Ein wenig beachteter Aspekt zur "Vergesellschaftungs"-Debatte. Wenn Berlin Wohnungskonzerne dafür entschädigen muss, dass es ihre Immobilienbestände enteignet, und das auf Pump finanziert, wird das Land dafür viel höhere Kreditzinsen zahlen müssen als zu der Zeit, als das Referendum stattfand. Noch Anfang 2020 konnte Berlin sich Geld für 0,1% p.a. leihen, heute liegt die Rendite der gleichen Schatzanweisung (WKN: A2NB9Z) bei 3,7% p.a. Verstaatlichen kommt die Steuerzahler also teuer. Bei 10 Milliarden Kreditaufnahmen wären das z.B. 360 Millionen Euro zusätzliche Zinskosten im Jahr
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