„Privatpatientenstatus“ geht übrigens auch in der GKV: Bei der Kasse Kostenerstattungsprinzip beantragen. Arzt rechnet dann wie bei Selbstzahlern nach GOÄ ab. Die Kasse übernimmt nur, was sie sonst auch bezahlt hätte. Die Differenz zahlt man selber bzw. per Zusatzversicherung.
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Macht nur kaum jemand. Weil es bescheuert ist. Die meisten Privatversicherten sind nicht in der PKV, weil das so viel toller ist, sondern weil sie zu einer Gruppe gehören, denen die GKV kein faires Angebot macht (Selbständige, Beamten, alleinstehende Gutverdiener, etc.).

Sep 22, 2026 · 4:13 PM UTC

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Replying to @johanneszeller
"Kein gutes Angebot" ist eine schöne Umschreibung für "Die PKV betreibt Rosinenpickerei, nimmt die, die Geld einbringen und entzieht sie dem Solidaritätsprinzip. Patienten, die Geld kosten kann dann aber bitte die Gemeinschaft finanzieren.". Das gehört abgeschafft.
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Das sogenannte „Solidaritätsprinzip“, die Vermischung von Risikoausgleich mit (einer sehr schlechten Version von) Einkommensumverteilung, obwohl beides überhaupt nichts miteinander zu tun hat, ist ein Teil des Problems.
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Replying to @johanneszeller
Ich bin 'freiwillig" in der GKV, liege also über der Bbg. Seit etwa 3 Jahren. Ich bringe allerdings derart viele Vorerkrankungen mit, dass die PKV mich entweder gar nicht will, oder nur zu teurem Kurs. Und bei dem, was ich koste wär bei den Beiträgen Vorleistung unmöglich.
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Replying to @johanneszeller
Doch es ist viel toller. Kostenerstattung ist eben kaum bekannt, kostet nur je nach Tarif locker mehrere hundert EUR zusätzlich und man muss durch die Gesundheitsprüfung.
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Replying to @johanneszeller
Was ist mit den GKV-Versicherten unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze? Erhalten die ein faires Angebot, wenn sie mit AG-Anteil 1.000 € mtl. für eine Versicherung mit schlechteren Leistungen zahlen müssen?
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Replying to @johanneszeller
Macht denn die PKV chronisch Kranken ein faires Angebot ?
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Replying to @johanneszeller
Obwohl es direkt dem Gesetz entnehmbar ist, ist's selbst den allermeisten Kassen-Beschäftigten unbekannt. Aber dass die "Peripherie", also die Schnittstellen mit direkten Versichertenkontakt, fachlich fast komplett blank liegt ist ein grundsätzliches Problem aller Verwaltungen.
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Replying to @johanneszeller
Was heißt faires Angebot?? Die deutsche GKV ist ein Sozialversicherungsbeitrag, also eine Sozialabgabe. Die Höhe richtet sich nicht nach einem Angebot sondern nach dem persönlichen Einkommen.
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Eben. Aber bei freiwillig Versicherten gibt es – anders als bei Pflichtversicherten – auch noch einen vom Einkommen unabhängigen Mindestbeitrag.
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Replying to @johanneszeller
Machen darf, oder nicht? Gesetzlich geregelt.
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Replying to @johanneszeller
Niemand ist so preiswert privat versichert wie Beamte.
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Replying to @johanneszeller
Es ist viel einfacher und es geht nicht (nur) um Leistungen. Grobe Bsp: GKV: 1200€. PKV: 600€. Mit ein Sparplan von 600€ (Differenz) monatlich, sagen wir 30 Jahre lang, bei durchschnittliche 7% Interesse sind was, 700K€ vor Steuer? Das kostet in der GKV zu bleiben.
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Replying to @johanneszeller
Warum sollen Beamte ein anderes Angebot bekommen wie Angestellte ?? Bei selbstständigen ist es aufgrund schwankender Einnahmen was anderes
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Replying to @johanneszeller
Die Länder haben überhaupt kein Interesse daran, den AG-Anteil der GKV für die Beamten zu leisten. So einfach ist das. Lieber beschneiden sie die Beihilfe immer weiter. In den letzten 25 Jahren wurde da sehr stark gekürzt, während sich mein PKV-Beitrag seit 2015 verdoppelt hat.
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Replying to @johanneszeller
Dem Angestellten mit 60k im Jahr macht die GKV auch kein "faires' Angebot
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Replying to @johanneszeller
Genau und wenn PKV kein gutes Angebot macht, dann nimmt man GKV. Rosinenpickerei.
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Replying to @johanneszeller
Was meinen Sie mit fairem Angebot?
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Gleiche Konditionen wie normale Angestellte, keine zum GKV-Leistungsangebot unverhältnismäßig hohen Beiträge.
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