Zur Erinnerung und Verwertung bei Rechtsstreitigkeiten meine schon am 14.3.2021 gestellte und dann auf meiner Homepage veröffentlichte Anfrage an das Paul-Ehrlich-Institut wegen der Gefahren einer Spike-Produktion durch die modRNA in den Covid-Spritzen. Ich erhielt daraufhin keine Antwort.
Hier der Text meines Briefes:
Sehr geehrter Kollege Prof. Buchholz,
obwohl Sie in der Arbeit Theuerkauf et al.(1) bei iScience als Kontaktadresse angegeben wurden, adressiere ich meine Fragen natürlich nicht nur an Sie, sondern an das gesamte Autorenteam und bitte um entsprechende Weiterleitung und beste Grüße an Herrn Prof. Cichutek, der ja auch Mitautor ist.
1. angesichts der offenbar auch bei Ihnen im Hause unstrittigen Wirkungen von Spike-Proteinen als Zellfusions Katalysator (1),
2. angesichts der Arbeiten über die Wirkung von Spike-Proteinen als Thrombose Katalysator (2), sowie
3. angesichts der vom Autor einer angemeldeten Studie von der Kafrelsheikh University bei Kairo (3) angegebenen zu erwartenden „langfristigen“ Schädigungen und
4. angesichts der bisher amtlich nicht dokumentierten aber doch sehr wahrscheinlichen Zusammenhänge mit Todesfällen nach „Impfungen", die zu einer körpereigenen Spike-Proteinbildung führen sollen (4)
entsteht nicht nur bei mir der dringende Bedarf einer Stellungnahme aus Ihrem Hause.
Mir sind eine Reihe von Fällen berichtet worden, bei denen kurz nach diesen „Impfung“ genannten gentechnischen Eingriffen Einblutungen in die Haut dokumentiert waren. Auch cerebrale Blutungen sollen in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der „Impfung" aufgetreten sein.
Dieses wären nach den auch von Ihnen beobachteten Wirkmechanismen möglicherweise Veränderungen, die allein oder in Kombination als Folge von Gefäßwandschäden durch Zellfusionen und/oder durch Blutungen nach Verbrauchskoagulopathien ausgelöst sein können.
Mehrfach sind auch multiple Thrombosierungen als Todesursache erwähnt worden, die ebenfalls durch Fusionen und Endothelschäden (7) begünstigt oder gar durch die von Zhang et. al. (2) direkt mit Spike -Proteinen reagierenden Thrombozyten (thrombozytäre ACE2-Rezeptoren) verursacht worden sein können.
Sie hätten gegenüber einem „Faktenchecker“ der AFP telefonisch geäußert, dass
"zwischen unseren Laborergebnissen und der Wirkungsweise von Impfstoffen kein Zusammenhang“ bestehe. (5)
"Unsere Beschreibung der starken Membranfusionsaktivität des Spike Proteins sollte gerade Anlass zur Impfung sein. ... Die Impfungen sind sicher, auch wenn an der Einstichstelle ein paar Synzytien entstehen sollten. Da die genetische Information des Spike Proteins nicht vervielfältigt wird, kann es nicht zu einer Ausbreitung kommen.“
Dazu auch die Pressestelle PEI ( Dr. Susanne Stöcker):
"bei der Impfung erhalten einige wenige Körperzellen einen einmaligen Schub an mRNA-Informationen, aus denen diese Zellen auch nur Teile des Corona-Virus herstellen, nämlich das SPIKE-Protein. Die entstehenden Spike-Proteine haben keine krankheitserregenden Eigenschaften. Selbst wenn sich aber einzelne Zellen nach einer Impfung einmal verkleben sollten, bleibt das ein Einzelfall im Körper und hat keine Auswirkungen.
Es kommt hinzu, dass sich in den regelmäßig vom Paul-Ehrlich-Institut veröffentlichten Sicherheitsberichten zu den in Deutschland erfolgten Impfungen keine Hinweise auf etwaige Impfkomplikationen dieser Art gezeigt haben. Das gilt auch weltweit.
Anders als die SPIKE-Proteine auf der Virusoberfläche sind die von der mRNA im Impfstoff gebildeten Proteine nicht frei beweglich. Die Verklebung erfolgt, wenn das Virus in die Zellen eindringt. Die nach Impfung gebildeten Proteine werden auf den Körperzellen präsentiert und sind dort fest verankert.“
Diese Stellungnahmen ersetzen nicht die in Ihrer Verantwortung liegenden, evidenzbasierten Abwägungen der bekanntgewordenen und prima vista naheliegenden Kausalitäten zwischen der gentherapeutisch induzierten Spike-Produktion und den in der Literatur selbst von Ihnen als bedrohlich dargestellten Wirkungen, die der jetzt zunehmend beobachteten Symptomatik entsprechen.
Bitte teilen Sie mir mit, aufgrund welcher wissenschaftlichen Evidenz Sie offenbar trotzdem der Meinung sind, die nur kurzzeitig klinisch erprobte Anwendungen mit mRNA- oder Vektorimpfstoffen, welche zu einer Spike-Protein Expression führen sollen, fortzusetzen.
Ich würde Ihre Stellungnahmen zu den gestellten Fragen gern bei meiner Diskussion des Themas in Fachkreisen berücksichtigen wollen und setzte deshalb auch das ThemenCheck-Team des IQWIG sowie üblicherweise in Nutzen-Schadensabschätzungen eingebundenen Gremien ins cc.
Sicherlich ist Ihnen die Meldung der Bundesregierung bekannt, die verkündet:
"Der Impfstoff von AstraZeneca hat ein reguläres, nicht abgekürztes Zulassungsverfahren der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und daher alle vorgeschriebenen Sicherheits- und Wirksamkeitstests bestanden – so wie auch die bisher zugelassenen anderen beiden Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna.“ (
bundesregierung.de/breg-de/a…)
Das entspricht nicht der von der EMA gegebenen Darstellung, nach der es sich um 'Conditional marketing authorisations‘ handelt, in deren Pharmakovigilanz-Auflagen Sie ja sehr aktiv eingebunden sind. Bitte sorgen Sie in Ihrem Hause dafür, dass derart verkürzende und falsche Sicherheit vortäuschende Darstellung korrigiert wird.
Auf weitere, kürzlich von einer Gruppe von Wissenschaftlern bei der EMA eingereichten Bedenken wegen zusätzlicher immunologischer Risiken(6) wird es ja unabhängig davon hoffentlich bald eine Reaktion geben.
Bitte nennen Sie mir bitte zur Abwägung der Indikation auch noch für die derzeit verwendeten/zugelassenen Produkte die NNV (Number necessary to Vaccine), von der Sie bei Ihren Bewertungen ausgehen.
In der Hoffnung auf eine die Sachverhalte fachlich abwägende Antwort verbleibe ich
mit kollegialer Hochachtung und freundlichen Grüßen,
Wolfgang Wodarg
[1] Theuerkauf et al., iScience 24, 102170, March 19, 2021
[2) Zhang et al. Journal of Hematology & Oncology (2020) 13:120,
doi.org/10.1186/s13045-020-0…
[3
clinicaltrials.gov/ct2/show/…
(4)
zeitpunkt.ch/markant-mehr-to…
(5)
faktencheck.afp.com/nein-cor…
(6) Liu, Li et al, (2019), Anti-spike IgG antibody causes severe acute lung injury by skewing macrophage responses during acute SARS-CoV infection
(7) Geoffrey D. Wool,: The Impact of COVID-19 Disease on Platelets and Coagulation, DOI: 10.1159/000512007
(8) Giannis D, Ziogas IA, Gianni P. Coagulation disorders in coronavirus infected patients: COVID-19, SARS-CoV-1, MERS-CoV and lessons from the past. J Clin Virol. 2020 Jun; 127: 104362.
Ltd. Med. Dir. i.R.
Dr. Wolfgang Wodarg
Facharzt für innere Medizin
-Lungen- und Bronchialkrankheiten-
Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin
Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen
-Sozialmedizin-
MdB von 1994-2009