Ich komm aus dem Staunen nicht raus.
Am Wahlabend der Linken steht Issa Remmo im Saal. Die Partei sagt: nicht eingeladen, nicht auf der Liste, öffentliche Feier, dann raus. Remmo selbst erzählt, er freue sich über die Linke und fühle sich zum ersten Mal von einer Partei unterstützt.
Dabei Ibrahim Ibrahim. Der gilt als PFLP-Unterstützer, die Organisation steht bei der EU auf der Terrorliste. Fotos mit Remmo. Fotos mit Ferat Koçak. Koçak sagt hinterher, die Feier war offen, er macht sowieso hunderte Bilder und distanziert sich von Terrorverherrlichung. Distanz nach dem Foto ist keine Distanz.
Genau dieser Koçak hat sich 2022 und 2023 die Polizeieinsätze gegen Clans aufschlüsseln lassen. Ort, Tag, Uhrzeit, Dienststelle, Kräfte, Stunden, offene Maschinenpistole. Im Bundestag heißt das bei ihm rassistischer Kampfbegriff. Im Chat mit Remmos Sohn dann Grüße mit Respekt an den Vater, Bruder, und die Bitte, genau diese Rede zu teilen.
Obendrauf ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn. Anfangsverdacht Urkundenfälschung, nachgemachter Bundestagsausweis. Er nennt das Requisite. Vor Gericht gilt Unschuld. Hier draußen gilt die Reihe: erst die Einsatzzeiten, dann der Clan-Chat, dann die Wahlparty, dann die Entschuldigung, als alles schon online war.
pardok.parlament-berlin.de/s… zeit.de/politik/deutschland/… berlin.de/sen/inneres/presse…
Satire nichts ist ernst gemeint.