sollst dich nicht für deine Leistung schämen - das wäre Unsinn. Aber jeder, der nicht arm ist, sollte sich dafür schämen, dass er zulässt, dass Menschen in Armut leben müssen.
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Replying to @sozi_simon
Es gibt im Westen keine Armut. Wir haben den Begriff der relativen Armut erfunden um überhaupt noch Verteilungdebatten führen zu können.
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Leb mal ein Jahr von der neuen Grundsicherung ohne festen Wohnsitz. Dann reden wir nochmal darüber ob es bei uns Armut gibt oder nicht.
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Replying to @sozi_simon
Ich muss mich für mein Einkommen nicht schämen, denn dafür leiste sehr viel jeden Monat. Ärmere Menschen müssen sich ebenfalls nicht für ihre finanzielle Situation schämen, ganz einfach
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Nein. Du sollst dich nicht für deine Leistung schämen... aber dafür, dass du (so wie ich auch) zulässt, dass es in unserer Gesellschaft andere gibt, die nicht haben, was sie brauchen... wir brauchen eine Gesellschaft, die jedem gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.
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Replying to @sozi_simon
Sozialsysteme reproduzieren Armut. Der Mindestlohn schließt vom Arbeitsmarkt aus. Steuern und Abgaben fressen den Großteil der Löhne. Monetäre Inflation vernichtet Ersparnisse. WARUM SIND ALLE ARM?
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Weil einige wenige immer reicher werden und die Geldmenge begrenzt ist?
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Replying to @sozi_simon
Schamlose Leute gibt es auf allen Ebenen. Der Arbeitslose, der keine Lust auf Arbeit hat und sich durchfüttern lässt bekommt von mir genauso wenig Respekt wie ein Finanzminister, der dafür sorgt, dass noch weniger Leute den Sinn in Arbeit sehen. Steuern sind Raub!
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Also ich weiß ja nicht... Raub ist eine illegale Handlung. Steuern hingegen sind legale Abgaben, mit denen du und ich ermöglichen, dass der Staat Aufgaben für uns übernimmt. Sicherheit, Infrastruktur, Bildung, soziale Absicherung,... Ich zahle gerne Steuern, denn ich weiß was ich dafür bekomme.
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Replying to @sozi_simon
Ich muss mich nicht schämen, ich gebe immer Tipps, wo man Stellenangebote findet und wie man sich darauf bewirbt. ich tu was. 👍
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Danke, dass du mit Armutsbetroffenen im Gespräch bist - leider sind die dahinter liegenden Probleme oft viel weitreichender als der Mangel an einem Arbeitsplatz... daher reicht Hilfe beim Bewerben (oft) leider nicht aus. Deswegen sind reine Bewerbungsmaßnahmen vom Amt auch so ein Unsinn.
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Replying to @sozi_simon
Schämen sollte man sich nur für eines: Auf Kosten Anderer zu leben.
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Wie wäre es damit, sich dafür zu schämen nach unten zu treten?
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Replying to @sozi_simon
Blödsinn. Man nimmt zur Kenntnis, dass relative(!) Armut Teil des Daseins ist und schon aus statistischen Gründen nie verschwinden kann. Und natürlich ist es genauso emotionalisierender Unsinn, Armutsbetroffene per se als edle Menschen zu verklären, die für wirklich gar nichts irgend etwas können.
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Ich würde nie jeden Armutsbetroffenen als edlen Menschen sehen - überall gibt es A*********
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Replying to @sozi_simon
Sorry Simon, aber nach oben und nach unten, so funktioniert das nicht. Im laufe des Lebens zig Familien, wo sowohl das eine, als auch das andere war. Dennoch beide müssen sich nicht schämen. Wenn Ausgleich im kleinen Kreis nicht klappt, wie dann.. 🤔
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Nein, niemand muss sich für sozialen Aufstieg oder Abstieg schämen. Schämen müssen wir uns aber dafür, dass wir als Starke es zulassen, dass es für die Armutsbetroffenen nicht reicht...
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