Man muss sich das einfach mal vorstellen. Du bist ein ganz normaler Familienvater und völlig unpolitisch (
@kueksElm). Deine Tochter Ann-Marie wird 2023 im Alter von 17 Jahren von einem palästinensischen Asylbewerber in einem Zug bei Brokstedt getötet.
emma.de/artikel/der-vater-de…
Die Regierung und die Mainstream-Medien reagieren mit Zurückhaltung auf das Verbrechen. Du trauerst, suchst Hinterbliebene, die eine ähnliche Tragödie erlebt haben und baust eine Community auf. Du stehst nach drei Jahren in Kontakt zu Eltern von über 300 getöteten Kindern und Jugendlichen.
Du gründest die Trauerwache Deutschland (
@trauerwache_deu), damit die Schicksale nicht vergessen werden. Du organisierst ein Treffen in Frankfurt. Es kommen hunderte Menschen, die still Anteil nehmen am Schicksal der Opfer und dem Leid der Hinterbliebenen. Mainstream-Journalisten kommen nicht zur Veranstaltung, weil es politisch nicht gewünscht ist, die Geschehnisse zu thematisieren. Also berichten nur alternative Medien und die Bild zur Trauerwache.
bild.de/news/inland/bild-rep…
Und dann landest du von anonymen Fotografen festgehalten in einem Blog:
dokunetzwerk.org/2026/09/19/…
Man wirft dir vor, eine „rassistische Demonstration“ durchgeführt zu haben mit dem Ziel „schwere Gewalttaten und Anschläge in Deutschland zu instrumentalisieren“, um „rassistisch motivierte Stimmung gegen Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte zu erzeugen“.
Ist das nicht widerwärtig? Du bist in Deutschland Opfer eines Verbrechens geworden und sollst einfach die Klappe halten, weil es politisch nicht in den Kram passt, offen darüber zu sprechen?
Man kann sich nur noch schämen.
Credit
@FraukePetry
Foto: „Michael Kyrath ist Sprachrohr der Hinterbliebenen“, Fotograf Sven Moschitz, verlinkter Bild-Artikel