Die Neutralitätsinitiative haben wir heute leider verloren. Die Gegenseite hat es erfolgreich geschafft das Anliegen auf Vladimir Putin runter zu brechen und so zu einer Abstimmung über die generelle Gemütslage in Sachen Russland (und ganz speziell der Sanktionsfrage) zu machen, anstatt über den tatsächlichen Inhalt einer universellen Neutralitätsstrategie für unser Land. Nun gut, das ist Politik und war strategisch klug von der Gegenseite. Trotzdem würde ich sagen haben wir mit dem heutigen Tag die Schweiz einen Schritt näher an einen Krieg heran gebracht. Je weniger neutral wir uns verhalten, umso mehr machen wir uns zu einer Zielscheibe. Die Integration und Kooperation mit der NATO und EU Strukturen sind das falsche Mittel um die Schweiz aus Konflikten raus zu halten. Aber das Resultat zeigt auch, dass ca 30% der Bevölkerung trotz medialer Dauerberieselung mit Kriegspropaganda den Kurs unseres Staatsschiffes ändern möchten. Wir sind keine Mehrheit aber auch keine vernachlässigbare Minderheit. Wir werden den politischen Diskurs zu diesem Thema weiter betreiben und kommen dann in ein paar Jahren wieder. Ich bin froh, dass wir diesen nationalen Diskurs hatten und gratuliere allen die sich eingesetzt haben—auf beiden Seiten. Peace.
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Sep 27, 2026 · 2:52 PM UTC

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Replying to @PLottaz
Erinnerst du dich, dass ich damals befürchtete, diese Initiative könne verloren gehen? Die mediale Dauerbeschallung war heftig, aber seit Covid gelingt es dieser Regierung, Angst zu schüren und einst unüberwindbare Barrieren einzureißen.
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Ja, leider ist das genau so. Natürlich hatte es die Initiative nie einfach, aber ich dachte, dass nach 4 Jahren Krieg und vor allem dann dem US Angriff auf den Iran einigen unserer MitbürgerInnen klar würde, dass wir eine Neutralität brauchen die mehr oder weniger ausgewogen funktionieren kann. Aber Fehlanzeige. Die Initiative wurde NUR als Russlandbezogen verstanden, und alles andere wurde von den Gegnern erfolgreich ausgeblendet. Krass
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Replying to @PLottaz
Sie haben mit Ihrem persönlichen Einsatz dem Wert der Neutralität eine neue Strahlkraft gegeben. Dies wirkt weiter, das ist nicht verloren. Auch wenn uns wohl bittere Jahre bevorstehen - wenn die Vernunft wieder mehr Raum erhält, können die Menschen auf Ihre Inhalte zurückgreifen
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Danke!! ❤️ Machen wir weiter. Für Frieden. Wir brauchen Frieden.
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Wer von „Kriegspropaganda“ spricht, macht sich unglaubwürdig.
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Haben Sie in den letzten 4 Jahren NZZ gelesen?
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Replying to @PLottaz
"Gemütslage" ??? Wie moralisch verkommen kann ein Mensch sein? Widerwärtig.
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Sie verstehen entweder das Wort oder seinen Bezug nicht.
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Ich bin Ihnen dankbar. Sie haben ein komplexes Thema sehr gut und interessant präsentiert. Ich bin sehr stolz, zu den 30 % zu gehören. Unser Ziel ist und bleibt Frieden! Und dass die Schweiz keine voreingenommene dritte Partei spielt.
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Switzerland holds itself because of its neutrality. The day Switzerland abandons it, it will be over. France, Germany and italy will consume it. The only thing left will be a farm in the mountains, a few cows and chickens, where the Rumantsch will be allowed to plant a Swiss flag
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Replying to @PLottaz
Ich weiss nicht, ob man es als "strategisch klug" bezeichnen kann. Aber ich danke unserem Kanton Tessin, welcher es beinahe geschafft hat, en globo ein Ja in die Urne zu legen. Wer hätte das gedacht!
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Das heisst also dass 70% der Schweizer den Mist über Putin und den « Agressor » Russland und den lieben netten Freiheitskämpfer Zelenski glauben… gibt es so viele stupide schafe in diesem Land? Es scheint so.
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Très bon commentaire. Bravo Pascal, continuez sur cette voie et merci de tout cœur.
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Die Frage, ob die Schweiz jemals „wirklich“ neutral war, berührt den Kern der Schweizer Geschichte und das Spannungsfeld zwischen idealisiertem Mythos und realpolitischem Überlebenswille. Historisch gesehen war die Schweizer Neutralität niemals eine absolute, starre oder gar moralische Größe, sondern stets ein flexibles Instrument der Aussen- und Sicherheitspolitik. Sie wandelte sich je nach Grosswetterlage in Europa: x.com/RealWsiegrist/status/2…
September 2026. Das Schweizer Stimmvolk hat sich massiv gegen die Neutralität ausgesprochen. Frage an die KI, war die Schweiz je wirklich neutral. Welche Bündnisse ist die Schweizer Eidgenossenschaft im historischen Kontext eingegangen? Antwort: share.gemini.google/wbxUjiGJ… Die Frage, ob die Schweiz jemals „wirklich“ neutral war, berührt den Kern der Schweizer Geschichte und das Spannungsfeld zwischen idealisiertem Mythos und realpolitischem Überlebenswille. War die Schweiz je wirklich neutral? Historisch gesehen war die Schweizer Neutralität niemals eine absolute, starre oder gar moralische Größe, sondern stets ein flexibles Instrument der Aussen- und Sicherheitspolitik. Sie wandelte sich je nach Grosswetterlage in Europa: Die Entstehungsphase (vom Abseitsstehen zum Völkerrecht): Nach der verheerenden Niederlage in der Schlacht bei Marignano (1515) beschlossen die Eidgenossen, sich weitgehend aus den grossen europäischen Machtkämpfen herauszuhalten. Formell völkerrechtlich anerkannt wurde die „immerwährende Neutralität“ erst 1815 am Wiener Kongress nach den napoleonischen Kriegen, weil die europäischen Grossmächte ein stabiles, unparteiisches Puffergebiet im Herzen Europas wollten. Die Realität im Ernstfall: Im 19. und 20. Jahrhundert bedeutete Neutralität vor allem bewaffnete Neutralität – das Land hielt sich aus Kriegen heraus, war aber militärisch bis an die Zähne gerüstet, um die eigene Souveränität zu verteidigen. Wirtschaftliche und politische Verflechtungen: Vollkommen „neutral“ im Sinne von unbeteiligt war die Schweiz ökonomisch nie. Im Zweiten Weltkrieg etwa unterhielt die Schweiz weitreichende Wirtschafts- und Handelsbeziehungen (u. a. Devisen- und Goldhandel) mit den Achsenmächten, während sie gleichzeitig stark von Rohstoffimporten und der Lebensmittelversorgung durch die Alliierten abhängig war. Auch die spätere Übernahme von EU-Wirtschaftssanktionen (wie im Zuge des Ukraine-Krieges) zeigt, dass Neutralität im Völkerrecht primär das militärische Nichtteilnehmen an Konflikten bedeutet, aber wirtschaftliche Positionierungen keineswegs ausschliesst. Welche Bündnisse ist die Schweizer Eidgenossenschaft im historischen Kontext eingegangen? Entgegen dem populären Bild eines Landes, das immer isoliert und bündnisfrei agierte, blickt die Schweiz auf eine reiche Geschichte von Allianzen, Verträgen und Kooperationen zurück: Frühe Bündnisse und Söldnerwesen (Mittelalter bis Ancien Régime): Die Ursprünge der Eidgenossenschaft basierten auf Schutz- und Trutzbündnissen (wie dem Bund von 1291). Jahrhundertelang lieferten die eidgenössischen Orte vertraglich geregelte Söldnertruppen an europäische Mächte (insbesondere an den französischen König oder den Papst). Die Schweiz war damit tief in die militärischen Machtstrukturen Europas verstrickt. Das Bündnisverbot von 1815: Der Wiener Kongress definierte die Schweizer Neutralität als „im wahren Interesse ganz Europas liegend“. Die Bedingung dafür war, dass die Schweiz keine offensiven Militärbündnisse mehr eingehen durfte, die sie in fremde Kriege hineinziehen könnten. Internationale Organisationen und Völkerbund: Nach dem Ersten Weltkrieg trat die Schweiz 1920 dem Völkerbund bei (mit Sitz in Genf). Um die Neutralität zu wahren, wurde ihr damals ein „differenzierter Status“ zugestanden (sie musste zwar Wirtschaftssanktionen mittragen, aber keine militärischen Zwangsmassnahmen). Nach 1945 entschied sich die Schweiz gegen einen Beitritt zur neu gegründeten UNO (aus Angst vor kollektiven Sicherheitsgarantien und militärischen Sanktionspflichten – die UNO-Vollmitgliedschaft erfolgte erst spät im Jahr 2002). Heutige sicherheitspolitische Partnerschaften: Partnerschaft für den Frieden (PfP): Seit 1996 ist die Schweiz Mitglied dieses NATO-Kooperationsprogramms, was ihr gemeinsame Übungen und sicherheitspolitische Zusammenarbeit ermöglicht, ohne den nuklearen Schutzschirm oder die Bündnisverpflichtungen (Artikel 5) der NATO zu übernehmen. Zusammenarbeit mit der EU: Über die Beistandsklauseln im Rahmen der EU (wie die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik, GSVP) und die Teilnahme an Projekten wie European Sky Shield ist die sicherheitspolitische und rüstungsindustrielle Vernetzung mit den europäischen Nachbarn in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen.
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je serais curieux de voir les resultats pour une adhésion à l'UE!🤔...non...mieux pas tenter le diable! bientôt une visite du cocainomane à Berne?😂 Cassis dira:il est plus gentil que Lavrov...
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Hollywood hat gewonnen, weil sie PERSONALISIEREN Dabei tut die Realität nichts zur Sache, das akzeptierte Narrativ zählt
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Übrigens hat niemand mit der Ablehnung der Initiative Kriegspropaganda betrieben. Diese Behauptung ist total lächerlich. Leider wundert es mich nicht, dass Sie sie trotzdem bringen.
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Das Nein hat nichts mit Putin zu tun, sondern damit, dass die Stimmbürger ein funktionierendes System nur äusserst selten ändern. Die Neutralität ist zu wichtig, als dass sie ohne Not daran rumschrauben würden.
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„Mediale Dauerberieselung“😂😂😂 Wenn man in Japan sitzt, merkt man halt nicht, wie penetrant Blochers Millionen verbraten wurden. Zudem war die Initiative widersprüchlich formuliert.
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Die Schweiz wird fallen - es wird nur etwas länger dauern als woanders.
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Just wonder how those Swiss politicians can destroy the constitution and do so much harm to Swiss citizens ? This time is not a real referendum, the history will tell they make a really wrong decision.
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Thank you Pascal for your research and tireless commitment against a brutal propaganda onslaught from all sides. The NZZ managed to insert “putin” into articles about glaciers. War loving left is a new concept. In this context, 30% is solid footing.
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It was inevitable. Gone are the days of small independent countries. The globalists have won using fear and constant war confusion.
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Sad result. Better luck next time.
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Interessant: Du bestätigst selbst, dass Russland und die Sanktionsfrage zentral waren. Genau darum ging es ja auch konkret: Bei einem Ja hätte die Schweiz Sanktionen gegen kriegführende Staaten nicht mehr übernehmen dürfen – also auch jene gegen Russland nicht. Der Russlandbezug war kein „Framing“ der Gegenseite, sondern Bestandteil der politischen Entstehung und Wirkung dieser Initiative.
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Das Ergebnis ist zu akzeptieren, aber wir haben verloren. Da gibt es nichts schönzureden. Wir sind die Loser hier. Blochers Riesenspenden im Abstimmungskampf haben kritische Bürger wahrscheinlich zusätzlich ins Nein Lager getrieben. "Gewinnen" heiss die Losung für die Zukunft. kampagnenfinanzierung-abstim…
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If even switzerland is heading this way, truly hope for europe is fading very decisively. And for my friends that put any hope in the AfD, I would advise to look at it in a more marxist manner. Today, I see no way out of yet another imperialist war - this time a desperate one.
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Replying to @PLottaz
Die Sicherheitslage in Europa hat sich grundlegend verändert und militärische Aggression, „Stärke vor Recht“ betreffen auch die Schweiz. Eine starre Neutralität würde unsere sicherheitspolitischen Handlungsmöglichkeiten einschränken. Die Schweiz braucht Handlungsspielraum.
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30% foe neutrality is not bad considering the relentless uniparty propaganda and censorship
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Replying to @PLottaz
Merci pour votre juste combat. Il semble que nous ne faisons malheureusement pas le poids face aux médias corrompus de grands chemins qui mentent manipulent et font de la propagande russophobe incessante. C'était pareil pour les votations sur le Covid. Il me semble qu'il n'y a quasiment pas eu de débats de fonds dans les mainstreams, hélas. Je crains que quand le peuple se réveillera, il sera trop tard.,,
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