"Sie lag dort, vergewaltigt, mit gebrochenem Genick und einer Schlinge um den Hals. Neben ihr hing ihr dreijähriger Sohn."
Nymoen fordert, dass wir uns von diesen Russen besetzen lassen sollen.
Steffen Wasmund
Das hier erinnert mich mehr als stark an den 07. Oktober 2023, als der pure Terror kam. Kein Krieg, nein Terror....
Sie lag dort, vergewaltigt, mit gebrochenem Genick und einer Schlinge um den Hals.
Neben ihr hing ihr dreijähriger Sohn.
Als sie ihn vom Seil heruntnahmen, war er blau angelaufen und atmete nicht mehr.
Doch dann geschah ein Wunder.
Und was dieses Kind ein Jahr später sagte, wird Ihnen das Herz brechen.
20. Juni 2022. Region Cherson, ein besetztes Dorf.
Um zwei Uhr morgens gelang es der Frau eines ukrainischen Soldaten, ihrem Mann eine Nachricht zu schicken, dass jemand die Tür ihres Hauses aufbrach.
Eine Stunde später traf seine Schwester ein. Das Tor war verschlossen, also kletterte sie über den Zaun.
Die Tür war aus den Angeln gerissen worden, und ein Fenster war eingeschlagen. Es war nichts gestohlen worden.
Sie waren nicht gekommen, um sie auszurauben.
Sie waren gekommen, um zu töten.
Im Zimmer lag ihre Schwägerin auf der Couch, entkleidet und brutal zusammengeschlagen.
Ihr Kopf war unnatürlich verdreht, ihr Genick gebrochen, und um ihren Hals lag eine Schlinge.
Sie war 28.
Neben ihr hing ihr dreijähriger Sohn. Auch er war geschlagen worden und wies etwa ein Dutzend Zigarettenbrandwunden im Gesicht auf.
Das Seil war so fest um seinen Hals gezogen, dass sich die Frau die Fingernägel blutig riss, als sie versuchte, es zu lösen.
Das Kind war blau angelaufen. Sein Kopf war durch ein Ödem geschwollen. Er atmete nicht mehr.
Die Frau schrie ihn an: „Atme! Leb! Denn ich werde damit nicht leben können – ich werde mich neben dich legen und auch sterben.“
Sie führte bei ihm eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch. Sie hatte Angst, ihm die Rippen zu brechen – das tat sie nicht.
Und er begann zu atmen.
Er hatte mit angesehen, wie seine Mutter getötet wurde. Und sie hatte mit angesehen, wie ihr Kind gefoltert wurde. Das Fenster war zerbrochen – Menschen in der Nähe hatten gehört, was vor sich ging, aber niemand gab es aus lauter Angst zu.
Dann folgten drei Wochen im besetzten Cherson.
Die Frau wartete darauf, dass die Verbrennungen und die Strangspuren um den Hals des Kindes verheilten. Was nicht verheilt war, überdeckte sie mit Make-up, damit sie nicht erkannt und sofort getötet würden.
Im Krankenhaus warnten sie sie:
„Wenn sie versuchen, euch festzunehmen, rennt weg. Das halbe Krankenhaus ist von FSB-Beamten besetzt.“
Um den Jungen herauszubringen, fälschte die Frau Dokumente direkt auf ihrem Handy mit Photoshop. Sie brachte ihn heraus, als wäre er ihr eigener Sohn. Dreißig Kontrollpunkte lagen vor ihnen. An einem davon wurde ihr ein Gewehr an die Schläfe gedrückt.
Ein Russe sagte: „Werdet die beiden los.“
Ein anderer antwortete: „Nein, ich habe für heute genug.“
Der Erste sagte: „Mir ist das recht.“
Er trug einen Ehering. Vielleicht warteten zu Hause eine Frau und Kinder auf ihn. Und es machte ihm überhaupt nichts aus, eine Frau und ein Kind zu töten, die in einem Auto saßen.
Drei Tage unterwegs.
Die Frau betätigte die Pedale mit einem Bein, da das andere gelähmt war.
An einem Kontrollpunkt fragte ein junger Offizier, ob jemand im Auto Folter überlebt habe.
Sie sagte: „Ja.“ Ist jemand verletzt? – Ja. Wurde jemand gefoltert? — Ja.
Als sie auf das dreijährige Kind zeigte, begann der Soldat zu weinen. Er konnte das Gespräch nicht fortsetzen.
In Odessa diagnostizierten Ärzte bei dem Jungen klinischen Tod, Erstickung, Hirnödem, ein beschädigtes Handgelenk, eine Kieferverletzung und acht gebrochene Zähne.
Er hörte auf zu sprechen – seine Muskeln waren verkümmert. Seine Sprachentwicklung war um ein Jahr zurückgeworfen worden.
Sie leben heute in Odessa.
Der Junge spricht wieder, geht schwimmen, besucht den Kindergarten und arbeitet mit einem Logopäden.
Er weiß, dass seine Mutter nicht mehr da ist.
Ein Jahr nach der Tragödie ging er eines Abends nach draußen, zeigte mit seinem kleinen Finger zum Himmel und sagte: „Mond, Himmel, Mami.“
Der Vater des Jungen ist Soldat. Als sie in Odessa ankamen, empfing er sie zutiefst erschüttert.
Er konnte zwei Wochen bei ihnen bleiben – so lange, wie es sein Kommando zuließ.
„Er hätte aus dem Militär ausscheiden und der Vormund seines Sohnes werden können. Aber das hat er nicht getan. Weil er ein Patriot ist. Weil er weiterkämpft“, sagte sie.
ACHTUNG !!
Was werden wir erst nach der Befreiung des linken Ufers der Region Cherson erleben und erfahren müssen wie gerade in Oleshky und andere Gemeinden.
Quelle: Übersetzt aus dem Originaltext von Oleh Bairak.
Stoppt endlich diese Barbaren!!