Der Staat schützt kein Eigentum, er definiert es um.
Tatsächlich ist er dessen größter Feind.
Denn der Staat schützt nicht Eigentum, er verteilt es, nach seinen eigenen Regeln, nach seinem Gutdünken, nach der Macht derer, die ihn beherrschen.
Er beansprucht das Monopol auf Recht, um zu bestimmen, wer etwas besitzen darf, wie lange und zu welchen Bedingungen.
Das ist kein Schutz, das ist Vormundschaft.
Der Staat schützt nur, was er vorher enteignet.
Er erhebt Steuern auf dein Einkommen, bevor du es überhaupt erhältst.
Er zwingt dich, dein eigenes Grundstück zu „pachten“, indem du Grundsteuer zahlst.
Er kassiert Mehrwertsteuer, sobald du dein Eigentum in Tausch verwandelst.
Und sollte es hart auf hart kommen, kann er per Enteignungsgesetz, Zwangsverwaltung oder Notstandsverordnung alles beschlagnahmen, was du besitzt und das auch noch völlig legal.
Das ist, als würde ein Räuber dir versprechen, dich vor anderen Räubern zu beschützen, während er dir gleichzeitig die Taschen leert.
Der Staat schützt also nicht dein Eigentum, er schützt nur seine Kontrolle über deins.
In der Theorie heißt es, Gesetze dienen dazu, das Eigentum aller zu sichern.
In der Praxis sind sie Werkzeuge, um Eigentum zu verschieben.
Von unten nach oben, von produktiv zu politisch, von verdient zu verordnet.
Beispiel: Subventionen, Enteignungen, CO₂-Abgaben, Mietpreisbremsen, Erbschaftssteuer.
Jede einzelne dieser Maßnahmen wird im Namen der „Gerechtigkeit“ legitimiert; tatsächlich sind sie nur Formen legalisierten Diebstahls.
Der Staat ruft: „Wir müssen Eigentum gerecht verteilen!“
Doch jedes Mal, wenn er das tut, muss er zuerst in das Eigentum anderer eingreifen.
Und wer über Eingriffe entscheidet, besitzt am Ende alles.
Privates Eigentum braucht kein Gewaltmonopol.
Eigentum ist keine Gabe des Staates. Es ist eine Konsequenz von Handlung, Arbeit und Verantwortung.
Niemand braucht ein Ministerium, um zu wissen, dass man das, was man geschaffen hat, behalten darf.
Der Staat behauptet, er müsse Eigentum schützen, um Chaos zu verhindern.
Aber wo entstehen Enteignungen, Inflation, Währungszerfall, Vermögenssteuer und Mietdeckel?
Nicht auf dem freien Markt.
Sondern immer dort, wo der Staat Eigentum zu „regulieren“ beginnt.
In Wahrheit braucht Eigentum keinen Staat, sondern Verträge, Vertrauen und Verteidigung.
All das kann freiwillig organisiert werden und wurde es über Jahrtausende hinweg auch, lange bevor es moderne Staaten gab.
Das Eigentum ist sicher, sobald niemand mehr es „schützt“.