Wir sind die Stimme des familiengeführten Mittelstandes in Deutschland.

Berlin | Deutschland
DIE FAMILIENUNTERNEHMER retweeted
Einen herzlichen Dank an die @FamUnt für den Ordnungspolitischen Preis und den wie jedes Jahr sehr gelungenen Abend im Stadtbad Oderberger! Schon für das Fest lohnt sich der Abend, mit Preis ist es aber natürlich noch schöner. Unseren Text gibt es hier: familienunternehmer.eu/filea…
Als Mitglied der ordnungspolitischen Kommission der Familienunternehmer freue ich mich, dass gestern in Berlin Jochen Andritzky, @StefanKooths und @schnellenbachj mit dem Ordnungspolitischen Preis der @FamUnt ausgezeichnet wurden. Herzlichen Glückwunsch! familienunternehmer.eu/polit…
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Der mit 10.000 Euro dotierte „Ordnungspolitische Preis 2026“ des Wirtschaftsverbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER geht an die Autoren Jochen Andritzky, Stefan Kooths und Jan Schnellenbach. Ausgezeichnet wird ihr Artikel „Deutschland braucht kein Finetuning, sondern eine Systemkur“, der in der WirtschaftsWoche erschienen ist. Der Preis wurde gestern Abend in Berlin verliehen. Die Preisträger fordern für die deutsche Wirtschaftspolitik ein „progressives“ Leitbild, das an die Stärken des Landes anknüpft und wirtschaftlichen Wandel nicht als Störung, sondern als Gestaltungsauftrag versteht. #Ordnungspolitik #OrdnungspolitischerPreis #Wirtschaftswende @JAndritzky @StefanKooths @schnellenbachj Bild: Anne Grossmann Fotografie
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Marie-Christine Ostermann auf der MyWay: Wachstum statt Stillstand Auf der MyWay hat unsere Präsidentin Marie-Christine deutlich gemacht: Deutschland braucht endlich eine Wirtschaftspolitik, die Wachstum ermöglicht, statt Reformen weiter aufzuschieben. Aus Sicht von uns Familienunternehmern kommt es jetzt darauf an, die Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts konsequent zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass wirtschaftliche Erholung nur mit privaten Investitionen gelingen kann. Dafür sind spürbare Entlastungen von Unternehmen und Beschäftigten notwendig. Angekündigte Reformen bei Steuern und Sozialabgaben müssen tatsächliche Verbesserungen bringen, statt lediglich Erwartungen zu wecken. Ebenso braucht es eine Rentenpolitik, die die Belastungen für die arbeitende Mitte ehrlich benennt und langfristig tragfähig gestaltet. Besonders kritisch sehen wir den aktuellen Haushaltsentwurf. Zusätzliche Schulden allein schaffen weder Wachstum noch neue Spielräume. Notwendig ist vielmehr eine klare Wachstumsstrategie, die Investitionen fördert, Innovationen erleichtert und Unternehmen Planungssicherheit gibt. Dazu gehören eine schnellere und ambitioniertere Senkung der Körperschaftsteuer, steuerliche Verbesserungen für Personengesellschaften sowie Anreize für Investitionen in Forschung und Innovation. Statt immer neuer Subventionen für Einzelinteressen fordern wir bessere Rahmenbedingungen für alle Unternehmen. Einsparungen bei Finanzhilfen und ein effizienterer Staat könnten finanzielle Spielräume schaffen, um die größten Standortnachteile abzubauen und die Schuldenaufnahme zu begrenzen. Unsere Präsidentin schickte ein klares Signal an die Bundesregierung: Debatten über Steuererhöhungen, Vermögensteuern oder Verschärfungen bei der Erbschaftsteuer wirken wie eine Anti-Investitions-Agenda. Wer Wachstum, Wohlstand und sichere Arbeitsplätze stärken will, muss Unternehmen Luft zum Atmen geben. Die Botschaft auf der MyWay ist deshalb eindeutig: Deutschland braucht mehr Mut zu Wachstum, Investitionen und marktwirtschaftlichen Reformen. Nur so entsteht wieder die wirtschaftliche Dynamik, von der Unternehmen, Beschäftigte und der Staat gleichermaßen profitieren. Bilder: Thomas Rosenthal & DIE FAMILIENUNTERNEHMER
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DIE FAMILIENUNTERNEHMER zu den positiven Konjunkturzahlen: Wachstum auf Pump ist keine Trendwende Die höheren Wachstumsprognosen der OECD und der starke Einkaufsmanagerindex sind kein Grund zur Entwarnung. Auch die OECD mahnt ausdrücklich weitere Strukturreformen an. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: "Die guten Wirtschaftsdaten sind erfreulich, aber kein Entwarnungssignal. Exportimpulse, krisenbedingte Sondereffekte und Milliardeninvestitionen aus den Sondervermögen des Staates dürfen nicht über die strukturellen Schwächen hinwegtäuschen. Dieses zarte Wachstum wird mit neuen Schulden teuer erkauft. Wir sehen Wachstum auf Pump, aber keine Trendwende zu einem selbsttragenden Aufschwung. Jetzt muss die Bundesregierung die Reformen durchziehen, damit aus dieser leichten konjunkturellen Aufhellung dauerhaftes Wachstum wird. Staatliche Milliarden und krisenbedingte Sondereffekte können private Investitionen nicht ersetzen. Bei vielen Unternehmern und Beschäftigten ist von einem Aufschwung noch nichts angekommen. Umso fataler wäre es, wenn die Politik jetzt bei den Reformen auf die Bremse tritt. Deutschland braucht keine weiteren Reformdebatten mehr, sondern endlich Reformgesetze. Wenn die Bundesregierung versichert, es gebe keine Absage an die Reformen, muss daraus eine verbindliche Zusage werden. Unternehmen können ihre Investitionen auch nicht jedes Mal neu verhandeln, wenn es unbequem wird. Genau diese Verlässlichkeit erwarten wir auch von der Bundesregierung. Unternehmen brauchen niedrigere Kosten, Arbeitnehmer mehr Netto vom Brutto und wir alle Sozialversicherungen, die dauerhaft finanzierbar sind. Ein bisschen konjunktureller Rückenwind und die desaströsen Ergebnisse einzelner Wahlen auf Länderebene dürfen nicht dazu verleiten, beim Reformtempo nachzulassen. Im Gegenteil: Jetzt muss die Politik zeigen, dass sie auch dann langfristig handeln kann, wenn Reformen kurzfristig unbequem sind.“
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🚀 Im Aufwind – Unternehmertum von Anklam bis Zwickau Am 7. Oktober 2026 geht es für uns nach Cottbus: Freuen Sie sich auf spannende Impulse zu Innovation, Unternehmertum und Ostdeutschland, den Austausch mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie eine Besichtigung von Schloss und Park Branitz mit anschließendem Kaffeetrinken. 📍 Cottbus 📅 7. Oktober 2026 | 9:00–17:00 Uhr 👉 Jetzt bis zum 29. September anmelden: familienunternehmer.eu/im-au…
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Enteignungen schaffen keinen Wohnraum. Sie zerstören Vertrauen und hemmen Investitionen Nach ihrem Wahlsieg in Berlin hat DIE LINKE bekräftigt, die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen vorantreiben zu wollen. Damit kehrt ein Damoklesschwert zurück, das längst nicht nur über dem Wohnungsmarkt schwebt. Denn die Debatte über Vergesellschaftung und Enteignung berühren eine Grundfrage unserer Wirtschaftsordnung: Wie verlässlich ist der Schutz des Eigentums in Deutschland? Natürlich brauchen wir mehr Wohnraum, gerade in den Städten. Aber keine einzige neue Wohnung entsteht durch, dass der Eigentümer wechselt, sondern dadurch, dass investiert und gebaut wird. Wer bauen, modernisieren oder anders langfristig Kapital einsetzen soll, braucht die Gewissheit, dass der Schutz des Eigentums und die politischen Rahmenbedingungen verlässlich sind. Eigentum ist eine tragende Säule der Sozialen Marktwirtschaft. Es schafft die Grundlage dafür, dass Menschen Verantwortung übernehmen, Risiken eingehen und langfristig investieren. Gerade deshalb ist die Enteignungsdebatte so fatal: Sie löst kein einziges Problem, sondern schafft neue. Sie baut keine neuen Wohnungen, beschleunigt keine Genehmigung und senkt keine Baukosten. Stattdessen verunsichert sie Investoren, Eigentümer und Unternehmer. Wer aber private Investitionen forcieren möchte, darf Investoren nicht mit Enteignungsdebatten abschrecken. Wir können es uns nicht erlauben, das Vertrauen in unseren Standort zu beschädigen. Denn genau dieses Vertrauen in unser Land ist notwendig, um die großen wirtschaftlichen Herausforderungen dieser Zeit zu bewältigen und damit dem Erstarken der politischen Ränder entgegenzuwirken. Wer die Wohnungsprobleme in Deutschland lösen will, muss darüber reden, wie endlich wieder mehr gebaut wird. Dafür brauchen wir schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie, niedrigere Baukosten und verlässliche Bedingungen für Investitionen. Deutschland braucht keinen neuen Verteilungswettkampf um bestehende Wohnungen. Deutschland braucht neue Wohnungen. Viel mehr neue Wohnungen. Wohlstand und Wohnungen aber entstehen dort, wo Menschen sich trauen zu investieren, weil sie sich darauf verlassen können, dass ihr Eigentum respektiert wird und die Regeln von heute auch noch morgen gelten.
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Familienunternehmer fordern Reformkurs beizubehalten: Wahlen ändern Mehrheiten, aber nicht die Mathematik Nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Abgeordnetenhauswahl in Berlin lässt auf Bundesebene der Koalitionspartner SPD zunehmend Zweifel an der Umsetzung der gemeinsam mit CDU und CSU beschlossenen Reformpläne aufkommen. Kanzler Merz pocht auf deren Durchsetzung. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Die absolut falsche Antwort auf die Wahlergebnisse wäre, jetzt aus Angst vor den Wählern vor den unbequemen Reformen zurückzuschrecken. Wir dürfen vor den ökonomischen und demografischen Realitäten nicht weiterhin die Augen verschließen. Die Arbeitnehmer erleiden bereits spürbare Kaufkraftverluste, weil ihnen die schnell steigenden Sozialabgaben und die nicht ausgeglichene kalte Progression Geld aus der Tasche ziehen. Bei den Unternehmen werden die Personengesellschaften kräftig belastet, und der breite Mittelstand wird mit den Folgen der verkorksten Energiepolitik allein gelassen. Wir brauchen jetzt endlich die Gesetze, die unsere Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig und unsere Sozialsysteme finanzierbar machen. Andernfalls fahren wir unsere Wirtschaft, unsere Sozialversicherungen und damit unseren Wohlstand mit zunehmender Geschwindigkeit gegen die Wand. Die Regierungskoalition kann die Realitäten nicht wegverhandeln. Wenn immer weniger Erwerbstätige immer mehr Rentner finanzieren müssen, während Beiträge, Steuern und Staatszuschüsse immer weiter steigen, dann geht diese Rechnung irgendwann nicht mehr auf. Und dieser Zeitpunkt ist bereits erreicht. Die Flucht in immer neue Schulden funktioniert angesichts steigender Zinsen nicht mehr. Das ist keine Frage von links oder rechts, sondern von Mathematik. Reformen, die niemand spürt, sind meistens keine Reformen. Natürlich müssen Veränderungen sozial verantwortbar sein. Aber wenn jede Interessengruppe von notwendigen Reformen ausgenommen wird, bleibt am Ende nur der Status quo. Und diesen Status quo können wir uns wirtschaftlich und demografisch nicht mehr leisten. Er frisst uns auf. Wir wissen seit Jahren, wo es klemmt. Jetzt entscheidet sich, ob diese Bundesregierung noch die Kraft hat, aus Erkenntnissen Gesetze zu machen. Nichts zu tun ist auf Dauer die teuerste und unsozialste Entscheidung, weil es unseren Sozialstaat finanziell zerstört und die Arbeitnehmer verarmen lässt. Denn die wirtschaftlichen und demografischen Realitäten nehmen auf Wahltermine keine Rücksicht. Nach diesem alarmierenden Wahlsonntag braucht Deutschland nicht weniger Reformwillen, sondern mehr.“
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Redundante Strukturen sollen die Resilienz von IT-Systemen verbessern. Wäre das auch ein sinnvoller Ansatz für andere Bereiche wie Lieferketten oder Personal? In der IT sind redundante Systeme weitverbreitet: Fällt System A aus, kann schnell auf System B gewechselt werden. Das steigert die Resilienz und hieße übertragen auf Lieferketten: Ist die Straße von Hormus gesperrt, wird eben über die Pipeline quer durch Saudi-Arabien geliefert. Allerdings hat schon die IT-Praxis gezeigt, dass Redundanzen meist nicht nur kostspielig sind, sondern oft genug auch scheitern. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe: Werden Systeme nicht immer wieder synchronisiert, nützt das Back-up wenig, weil die Daten veraltet sind. Bei einer regelmäßigen Synchronisierung kann allerdings ein unentdeckter Virus beide Systeme befallen; das Back-up ist dann ebenfalls unbrauchbar. Ein weiteres Problem: Um volle Redundanz herzustellen, müssten alle entscheidenden Elemente gedoppelt werden, damit ein Ausfall an der „Weiche“ nicht beide Systeme lahmlegt. Doch wo beginnt die Weiche? Der „Common Cause Failure“ – wenn unterschiedlichste Fehler auf eine gemeinsame Ursache zurückzuführen sind – ist auch in hochredundanten Systemen eine häufige Ausfallursache. Wenn die mehrfach eingesetzte, unverzichtbare Hardwarekomponente gleichzeitig versagt oder das Stromnetz ausfällt, hilft auch eine sehr frühe Weichenstellung nicht. Dieser Beitrag von Bastian Frien und Boris Karkowski ist zuerst unter results. FinanzWissen für Unternehmen erschienen. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Bank. Foto von Mika Baumeister auf Unsplash Der ganze Beitrag ist hier zu lesen: familienunternehmer.eu/verba…
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Von der Leyen zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Ohne spürbare Entlastungen der Wirtschaft sind die Pläne nicht finanzierbar #SOTEU Frau von der Leyen hat heute in Ihrer State-of-the-Union Rede viele Visionen in wichtigen Politikfeldern skizziert. Sicherheit, Grenzkontrolle, Umgang mit China, Vereinfachung von Bank- und Finanzierungsregeln oder eine verantwortliche Regulierung von AI. Auch die nähere Anbindung verbündeter Staaten wie Kanada ist eine richtige Ankündigung. Die Themen sind benannt, aber zu oft halten die Lösungsvorschläge der EU-Kommission dann dem Praxistest nicht Stand. Alle hohen Ziele der EU sind nicht finanzierbar, wenn Europas Unternehmen nicht endlich wieder mehr Freiräume bekommen und sich nicht täglich mit CBAM-Nachweisen oder einer schlecht gemachten Verpackungsverordnung herumschlagen müssen. Frau von der Leyen muss diese wachstumshemmende Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit in ihrer eigenen Kommission dringend schließen und die weiter anhaltende Überregulierung stoppen.
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Wer die arbeitende Mitte entlasten will, kommt an einer unbequemen Wahrheit nicht vorbei: Die Kosten unserer Sozialversicherungssysteme steigen seit Jahren. Solange die strukturellen Probleme nicht angegangen werden, wachsen die Belastungen für Beschäftigte und Unternehmen weiter. Die Frage ist nicht, ob Leistung sich wieder lohnen soll, sondern wie. Gute Absichten allein reichen nicht aus. Wer dauerhaft mehr Netto vom Brutto ermöglichen will, muss die Ursachen der Kostenentwicklung angehen. Nur auf dieser Grundlage kann aus dem richtigen Ziel auch tragfähige Politik werden. #NettoVomBrutto
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DIE FAMILIENUNTERNEHMER warnen vor Entkernung der Rentenreform-Pläne: Ausnahmenbooster macht Abschaffung der Rente mit 63 quasi überflüssig Mit immer neuen Übergangsfristen, angeblichem Vertrauensschutz und Ausnahmen versuchen Kanzler Merz und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren politisch abzufedern. Die Familienunternehmer warnen vor der Abschaffung der Abschaffung durch die Hintertür. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Es wird immer deutlicher: Die Abschaffung der Rente nach 45 Beitragsjahren droht mit diesen Ausnahmeregelungen zu bloßer Symbolpolitik zu verkommen. Der dringend notwendige Reformschritt zu einer generationengerechteren Rente wird so zum Possenspiel. Bärbel Bas verkündete die Rentenreform als Gesamtkunstwerk und verbat sich jedwede Rosinenpickerei. Was sie jetzt selbst betreibt, ist keine Rosinenpickerei mehr, sondern das Aushöhlen des gesamten Inneren des Kuchens, während alle vor der Tortenvitrine zusehen können, wie der Reformkuchen letztendlich zusammensacken wird. Mit den Resten aber wird sich dann niemand mehr abfinden wollen. Die Reform des Rentensystems ist wegen der gewaltigen Herausforderungen des demografischen Wandels unumgänglich. Genau damit begründete die Koalition sehr richtig die Abschaffung dieser vorgezogenen, sehr teuren Rente. Es ist deshalb widersinnig, die Reformpläne durch immer neue Sonderregelungen ihrer Wirkung zu berauben. Jede zusätzliche Ausnahme schmälert die Wirkung der Reform. Je großzügiger die Übergangsregelungen ausfallen, desto berechtigter wird die Frage: Warum schafft man die Regelung dann überhaupt noch ab? Besonders widersprüchlich ist, dass ausgerechnet die geburtenstarken Jahrgänge von großzügigen Übergangsregelungen profitieren sollen, deren Verrentung die Reform überhaupt erst notwendig macht. Wenn die geburtenstarken Jahrgänge weiterhin zu früh den Arbeitsmarkt verlassen dürfen, werden die jüngeren Arbeitnehmer und die Unternehmen auch nicht entlastet. Die Arbeitsministerin lässt dann genau diese Leistungsträger unserer Volkswirtschaft im Stich. Die Rente mit 63 hat gezeigt, dass sie dringend benötigte Fachkräfte motiviert, früher aus dem Arbeitsmarkt zu gehen und dass sie zudem die finanzielle Belastung für Beitragszahler und jüngere Generationen weit über Erwartung dramatisch erhöht hat. Diese Fehlsteuerung muss schnellstens korrigiert werden. Will die Bundesregierung von den arbeitenden Wählern noch ernst genommen werden, muss sie das Rentenpaket vollkommen umsetzen.“
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❓ Wer ist eigentlich die Präsidentin von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, wer ist Marie-Christine Ostermann? 🔎 Marie-Christine Ostermann ist seit April 2023 Präsidentin des Verbandes DIE FAMILIENUNTERNEHMER. Langeweile kennt die neue Vorsitzende nicht. Die 45-Jährige ist Geschäftsführende Gesellschafterin beim Lebensmittelgroßhandel Rullko Großeinkauf GmbH & Co. KG in Hamm und leitet das Familienunternehmen seit 2006 in vierter Generation. Die Firma beschäftigt rund 200 Mitarbeiter und verzeichnete 2022 einen Umsatz von zirka 82 Millionen Euro. Ihr Lebenslauf: Sie war und ist als Aufsichtsratsmitglied in namhaften Unternehmen tätig (darunter beispielweise die Optikerkette Fielmann AG) und gründete die Non Profit Initiative Startup Teens, die Jugendlichen unternehmerisches Denken und Handeln vermittelt. Von 2009 bis 2012 war Marie-Christine Ostermann Bundesvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER. 💡 Sie sind interessiert an einer Mitgliedschaft in unserem Verband? Jetzt kostenlos und unverbindlich weitere Informationen anfordern: familienunternehmer.eu/socia…
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📦 EU-Verpackungsverordnung #PPWR: STOP THE CLOCK! ⏱️ 🔍 Die IHK zu Kiel macht mit einer kreativen Social-Media-Aktion auf die Herausforderungen der europäischen Verpackungsverordnung #PPWR aufmerksam. 😵‍💫 Wenn diese auch Ihnen Kopfzerbrechen bereitet, machen Sie mit: Karton nehmen, „STOP THE CLOCK“ draufschreiben, Foto unter Beigabe des Hashtags #PPWR posten und so auch unsere Forderungen nach gravierenden Verbesserungen für die Unternehmen unterstreichen. #PPWR #StopTheClock #Mittelstand #Familienunternehmen #Bürokratieabbau 👇 Mehr Infos: ihk.de/schleswig-holstein/in…
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Nur noch wenige Plätze verfügbar! Beim diesjährigen Familienunternehmer-Forum öffnen sich für uns die Tore von trigema in Burladingen. Freuen Sie sich auf exklusive Einblicke in eines der bekanntesten Familienunternehmen Deutschlands, eine Betriebsbesichtigung vor Ort und den persönlichen Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem gesamten Bundesgebiet. Erleben Sie, wie die Unternehmerfamilie Grupp die Zukunft von trigema gestaltet und wie wirtschaftlicher Erfolg, Verantwortung und Standorttreue in der Praxis zusammenfinden. 📅 Sichern Sie sich jetzt einen der letzten Plätze (nur für Mitglieder, geladene Gäste und registrierte Interessenten): familienunternehmer.eu/verba…
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Tag der Deutschen Einheit: Der Abend davor! Am 2. Oktober laden DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER in Bremen zum länderübergreifenden Wirtschaftsempfang ein. Bremen ist in diesem Jahr Ausrichter der offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. An Bord der MS „Hanseat“ stehen am Vorabend Austausch, wirtschaftspolitische Impulse und Gespräche mit Gästen aus Wirtschaft und Politik im Mittelpunkt. Peter Bollhagen, Landesvorsitzender der Familienunternehmer, und Julia Suhren, Landesvorsitzende der jungen Unternehmer, freuen sich unter anderem auf unseren ehemaligen Präsidenten der Familienunternehmer Lutz Goebel, Vorsitzender des Normenkontrollrats, und den FDP-Generalsekretär Martin Hagen. 🔒 Die Veranstaltung ist ausschließlich für Mitglieder, registrierte Interessenten und geladene Gäste. Anmeldung hier: familienunternehmer.eu/vor-o…
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Jetzt gilt mehr denn je: Reformen umsetzen, nicht verwässern Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt sollte für die Bundesregierung vor allem eine Botschaft enthalten: Die Menschen erwarten endlich Lösungen statt Debatten über das Zurückdrehen von Reformen. Wer jeden Tag arbeitet, Verantwortung trägt und Leistung bringt, will spürbare Entlastungen und eine Politik, die die tatsächlichen Probleme des Landes anpackt. Hohe Abgaben, steigende Kosten, wirtschaftliche Unsicherheit und ein überlasteter Sozialstaat beschäftigen viele Bürger mehr als parteipolitische Taktik. Jetzt wäre der falsche Zeitpunkt, aus Angst vor Wahlergebnissen den Reformkurs zu verwässern. Im Gegenteil: Nur wenn die Politik die großen Herausforderungen konsequent angeht, kann sie verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Deutschland braucht mehr wirtschaftliche Dynamik, mehr Netto vom Brutto, eine generationengerechte Rentenpolitik und einen Staat, der wieder verlässlich Probleme löst, statt sie zu verwalten. Wer den Zuspruch für die politischen Ränder verringern will, muss die Ursachen angehen: das Gefühl vieler Bürger, dass dringende Probleme zu lange liegen bleiben. Vertrauen entsteht nicht durch neue Ankündigungen, sondern durch wirksame Reformen und sichtbare Ergebnisse. Deshalb gilt jetzt mehr denn je: Reformen nicht verwässern, sondern umsetzen.
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FAMILIENUNTERNEHMER zur Haushaltsberatung: Neue Schulden ersetzen keine Wachstumsstrategie Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bringt heute das Haushaltsgesetz 2027 in den Bundestag ein. Zusammen mit den Töpfen der Sonderschulden (“Sondervermögen”) weist der Haushalt eine Neuverschuldung von über 200 Mrd. Euro auf. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Der auf 555 Milliarden Euro Ausgaben aufgeblähte Kernhaushalt 2027 zeigt, welche brutal bittere Pille Deutschlands Steuerzahlern droht, wenn die Schleusentore für neue Schulden noch weiter geöffnet werden. Allein die Ausgaben für die Zinsen werden bis 2030 auf circa 80 Milliarden Euro steigen. Das Milliarden-Mehr an Geld aber löst die strukturellen Probleme Deutschlands nicht. Wichtige Konsolidierungsmaßnahmen zur Schließung von Haushaltslücken dürfen jetzt nicht aus kurzfristigen wahltaktischen Erwägungen blockiert oder verwässert werden. Die strukturell steigenden Kosten der Sozialsysteme fressen bereits jetzt enorme Bundeszuschüsse aus den Etats. Es wäre ein fataler Fehler, jetzt die wichtigen systemischen Reformen abzuschwächen, um vor den noch anstehenden Landtagswahlen bei den Wählern im Endeffekt über noch mehr Staatsschulden punkten zu wollen. Damit würde die Politik eine weitere finanzielle Zeitbombe auf Kosten künftiger Generationen installieren. Die Ursachen für Wählerfrust liegen auch im parteiübergreifenden Schlingerkurs im Kampf gegen die demographischen Herausforderungen. Die Wähler spüren am eigenen Portemonnaie, dass die Finanzlasten der Sozialsysteme immer größer werden. Mit dem Wackelhaushalt 2027 verschiebt die Koalition die Probleme auf der Schuldenachse bereits noch weiter in die Zukunft - und verschärft sie deutlich. Ein sich selbst tragender Aufschwung und nachhaltige Wählerzufriedenheit rücken damit immer weiter in die Ferne. Deutschland muss runter vom weltweiten Kostengipfel und von steigenden Zinslasten. Entscheidend sind jetzt harte Strukturreformen, die den Standort wettbewerbsfähig, modern, flexibel und dynamisch machen. Der wirksamste Hebel für Haushaltskonsolidierung sind Einsparungen bei den direkten Finanzhilfen. Das muss jetzt das Gebot der Stunde sein. Die Finanzhilfen des Bundes liegen 2026 laut Freiburger Subventionsbericht bei 150 Milliarden Euro. Wir müssen auf das Vorcorona-Niveau von 61,5 Milliarden Euro zurück. Selbst wenn wir diese Rückführung über mehrere Jahre streckten, ließe sich auf diese Weise pro Jahr ein zweistelliger Milliardenbetrag einsparen.“
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Familienunternehmer fordern Regierung zum Kurshalten auf: Sämtliche Reformen müssen durchgezogen werden Das Wahlergebnis für CDU und SPD in Sachsen-Anhalt darf die Bundesregierung jetzt nicht dazu bringen, vom Reformkurs abzuweichen. Sämtliche Reformen müssen konsequent umgesetzt werden. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Das desaströse Wahlergebnis darf nicht dazu führen, dass die Bundesregierung ihren Reformkurs infrage stellt und davon abweicht. Die Wähler in Sachsen-Anhalt haben den Regierungsparteien auf Bundesebene ein unmissverständliches Warnsignal gegeben. Sowohl CDU als auch SPD müssen erkennen, dass politische Unsicherheit und ausbleibende Reformen das Vertrauen vor allem der Bürger massiv untergraben haben, die jeden Tag arbeiten gehen. Dies ist ein unübersehbares Warnsignal für die Regierung, endlich sämtliche Reformen umzusetzen, die die arbeitende Bevölkerung finanziell entlastet – egal ob bei Steuern oder Sozialabgaben. Die Wahlanalysen zeigen deutlich, welche Gruppen aus welchen Motiven wie gewählt haben: Insbesondere diejenigen, die jeden Morgen aufstehen und das Land durch ihre Arbeit am Laufen halten, fühlen sich von den in Berlin regierenden Parteien nicht mehr vertreten. Die über Monate verschleppten Reform- und Problemlösungen haben dazu geführt, dass die Menschen genug davon haben, ohnmächtig zuzusehen, wie sie immer weniger Geld in der Kasse und im Portemonnaie haben. Jetzt haben die Wähler gehandelt. Zu viele Menschen haben das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Politik verloren. Sie wollen mehr Netto am Ende des Monats, nicht noch mehr Sozialstaat. Vor diesem Hintergrund wäre es geradezu hanebüchen, nun auch noch die angestrebten Reformen zurückdrehen zu wollen. Die Bundesregierung darf jetzt nicht einknicken, sondern muss den ohnehin schon zu schwachen Reformkurs umso konsequenter fortsetzen. Die Spitzen der Koalition müssen sich den Realitäten entschlossen stellen, statt nun aus Panik in Kurzschlusshandlungen die Reformen zu verwässern. Wenn die Bundesregierung jetzt reflexartig die Reformen abschwächt, verschärft sie die Probleme von morgen. Insbesondere in der Rentenpolitik darf es keine Rolle rückwärts geben. Deutschland steht vor gewaltigen demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Diese lassen sich nicht durch einen politischen Schlingerkurs von Wahlkampf zu Wahlkampf lösen, sondern nur durch entschlossenes Handeln. Wenn diese Koalition das Vertrauen der Wähler zurückgewinnen will, muss sie jetzt die Probleme lösen, nicht die Reformen vertagen.“
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Hohe Strompreise: Und täglich grüßt das Murmeltier Deutschland bleibt bei den Strompreisen trauriger Spitzenreiter: Laut einem aktuellen Verivox-Vergleich zahlen Haushalte hierzulande rund doppelt so viel wie im Durchschnitt der G20-Staaten. Ein Blick auf die Zusammensetzung des Strompreises zeigt dabei: Nicht allein die Marktpreise treiben die Kosten in die Höhe. Ein erheblicher Teil entfällt auf politisch bedingte Preisbestandteile. Die Politik hat also durchaus Möglichkeiten, gegenzusteuern. Stattdessen hält auch die neue Bundesregierung an einer staatlich geprägten Energiepolitik fest, die die Preise seit Jahren immer weiter steigen lässt, ohne dabei eine überzeugende klimapolitische Bilanz vorweisen zu können. Es ist höchste Zeit für mehr Marktwirtschaft und weniger staatliche Interventionen. Die Realität liefert die Argumente seit Jahren. Jetzt muss die Politik endlich hinschauen und entsprechend handeln. #Strompreise #Energiepolitik #Marktwirtschaft
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