Es werden mehr Selbstzahler-Termine verfügbar sein - NICHT mehr „IGeL-Leistungen“.
Selbstzahler-Termine finden dann in der Selbstzahler-Sprechstunde statt.
Sie wird zu anderen Zeiten als die GKV-Sprechstunde abgehalten.
Die Patienten, ausser vital bedrohlicher Notfälle!, die einen Termin wünschen, wenn das Budget, das deutlich gekürzt werden soll & dann auch ALLE Vorsorgeleistungen (Krebs-V., Schwangeren-V., Impfungen, Coloskopien etc), VOLL ist, haben dann die Möglichkeit, entweder einen Termin in einem Folge-Quartal zu buchen oder sich in einer Selbstzahler-Sprechstunde vorzustellen.
Letzteres inkludiert leider auch, dass alle Medikamente, die hier verschrieben werden, als Privat-Rezept formuliert werden müssen!
Ja - es kommen harte Zeiten auf die Praxen UND die Versicherten zu!
Das ist der Grund, warum wir Ärzte uns seit MONATEN so aufregen!
Und das oben Beschriebene zeigt leider nur die Spitze des Eisbergs!
„IGeL“ - wie z.B. eine Vorsorge-Sonographie- macht dabei den geringsten Teil aus!
Und so sehr ich Dich sonst schätze: BILD ist für GAR NICHTS die adäquate Quelle!
Hier wird Stimmungsmache betrieben - gegen die medizinischen Berufe!
Die sind fast alle von erheblichen Kürzungen betroffen!
Erwartet wird dann, dass wir unsere Leistungen komplett KOSTENLOS erbringen sollen!
1. dürfen wir das nicht
2. wären wir im Handumdrehen Pleite
3. werden sehr viele Praxen schließen
4. wird es in NAHER ZUKUNFT ERHEBLICH WENIGER ARZT-Termine geben, als aktuell
5. soll der Ärger dann natürlich auf die medizinischen Versorger projeziert werden
6. führt das zu einer erheblichen Verschlechterung des Arzt-Patienten-Verhältnisses (gewollt!)
tbc
Das BStabG trifft Arztpraxen, wie andere im Gesundheitswesen auch. Nun sollen Termine gestreckt und verschoben werden. Und zum finanziellen Ausgleich mehr IGeL angeboten werden, also Selbstzahlerleistungen mit zweifelhaftem oder „negativem Nutzen“.
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