Google KI liefert zum Thema Philosemitismus folgendes:
„Theodor W. Adorno verstand den Philosemitismus im Nachkriegsdeutschland als eine verkehrte, oft folkloristische Form der Zuneigung, die den Antisemitismus in seiner Struktur oft bruchlos fortsetzt.
Folkloristischer Charakter:
Adorno notierte 1967, dass der „Pro-semitismus“ im nachhitlerschen Deutschland meist oberflächlich sei und Juden als „interessante Völkerschaft“ folkloristisch vereinnahme.
Fortsetzung des Antisemitismus:
Weil der Philosemitismus weiterhin mit kollektiven Zuschreibungen, Stereotypen und einer verdinglichenden Ausschließlichkeit arbeitet, bricht er nicht mit der mentalen Struktur des Vorurteils, sondern kehrt das Vorzeichen lediglich um.
Abwehr von Schuld:
Häufig dient die demonstrative Liebe zu Juden oder dem Staat Israel psychologisch der Abwehr verdrängter Schuldgefühle und der Entlastung des eigenen Gewissens, ohne die gesellschaftlichen Ursachen des Faschismus wirklich aufzuarbeiten.“
Wir sind weiterhin fest verankert im „Nachkriegsdeutschland“…