“Ich bin der Geist der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles was entsteht ist werth daß es zu Grunde geht; Drum besser wär's daß nichts entstünde.“

No where City
Gehabt euch wohl. Zum Schluss noch eine kleine Zeitreise: „I Think We’re Alone Now“. 1987? Eine bekannte Version ja. Der Song selbst stammt von 1967. Kommt gut durch die Nacht.
BiffBifford™ 🇺🇸
4
5
209
Vielleicht ist die Suche nach einer neuen Partei der Mitte schon Teil unseres Problems. Wir haben nicht zu wenig demokratische Parteien in der Mitte. Wir haben Parteien, die immer schlechter darin werden, aus ihren unterschiedlichen Vorstellungen gemeinsame Lösungen zu machen. Robert Habeck hat heute bei Caren Miosga dazu einen Gedanken geäußert, den ich bemerkenswert fand, völlig unabhängig davon, ob man Habeck oder die Grünen mag. Die Spekulation, er könne gemeinsam mit Volker Wissing eine neue Partei der Mitte gründen, hat er zurückgewiesen. Interessanter war seine Begründung. Sinngemäß sagte er: Wenn Menschen sich eine neue Partei der Mitte wünschen, weil sie den bestehenden Parteien nicht mehr zutrauen, die Probleme des Landes zu lösen, dann haben diese Menschen den Glauben an die politische Mitte noch gar nicht verloren. Sie glauben weiterhin, dass dort Lösungen möglich sind. Und damit sind wir beim eigentlichen Problem: Wenn wir weiterhin glauben, dass die politische Mitte unsere Probleme lösen kann, warum schaffen es dann die Parteien nicht, die bereits dort sind? Eine neue Partei müsste schließlich auch Lösungen für Rente, Pflege, Migration, Energie, Wirtschaft, Verteidigung und unsere alternde Gesellschaft finden. Sie müsste unterschiedliche Interessen zusammenbringen, Mehrheiten organisieren und Kompromisse schließen. Also genau das, wofür wir bereits demokratische Parteien haben. Nur beschäftigen sich diese Parteien inzwischen viel zu oft damit, ihr eigenes Profil gegen die anderen zu schärfen. Die CDU muss beweisen, dass sie konservativer ist, die SPD, dass sie sozialer ist, die Grünen, dass sie grüner sind, und der Linken können soziale Forderungen kaum weit genug gehen. Jeder verteidigt sein Revier, während die Probleme dieselben bleiben. Natürlich sollen Parteien unterschiedliche Vorstellungen haben. Dafür gibt es Parteien. Aber irgendwann muss aus diesen Unterschieden eine tragfähige Lösung werden. Genau das scheint inzwischen fast als Schwäche zu gelten. Jeder Kompromiss wird sofort danach untersucht, wer gewonnen und wer verloren hat. Gibt die CDU nach, ist Merz eingeknickt. Bewegt sich die SPD, hat sie ihre Werte verraten. Finden beide einen Mittelweg, hat garantiert irgendein Parteiflügel verloren. Und ja, dazu gehört für mich auch ein Teil unserer Medienlandschaft. Nicht weil Journalismus keine Kritik üben soll, ganz im Gegenteil. Aber Politik sollte aufhören, sich von jeder Schlagzeile treiben zu lassen. Ein vernünftiger Kompromiss wird nicht dadurch schlecht, dass irgendeine Zeitung am nächsten Morgen „EINKNICKEN!“ darüber schreibt. Parteien müssen wieder den Mut haben, ihren eigenen Leuten zu sagen: Wir haben nicht alles bekommen, die anderen auch nicht, aber die Lösung funktioniert. Das ist keine Niederlage, das ist ihre verdammte Aufgabe. Sich hinsetzen, streiten, rechnen, verhandeln und am Ende etwas beschließen, das vielleicht niemandem zu hundert Prozent gefällt, aber für möglichst viele Menschen funktioniert. Das klingt erschreckend unspektakulär. Nennt sich Demokratie. In diesem Sinne: Gehabt euch wohl.
„Da ist nichts dran“ – Robert Habeck (B'90/Die Grünen) dementiert die Gerüchte über die Gründung einer neuen Partei mit dem früheren Verkehrsminister Volker Wissing. #Miosga
2
19
84
1,535
Die Krise der CDU ist inzwischen größer als Friedrich Merz. Das eigentliche Problem heißt „CDU pur“. Die CDU war über Jahrzehnte erfolgreich, weil sie eben nie pur war. Sie verband Konservative, Wirtschaftsliberale und den christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel. Unternehmer und Beschäftigte. Stadt und Land. Menschen rechts der Mitte und Menschen aus der politischen Mitte. Genau das machte sie zur Volkspartei. Unter Merz wurde daraus zunehmend die Vorstellung, die CDU müsse nur wieder konservativer, wirtschaftsliberaler und in der Migrationspolitik härter werden, dann kämen die verlorenen Wähler zurück. Die Junge Union um Johannes Winkel war dabei nicht das Korrektiv. Sie hat Merz seit 2018 unterstützt und drängt heute bei Sozialstaat, Rente und Migration teilweise auf einen noch härteren Kurs. Nur funktioniert dieser Überbietungswettbewerb mit der AfD nicht. Denn wenn die CDU Migration immer wieder selbst zum dominierenden politischen Thema macht, bestätigt sie zunächst einmal die Themenwahl der AfD. Die Auseinandersetzung lautet irgendwann nicht mehr: Welche Probleme hat dieses Land eigentlich? Sondern nur noch: Wer ist härter bei Migration? Und diesen Wettbewerb kann die CDU kaum gewinnen. Die AfD kann immer noch eine Forderung drauflegen. Besonders absurd wird das angesichts der tatsächlichen Entwicklung. Die Nettozuwanderung sank 2025 auf rund 235.000 Menschen, 45 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die registrierten unerlaubten Einreisen sind gegenüber 2023 massiv zurückgegangen. Gleichzeitig hatte Deutschland 2025 ein Geburtendefizit von rund 352.000 Menschen. Seit 1972 sterben hier jedes Jahr mehr Menschen, als geboren werden. Das ist die Realität einer alternden Gesellschaft. Bis 2035 wird etwa jeder vierte Einwohner mindestens 67 Jahre alt sein. Selbst bei jährlich 350.000 Nettozuwanderern rechnet Destatis bis dahin mit 3,2 Millionen weniger Menschen im Erwerbsalter. Wir diskutieren also gleichzeitig über Fachkräftemangel, Rentenbeiträge, Pflege, Krankenkassen und längere Lebensarbeitszeiten und erklären sinkende Zuwanderung zum politischen Selbstzweck. Irgendwann sollte jemand die beiden Debatten zusammenführen. Natürlich braucht Deutschland Steuerung, funktionierende Grenzen, schnellere Verfahren, konsequente Rückführungen bei fehlendem Aufenthaltsrecht und vor allem eine vernünftige Einwanderungspolitik. Aber Deutschland braucht eben auch Einwanderung. Das Problem der CDU liegt deshalb tiefer als bei Merz. Sie hat sich auf einen Wettbewerb eingelassen, bei dem die AfD die Richtung und praktisch auch die nächste Eskalationsstufe bestimmen kann. Gleichzeitig wird der christlich-soziale Teil der eigenen politischen Tradition immer leiser. Vielleicht war die große Stärke der alten CDU gerade das, was „CDU pur“ beseitigen wollte: Dass sie niemals pur war. Eine Volkspartei lebt nicht davon, dass ein Flügel gewinnt. Sie lebt davon, dass viele verschiedene Menschen einen Grund haben, sie zu wählen. taz.de/Krise-der-CDU/!621109…
5
25
73
871
Quellen zum vorherigen Post: taz, „Krise der CDU“ Ausgangspunkt der Analyse zur Entwicklung der CDU, „CDU pur“, Merz und dem Verlust ihres früheren Volksparteienmodells. taz.de/Krise-der-CDU/!621109… CDU, Grundsatzprogramm Die CDU beschreibt ihre drei politischen Wurzeln selbst als christlich-sozial, liberal und konservativ und definiert sich weiterhin ausdrücklich als Volkspartei. cdu.de/app/uploads/2025/08/2… Deutschlandfunk, Kritik aus dem CDU-Arbeitnehmerflügel CDA-Chef Dennis Radtke erklärt „CDU pur“ für gescheitert und kritisiert die Schwerpunktsetzung unter Friedrich Merz. deutschlandfunk.de/parteiint… Tagesschau, Junge Union und Friedrich Merz Johannes Winkel erinnerte beim Deutschlandtag daran, dass die JU Merz seit 2018 unterstützt habe und erklärte: Ohne die Junge Union wäre Merz nicht Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat geworden. tagesschau.de/inland/innenpo… ZDFheute, Johannes Winkel zu Sozialstaatsreformen Winkel fordert eine Begrenzung des Umfangs des Sozialstaats und sagt ausdrücklich: „Reformen ohne Einschnitte werden nicht funktionieren.“ zdfheute.de/politik/intervie… Destatis, Bevölkerungsentwicklung 2025 Nettozuwanderung 2025: rund 235.000 Menschen. Geburtendefizit: rund 352.400. Deutschlands Bevölkerung ging damit 2025 zurück. destatis.de/DE/Presse/Presse… Bundespolizei, unerlaubte Einreisen 2023 wurden 127.549 unerlaubte Einreisen festgestellt, 2024 waren es 83.572 und 2025 rund 62.500. Von Januar bis August 2026 registrierte die Bundespolizei 32.606 Fälle. bundespolizei.de/aktuelles/m… Destatis, 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung Bis 2035 wird etwa jeder vierte Einwohner Deutschlands mindestens 67 Jahre alt sein. Selbst bei einer jährlichen Nettozuwanderung von 350.000 Menschen erwartet Destatis bis 2035 rund 3,2 Millionen weniger Menschen im Erwerbsalter. destatis.de/DE/Presse/Presse…
2
6
95
RCraven1 📯 retweeted
Reform=Leistungskürzung ohne jede Verbesserung der Struktur oder mehr Gerechtigkeit? Das lehnen wohl viele Bürger ab…
Zwischen Union und SPD gibt es Streit um die geplante Pflegereform. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach sagte in der "Aktuellen Stunde", es sei nicht vermittelbar, dass einfach die Leistungen gekürzt werden und somit die Lasten ungerecht verteilt seien.
63
21
182
19,411
RCraven1 📯 retweeted
WTF
U.S. Ambassador to China David Perdue revealed that Trump offered to sell China U.S. weapons systems during his meeting with Xi Jinping. Insane
27
35
393
13,744
Der Anschlag auf NS2 kappte keine laufende Gasversorgung Deutschlands. NS1 lieferte bereits seit dem 2. September kein Gas mehr. NS2 war NIE in Betrieb. Deutschlands Abkehr von russischem Gas hatte bereits Monate zuvor begonnen. Die Schafe glauben‘s trotzdem. #AfDmachtdumm
Heute vor vier Jahren haben Gegner der deutschen Energiesouveränität #NordStream gesprengt. Die Lebensader der deutschen Industrie – durchtrennt. Die @AfD fordert, dass der Anschlag auf internationaler, nationaler und europäischer Ebene aufgeklärt wird. Alle Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Nord Stream muss repariert, geöffnet und gesichert werden!
2
20
88
968
RCraven1 📯 retweeted
Selbst als Wrack leistet das alte eisenschwein dem Russen noch Widerstand. Gutes altes Mädchen
A well-known ruSSian asshole tested a captured Ukrainian Marder-1A3 IFV for its armor protection. During the test, he fired 23 mm HEI (OFZ/ОФЗ) and API (BZT/БЗТ) rounds from a ZU-23-2. To his surprise, the API round failed to penetrate the upper side section, where an additional armor panel is installed. The lower section, protected only by the base armor, was penetrated.
6
3
157
7,409
RCraven1 📯 retweeted
Der rotgrüne Müll von dem Ulf hier spricht ist eine Regelung aus dem Asylkompromiss von Helmut Kohl unter einer CDU/CSU und FDP Regierung.
Witzig, der muss den rotgrünen Müll abräumen und die Opas des Establishments verteilen haltungsnoten
3
9
80
2,595
N’Abend aus dem Keller der Miskatonic University. „Welcher von uns beiden ist 1926 eigentlich zurückgegangen?“ Der alte Mann trug mein Gesicht. H.P. schwieg. Armitage nicht. „Beide.“ „Das ergibt keinen Sinn.“ „Heute nicht mehr.“ Er nahm den schwarzen Schlüssel aus meiner Hand. „Aber in dieser Nacht schon.“ Und dann erinnerte ich mich. Nicht langsam. Alles auf einmal. Arkham. Derselbe Keller. Armitage stand vor einer Tafel voller Zeichen. H.P. hielt ein Buch. Ich erkannte es. Das Necronomicon. „Wir wollten verstehen“, sagte Armitage neben mir. „Was?“ „Zeit.“ 1926 hatten sie eine Passage untersucht, in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht als getrennte Orte beschrieben wurden. Und einen Namen. Yog-Sothoth. H.P. hatte die Worte gelesen. Dann war ich erschienen. Nicht als Geist. Nicht als Vision. Ich. Robert. Aus dem Jahr 2026. Für wenige Minuten existierten zwei Zeiten gleichzeitig in diesem Keller. Armitage begriff zuerst, was sie angerichtet hatten. Die Verbindung musste geschlossen werden. Ich musste zurück. Sie benutzten den schwarzen Schlüssel. Und etwas ging schief. Ich sah die Erinnerung jetzt vor mir. Zwei Türen. Zwei Roberts. Zwei Möglichkeiten. Eine führte nach 2026. Die andere blieb 1926. „Welche war ich?“ H.P. sah mich an. „Das wissen wir nicht.“ Der Alte trat näher. „Endlich sagt er es.“ Ich sah ihn an. Er war kein Monster. Keine Kopie. Er war ich. Nur mit einem anderen Leben. „Warum die Tür?“ Jetzt antwortete er selbst. „Weil ich darum gebeten habe.“ Stille. „Nachdem du verschwunden warst, blieb die Verbindung offen. Wo ich hinging, begann die Zeit falsch zu werden.“ Armitage nickte. „Uhren liefen rückwärts. Menschen erinnerten sich an Dinge, die noch nicht geschehen waren.“ Also bauten sie diesen Raum. Nicht als Gefängnis. Als Verschluss. Der alte Robert hatte hundert Jahre darin verbracht. „Und jetzt?“ „Jetzt sind die hundert Jahre vorbei.“ Ein Schlag ging durch den Keller. Staub rieselte von der Decke. Hinter uns öffnete sich die Tür von allein. Aber dahinter lag nicht mehr der Gang. Sterne. Schwärze. Etwas, das gleichzeitig unendlich weit entfernt und unmittelbar vor uns war. Und plötzlich ergab die ganze Reise einen Sinn. Der Schoggoth. Der Fahrplan. Die Straßen, die nicht dorthin führten, wohin sie führen sollten. Meine Erinnerungen an Räume, die ich nie betreten hatte. Nicht Arkham hatte mich gerufen. Die beiden Zeitlinien fanden wieder zueinander. H.P. sah in die Schwärze. „Yog-Sothoth.“ Ich blickte ihn an. „Du wusstest es.“ „Seit Newburyport.“ „Deshalb warst du verschwunden.“ Er nickte. „Als der Fahrplan sich änderte und der Schoggoth dich erkannte, wusste ich, dass es wieder begonnen hatte.“ „Und du dachtest, du erwähnst das besser nicht?“ „Ich wollte sicher sein.“ „Hundert Jahre haben deinem Kommunikationsstil nicht geholfen.“ Der alte Robert lachte. Dann nahm er Armitage den schwarzen Schlüssel ab. „Es gibt noch ein Problem.“ „Natürlich.“ Er hielt ihn mir hin. „1926 konnten wir die Verbindung schließen, weil die Zeit sich geteilt hatte.“ Ich nahm den Schlüssel. „Und heute?“ Er sah mich an. „Heute müssen wir sie wieder zusammenfügen.“ Hinter der offenen Tür bewegten sich die Sterne. Dann hörte ich etwas. Kein Schlagen. Kein Schoggoth. Eine Stimme. Überall und nirgends. Ich verstand kein einziges Wort. Trotzdem wusste ich, was sie bedeutete. Das Tor war wieder offen. H.P. nahm seine Zigarre aus dem Mund. „Robert.“ „Ja?“ „Was auch immer jetzt geschieht: Öffne keine weitere Tür.“ Ich sah ihn an. „Howard.“ „Ja?“ „Für diesen Rat bist du ungefähr hundert Jahre zu spät.“ Dann steckte ich den schwarzen Schlüssel ins Schloss.
3
16
410
Ich habe mir die BILD-Berichterstattung der vergangenen Jahre noch einmal genauer angesehen. Nicht nur einen Artikel, sondern das Muster dahinter. Und irgendwann fällt etwas auf. Heute erklärt BILD-Chefredakteur Robert Schneider zur Pflegereform: „Union und SPD, es passt einfach nicht.“ Eine bemerkenswerte Feststellung. Angela Merkel regierte 16 Jahre. Zwölf davon gemeinsam mit der SPD. Natürlich gab es Streit, manchmal gewaltigen. Aber CDU und SPD waren offensichtlich grundsätzlich koalitionsfähig. Was hat sich also verändert? Schaut man auf die BILD-Berichterstattung der vergangenen Jahre, begegnet einem immer wieder dieselbe Sprache. Bei der Ampel waren es „Zoff“, „Chaos“ und „Blockade“. 2023 veröffentlichte BILD sogar eine „skrupellose Blockade-Liste der Ampel-Parteien“. Besonders hübsch wurde es 2024. „Grüne blockieren Steuer-Plan“, lautete die Überschrift zu einem Streit mit Christian Lindner. Im selben Artikel konnte man lesen, dass Lindner seinerseits ein Vorhaben der Grünen blockierte. Das hieß dann allerdings nicht Blockade, sondern „Retourkutsche“. Noch deutlicher beim Sicherheitspaket. Als die Union einen Teil des Ampel-Pakets im Bundesrat stoppte, schrieb BILD: „Aber die Union tat gut daran.“ Blockade ist bei BILD offenbar kein politisches Verfahren. Es kommt darauf an, wer blockiert. 2025 wurde die Sache grundsätzlicher. Während Union und SPD über eine Regierung verhandelten, fragte BILD: „Braucht Merz überhaupt die SPD? Notausgang Minderheitsregierung.“ Das Blatt erklärte seinen Lesern sogar, wie das funktionieren könnte: bei Migration Mehrheiten mit der AfD, bei anderen Themen mit SPD und Grünen. Ein BILD-Kommentar ging noch weiter. Wenn die SPD den Unionskurs nicht mittrage, sei „sogar eine Minderheitsregierung der Union besser“. Und im November desselben Jahres hieß es wieder: „Wenn es mit der SPD nicht geht – dann ohne sie.“ Wieder: „Notausgang Minderheitsregierung“. Das muss man einmal zu Ende denken. Eine Union ohne parlamentarische Mehrheit müsste sich für jedes Gesetz andere Mehrheiten suchen. Gerade bei Migration, Bürgergeld oder Staatsangehörigkeitsrecht lägen Union und AfD bei manchen Fragen näher beieinander. BILD selbst beschrieb genau dieses Szenario. Heute erleben wir dasselbe Muster bei der Pflege. Die SPD bestreitet das Milliardenloch nicht. Sie sagt: Wenn wir die Pflege reformieren, müssen Einsparungen, Einnahmen und die strukturelle Finanzierung gemeinsam auf den Tisch. Darüber kann man streiten. BILD macht daraus: „SPD-Nein.“ „Crash-Kurs.“ „Zerbricht die Koalition?“ Und schließlich: „Union und SPD, es passt einfach nicht.“ Vielleicht sollten wir die Frage einmal anders stellen. Vielleicht besteht das Problem nicht darin, dass demokratische Parteien miteinander streiten und Kompromisse suchen. Genau dafür gibt es Koalitionen. Vielleicht haben wir uns vielmehr daran gewöhnt, jeden Kompromiss als Niederlage und jeden Widerspruch als Blockade zu verkaufen. BILD hat die politischen Konflikte der vergangenen fünf Jahre nicht erfunden. Aber die Zeitung hat sehr häufig entschieden, wer dabei als Blockierer erscheint, wer als Reformer und welche Alternative plötzlich als diskutabel gilt. Und wenn am Ende eine unionsgeführte Minderheitsregierung, die bei einzelnen Gesetzen auf AfD-Stimmen angewiesen sein könnte, als „Notausgang“ erscheint, während zwölf Jahre Schwarz-Rot plötzlich beweisen sollen, dass Union und SPD „einfach nicht passen“, darf man durchaus fragen, wohin diese publizistische Reise eigentlich gehen soll. Denn Sprache beschreibt Politik nicht nur. Sie verändert irgendwann auch, was politisch als normal gilt.
9
77
283
8,663
Quellen zum Post „Union und SPD, es passt einfach nicht?“ BILD, 27.09.2026 Robert Schneider: „Union und SPD, es passt einfach nicht“ Ausgangspunkt des Posts. Kommentar zum Streit über die Pflegereform und zur schwarz-roten Koalition. bild.de/politik/meinung-komm… SPIEGEL, 27.09.2026 „SPD-Fraktionschef Miersch setzt CDU bei Pflegereform unter Druck“ Zum tatsächlichen Inhalt des Konflikts: Die SPD fordert, Einsparungen, zusätzliche Einnahmen und Strukturreformen zusammen zu behandeln. Auch die private Pflegeversicherung soll bei der Finanzierung eine Rolle spielen. spiegel.de/politik/deutschla… BILD, Oktober 2024 „Grüne blockieren Steuer-Plan – jetzt schlägt Lindner zurück“ Die Grünen stehen bereits in der Überschrift als Blockierer. Im selben Artikel wird beschrieben, dass Lindner seinerseits die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen blockiert. Das bezeichnet BILD als „Retourkutsche“. bild.de/politik/inland/gruen… BILD, Oktober 2024 Kommentar zum Sicherheitspaket. Nachdem die Union einen Teil des Ampel-Pakets im Bundesrat gestoppt hatte, bewertete BILD das ausdrücklich positiv: „Aber die Union tat gut daran.“ bild.de/politik/meinung-komm… BILD, 2023 „Die skrupellose Blockade-Liste der Ampel-Parteien“ Ein besonders deutliches Beispiel dafür, wie „Blockade“ zur Beschreibung der Konflikte innerhalb der Ampel verwendet wurde. bild.de/politik/inland/polit… BILD, März 2025 Kommentar „Recht vor Ideologie“ Bei einem Scheitern der Verständigung mit der SPD heißt es ausdrücklich, „sogar eine Minderheitsregierung der Union“ sei besser. bild.de/politik/meinung-komm… BILD, März 2025 „Braucht Merz überhaupt die SPD? Notausgang Minderheitsregierung“ BILD beschreibt das Modell einer unionsgeführten Minderheitsregierung und wechselnde parlamentarische Mehrheiten. bild.de/politik/inland/brauc… Bundesregierung Historischer Gegencheck: Angela Merkel war von 2005 bis 2021 Bundeskanzlerin. Zwölf dieser sechzehn Jahre regierten CDU/CSU und SPD gemeinsam: 2005–2009 sowie 2013–2021. bundesregierung.de/breg-de/s… Zur Einordnung: Die Beispiele belegen keine geheime Springer-Strategie und keine pauschale Unterstützung der AfD. Sie dokumentieren aber, dass politische Blockaden in BILD-Kommentaren unterschiedlich bewertet wurden und dass eine unionsgeführte Minderheitsregierung ausdrücklich als Alternative zu Schwarz-Rot diskutiert und teilweise befürwortet wurde.
10
211
The truth is, that this design is from Siemens and nearly 30 years old. The price is made by the market, if there are machines out there that uses this diode and relplacement of the machine costs $100.000 than it's worth the money!
One day OSRAM decided to make 1.5W infrared laser, woke up and came up with this! 🤣 TO-220 metalic case perforated vertically for only $600 🤣 Horror movie.
2
1
40
2,862
RCraven1 📯 retweeted
Man muss das Wirtschaftssystem, dass wir haben, übrigens nicht gleich abschaffen, wenn man günstigen Wohnraum will. Man kann es sich auch zu nutze machen. Daher hier ein nicht ganz ernst gemeintes Gedankenexperiment, das bei näherer Betrachtung vielleicht erstaunlich ernst zu nehmen ist: Der Berliner Mieteraktionärsfonds. Die Alternative zur Vergesellschaftung: Berlin wird aktivistischer Vonovia-Aktionär Was wäre, wenn Berlin die Wohnungen von Vonovia nicht vergesellschaftet, sondern zehn bis 15 Prozent des Unternehmens kauft? Zum gegenwärtigen Börsenkurs würde ein Anteil von zehn Prozent rechnerisch rund 1,5 Milliarden Euro kosten, 15 Prozent etwa 2,2 Milliarden. (Nicht berücksichtigt: Steigende Aktienkurse bei einem größeren Einstieg eines Investors). In jedem Fall lägen die Kosten weit unter der diskutierten Entschädigungssummen für eine Vergesellschaftung. Das Land Berlin kauft die Aktien und bleibt Eigentümer der Aktien. Über die Ausübung der Stimmrechte entscheidet ein demokratisch gewählter Rat der Berliner Vonvoia Mieter. Jeder Mieter kann seine Stimme über eine Mieter-App abgeben. Berlin ist damit ein aktivistischer Ankeraktionär mit einem klaren Auftrag: langfristige wirtschaftliche Stabilität mit einer sozialverträglicheren Wohnungspolitik zu verbinden. Klare Ziele werden innerhalb der Koalition vereinbart: 1.) ein oder zwei Vertreter im Aufsichtsrat, die wohnungswirtschaftliche und soziale Kompetenz mitbringen. 2.) Einen verbindlichen Sozialvertrag mit Vonovia. Mit nachvollziehbaren Regeln für Mieterhöhungen, Modernisierungsumlagen, Härtefälle, Räumungen und Instandhaltung. 3.) Eine Vorstandsvergütung, die nicht nur an Gewinn und Aktienkurs gekoppelt ist, sondern auch an Mieterzufriedenheit, Bearbeitungszeiten, Energieverbrauch und soziale Kennzahlen. 4.) eine unabhängige jährliche Prüfung der Miet- und Sozialpolitik mit veröffentlichten, transparenten und überprüfbaren Daten. 5.) Eine organisierte Stimme der Mieter auf der Hauptversammlung. Aber reichen dafür 10% und 1,5 Milliarden Euro? Bei der Vonovia-Hauptversammlung 2026 waren nur knapp 59 Prozent des Aktienkapitals an den Abstimmungen beteiligt. Ein Anteil von zehn Prozent hätte unter diesen Bedingungen rund 17 Prozent der abgegebenen Stimmen ausgemacht, 15 Prozent sogar ungefähr ein Viertel. Berlin kann damit Beschlüsse nicht allein durchsetzen, aber Mehrheiten mit langfristig orientierten Pensionsfonds und Vermögensverwaltern Mehrheiten organisieren. Eine kapitalistische Utopie? Es gibt genug Vorbilder. 1.) Niedersachsen beeinflusst Volkswagen mit einer Minderheitsbeteiligung und eigenen Aufsichtsratsmitgliedern. (Aber: Niedersachsen erhält durch das VW Gesetz besondere Rechte, die Berlin im Falle Vonovia aber fehlen würden. 2.) Der winzige Fonds Engine No. 1 gewann bei Exxon mit unter 1% Anteilen mithilfe anderer Investoren drei Aufsichtsratssitze und hat sich für nachhaltige Energie eingesetzt. Auch wenn der Weg nicht zu Ende ist, hatte der Fonds Erfolge. 3.) Bei Starbucks erzwang eine Aktionärskoalition eine unabhängige Untersuchung der Arbeitnehmerrechte gegen den Willen des Vorstands. 4.) Bei Apple beschleunigte der Druck von Investoren rund um den Lehrerpensionsfonds CalSTRS (mit 0,2% Beteiligung) die Einführung besserer Instrumente zum Schutz von Kindern. (Screentime beispielsweise) 5.) Eine aktivistisch koordinierte Investorengruppe erzwang eine Klimaresolution bei der HSBC Bank. Danach laufen alle Kohlefinanzierungen in OECD Ländern bis 2030 aus, weltweit bis 2040. Natürlich hat das Modell Grenzen. Eine sozialere Mietpolitik müsste auch wirtschaftlich begründet werden: durch geringere Fluktuation, weniger Leerstand und Rechtsstreitigkeiten, stabilere Einnahmen und weniger politische Konflikte. Berlin würde einen handelbaren Vermögenswert erwerben, Dividenden erhalten und könnte die Beteiligung später wieder verkaufen. Gleichzeitig müsste das Land weder den gesamten Konzern übernehmen noch unmittelbar für dessen Schulden einstehen. Vielleicht auch keine 100%ige Lösung, aber immerhin keine, bei der Investoren Stadt oder gar Land verlassen. Oder wie Tom Krebs sagen würde "Wir werden schon noch genügend Leute finden, die bauen werden. Weiß ich das? Nö, aber pfff.“
10
10
38
2,387
RCraven1 📯 retweeted
Die Leute, die nun über „Inside CDU“ schockiert sind… Sind sie schockiert über den Zustand der CDU oder darüber, dass sie jahrelang in einer Traumwelt gelebt haben und den Kritikern der Partei nicht glauben wollten?
24
109
1,033
12,406
Der Diesel wurde teurer, man muss das schon verstehen.
Willkommen in Deutschland 2026. 🤬 #oktagon #mma #frankfurt Quelle 👀 tiktok.com/@rrarr04/video/76…
40
77
1,278
67,987
Johannes Winkel schreibt: „Parteien, die sich nicht verändern, sterben.“ Da sind wir uns sogar einig. Nur hat es eine gewisse Komik, wenn der Chef der „Jungen Union“ mit 34 Jahren kurz vor der eigenen Altersgrenze steht und inzwischen Fraktionsvize für Arbeit und Soziales ist. Die spannendere Frage ist deshalb nicht, ob sich die CDU verändern muss, sondern wohin. Dennis Radtke und die CDA sagen: Ihr verliert die Arbeitnehmer und euer soziales Profil. Winkel sucht „Dutzende Milliarden“ Einsparpotenzial im Sozialstaat. Boris Rhein diagnostiziert Abstiegsängste und redet anschließend wieder über Migration und Stadtbild. Vielleicht liegt das Problem der CDU nicht darin, dass sie sich nicht verändert. Vielleicht sollte sie sich langsam fragen, in welche Richtung sie gerade läuft.
Parteien, die sich nicht verändern, sterben. Was hart klingt, ist eine demokratische Selbstverständlichkeit: Wer in neuen Zeiten alte Antworten gibt, wird abgewählt. Gute Nachricht: Die Union hat es selber in der Hand — also: offenes Visier & froher Mut!
5
22
89
2,880
Vielleicht sollte die CDU aufhören, sich ständig zu fragen, warum ihr die Wähler weglaufen, und anfangen, den eigenen Leuten zuzuhören. Dennis Radtke, Chef der CDA, sagt ziemlich unverblümt, was schiefläuft: Die CDU werde ihrem Anspruch als Volkspartei nicht mehr gerecht, ihr soziales Profil verschwinde und Arbeitnehmer fühlten sich von ihr nicht mehr vertreten. In Sachsen-Anhalt sagten nach seinen Angaben 70 Prozent einer Gruppe verlorener CDU-Wähler, die CDU kümmere sich nicht um Arbeitnehmerinteressen. Das müsste in einer Volkspartei eigentlich sämtliche Alarmglocken auslösen. Stattdessen hören wir Johannes Winkel. Der Chef der Jungen Union erklärte Anfang des Jahres, im Sozialstaat ließen sich „Dutzende Milliarden im Jahr“ sparen. Sozialleistungen, die teilweise niemand brauche, Nachhaltigkeitsfaktor bei der Rente wieder rein, weniger Gießkanne. Inzwischen ist Winkel stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion und dort ausgerechnet für Arbeit, Soziales und Arbeitnehmer zuständig. Man muss sich diese politische Konstruktion einmal auf der Zunge zergehen lassen. Der Arbeitnehmerflügel der CDU sagt: Uns laufen die Arbeitnehmer weg, weil sie glauben, dass wir uns nicht mehr um ihre Interessen kümmern. Die Antwort aus einem anderen mächtigen Teil der Partei lautet: Wir müssen beim Sozialstaat noch viel konsequenter ran. Friedrich Merz redet währenddessen über zu viele Krankmeldungen, mangelnde Leistungsbereitschaft und Reformen, die bei vielen Menschen vor allem als Kürzung ankommen. Und Boris Rhein? Der erkennt das Problem sogar. Er spricht von Verlustängsten, Abstiegsängsten und Menschen, die sich fragen, ob das Geld am Monatsende noch für den Einkauf reicht. Treffer. Dann biegt er ab zu Migration, Stadtbild und Einwanderung in die Sozialsysteme. Sorry, aber irgendwann muss man doch merken, dass hier Diagnose und Therapie überhaupt nicht mehr zusammenpassen. Wer Angst um seinen Industriearbeitsplatz hat, braucht keinen Vortrag über das Stadtbild. Wer seine Miete kaum noch bezahlen kann, dem hilft keine Debatte über Migranten. Und wer nach 40 Jahren Arbeit Angst vor seiner Rente hat, wird kaum beruhigter, wenn gleichzeitig aus der CDU „Dutzende Milliarden“ Einsparungen im Sozialstaat gefordert werden. Genau das zeigt inzwischen auch der Blick auf die Wahlen. Der AfD wird von Teilen ihrer Wählerschaft längst nicht mehr nur bei Migration Kompetenz zugeschrieben. Sie dringt in Wirtschaft, Arbeitsplätze, soziale Gerechtigkeit und Altersversorgung vor. Und trotzdem scheint ein Teil der CDU zu glauben, man könne diese Leute zurückholen, indem man beim Thema Migration noch eine Schippe drauflegt. Warum sollten sie dann die Kopie wählen? Das Original steht daneben und verspricht seit Jahren mehr davon. Die ZDF-Doku „Inside CDU“ zeigt eine Partei, die nach Wahlniederlagen immer wieder nach Erklärungen sucht. Die Süddeutsche zieht daraus einen ziemlich bemerkenswerten Schluss: Ein bloßer Austausch des Kanzlers dürfte nicht reichen. Ich glaube, genau da liegt der Punkt. Das Problem heißt nicht nur Friedrich Merz. Es geht um die Frage, welche CDU sich unter ihm durchgesetzt hat. Die CDU eines Dennis Radtke, die begreift, dass eine Volkspartei Arbeitnehmer, sozialen Ausgleich und Aufstiegssicherheit braucht? Oder die CDU eines Johannes Winkel, die beim Wort Sozialstaat zuerst nach „Dutzenden Milliarden“ Einsparpotenzial sucht? Oder die CDU eines Boris Rhein, die soziale Abstiegsangst erkennt und fünf Minuten später wieder über Migranten redet? Die CDU war einmal deshalb Volkspartei, weil diese unterschiedlichen Interessen in ihr ausgehandelt wurden. Wenn eine Seite diesen Streit dauerhaft gewinnt, braucht man sich irgendwann nicht mehr zu fragen, warum die Volkspartei kleiner wird. Dann hat man die Antwort selbst gegeben.
11
112
319
5,818
Quellen zum Post: ZDFheute, 27.09.2026 Dennis Radtke (CDA) über das verlorene soziale Profil der CDU, Arbeitnehmerinteressen und den Anspruch als Volkspartei: zdfheute.de/politik/deutschl… BILD, 26./27.09.2026 Boris Rhein über Friedrich Merz, Verlust- und Abstiegsängste, Lebenshaltungskosten, Sozialpolitik und Migration: bild.de/politik/inland/boris… t-online Boris Rhein zur „Stadtbild“-Debatte und zur Migrationspolitik der CDU: t-online.de/nachrichten/deut… Apple Podcasts „Ist die CDU bald tot?“ mit JU-Chef Johannes Winkel. Zur Lage der CDU, ihrem Kurs und seinem Verständnis von Reformpolitik: podcasts.apple.com/de/podcas… CDU/CSU-Bundestagsfraktion Johannes Winkel als stellvertretender Fraktionsvorsitzender für Arbeit und Soziales sowie Arbeitnehmer: cducsu.de/presse/johannes-wi… Süddeutsche Zeitung Analyse der CDU und Friedrich Merz im Zusammenhang mit der TV-Dokumentation und der innerparteilichen Aufarbeitung: sueddeutsche.de/medien/cdu-f… ZDF „Inside CDU“ zur Lage der Partei, Friedrich Merz und der Frage, warum Reformpolitik und Regierungsarbeit bislang kein verlorenes Vertrauen zurückgewinnen: presseportal.zdf.de/pressema…
5
16
316