Frau Miosga befragt Robert Habeck zu AfD, Gaza und Ukraine, zu Söder, Klöckner und der Arktis, zu seinem Buch und seiner Karriere.
Doch ausgerechnet das spannendste Thema ignoriert sie wohlweislich: seine Bilanz als Wirtschaftsminister.
Dabei zwingen die Zahlen doch geradezu zur Konfrontation: Das BIP schrumpfte 2023 um 0,9 Prozent, 2024 um weitere 0,5 Prozent;die Industrieproduktion sackte 2024 um 4,9 Prozent ab; der Maschinenbau verlor 8,1, die Autoindustrie 7,2 Prozent. Die energieintensive Produktion kollabierte bereits 2022 um 5,7 und 2023 um 11,2 Prozent.
Hier muss eine politische Interviewerin zwingend ein- und nachhaken, mein Gott! Wer einem Ex-Wirtschaftsminister 60 Minuten von uns zwangsfinanzierter Sendezeit überlässt, ohne diesen ökonomischen Niedergang zu thematisieren, kapituliert vor seinem Handwerk. Das ist schon kein Kuscheljournalismus mehr. Das ist PR-Assistenz.
„Jetzt sind alle erstaunt, dass Friedrich Merz so ist wie Friedrich Merz, den man gewählt hat“ – Robert Habeck, Vizekanzler a.D., über die öffentlich Kritik am Bundeskanzler.
#Miosga