Teurer Wohnraum? = Gierige Vermieter?
Nein.
Die gibt es sicher auch, aber statistisch spielen die keine große Rolle.
Und Vorsicht, jetzt wird es etwas viel.
Alle Zahlen stammen übrigens vom Statistischen Bundesamt. Keine Phantasiezahlen.
Ich habe es mit Hilfe von Gemini aufbereitet.
Das Zusammentreffen von rund 3,04 Millionen fertiggestellten Wohnungenund einer Netto-Zuwanderung von 6,5 bis 7 Millionen Menschen seit 2015 hat drastische, strukturelle Folgen für den deutschen Wohnungsmarkt.
Die quantitativen und strukturellen Folgen
Verschärfung des rechnerischen Wohnungsmangels:
In Deutschland leben im Durchschnitt etwa 2,0 Personen in einem Haushalt. Für 6,5 bis 7 Millionen Menschen werden somit rein rechnerisch rund 3,25 bis 3,5 Millionen Wohnungen benötigt.
Da die 3,04 Millionen Neubauten aber auch den regulären Inlandsbedarf (z. B. durch steigende Anzahl von Single-Haushalten, Scheidungen, beruflich bedingte Umzüge) abdecken mussten, reicht das Neubauvolumen bei weitem nicht aus.
Das Defizit im bezahlbaren Segment hat sich dadurch massiv vergrößert.
Extreme Nachfragekonzentration im unteren Preissegment:
Geflüchtete und Neuzuwanderer konkurrieren auf dem Wohnungsmarkt direkt mit einkommensschwachen Einheimischen, Studierenden und Rentnern um günstigen Wohnraum und Sozialwohnungen.
Da in den letzten zehn Jahren jedoch überwiegend hochpreisige Eigentums- und Mietwohnungen gebaut wurden, ist der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in den Städten heute so eklatant wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Historischer Rückgang des Sozialwohnungsbestands:
Trotz der Zuwanderung ist die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland seit 2015 kontinuierlich gesunken (weil jährlich mehr Wohnungen aus der Mietpreisbindung fallen als neue gebaut werden).
Die ökonomischen Folgen
Explosion der Mietpreise (Bestand und Neuvermietung):
Durch den extremen Nachfrageüberhang konnten Vermieter in Ballungsräumen die Preise massiv anheben. Die Neuvertragsmieten in Großstädten sind seit 2015 teilweise um 40 % bis über 60 % gestiegen.
Insbesondere große Vermietungsfirmen haben aus preiswert eingekauften "Schrott-Immobilien" oftmals gigantische Gewinne erzielt.
Steigende staatliche Transferzahlungen (Kosten der Unterkunft):
Wenn anerkannte Geflüchtete oder Zuwanderer ohne direktes Einkommen Grundsicherung (oder andere Transferleistungen) beziehen, übernimmt der Staat die Kosten der Unterkunft (KdU).
Da kaum Sozialwohnungen verfügbar sind, muss der Staat oft reguläre Marktmieten zahlen. Dies führt zu einer indirekten Subventionierung privater Vermieter durch Steuergelder und belastet die kommunalen Haushalte in Milliardenhöhe. Und private Mietinteressenten niedriger Einkommensgruppen fallen durch das Raster.
Die geografischen Folgen
Extreme Schere zwischen Stadt und Land:
Zuwanderung findet primär in den Metropolen, Großstädten und Ballungsräumen statt, da dort Arbeitsplätze, Communitys und die Infrastruktur vorhanden sind.
Während der ländliche Raum (v. a. in Ostdeutschland oder strukturschwachen Regionen) teils immer noch Leerstände verzeichnet, sind die urbanen Wohnungsmärkte komplett überlastet.
Ausweichen auf das Umland (Suburbanisierung):
Weil die Innenstädte unbezahlbar oder leergefegt sind, wurden Familien und Geringverdiener in die Speckgürtel der Städte verdrängt, was wiederum dort die Preise treibt und die Pendlerströme erhöht.
Ich habe das Thema noch weiter vertieft, etwa die Frage, weswegen sozialer Wohnungsbau quasi gestorben ist und auch die Frage, wie sich das „Stadt/Landgefälle“ bei den Arbeitsplätzen bemerkbar macht.
All dies ist im Vergleich zum Mangel, den wir durch ungesteuerte Massenimmigration erleben, absolut vernachlässigbar.
Genutzte Prompts: „Wieviele Wohnungen wurden in Deutschland ab 2015 neu gebaut, sind also zusätzlich dazu gekommen?“; „Nein. Ich möchte wissen, welche Folgen diese Antwort (aus einem anderen Chat) auf den Wohnungsmarkt hat: "Laut dem Statistischen Bundesamt lebten im Jahr 2025 rund 16,4 Millionen selbst zugewanderte Menschen in Deutschland, von denen schätzungsweise 6,5 bis 7 Millionen seit dem Jahr 2015 eingewandert sind" (Dazu vorher der Prompt: „Wieviele Menschen hat Deutschland seit etwa 2015 aufgenommen?“).
Und die Bitte an die Kleintrolle, die das hier für „Rechte Propaganda“ halten: Die Zahlen sind frei verfügbar.
Man muss sie nur verstehen.