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Oder etwa nicht?
Kann es sein, dass sich Grüne und Sozialdemokraten doch auf einen für sie akzeptablen Antisemitismusgrad einigen können, um Berlin gemeinsam mit den Linken mit Trabbi und Lastenrad in Höchstgeschwindigkeit gegen die Wand zu fahren?
Ferraris und Porsches sollten stadtauswärts rasen, ehe ihre Fahrer wegen unzulässiger Leistungsbereitschaft noch im roten Gulag landen.
Mit einem Stück Abstand fühlt man sich inmitten einer gelebten Realsatire.
Dass es mutigen Israelis schon wieder gelang, ihren sicheren Tod abzuwenden, kann nicht an dem Spirit dieser Menschen liegen. Es ist nicht ihnen zu verdanken, dass es das kleine Fleckchen Israel überhaupt noch gibt. Die Tagesschau setzt deshalb das Wort „Held“ für denjenigen, der 172 Menschen gerettet hat, in Anführungszeichen und erwähnt, dass Ministerpräsident Netanjahu ihn geehrt hat.
Ganz so, als hätte es den terroristischen Anschlag nur gegeben, weil er Netanjahu im Wahlkampf helfen soll.
Es fehlt eigentlich nur noch der subtile Wink zum Mossad und das Geraune, ob dieser Anschlag nicht vom israelischen Geheimdienst inszeniert wurde.
Ich wünsche mir auf meinen nächsten Flügen jedenfalls israelische Sitznachbarn. Sicher ist sicher.
Die Berichterstattung der Tagesschau wundert aber nicht. Sie ergibt sich weiterhin ihren israelfeindlichen Dämonen.
Ob die Gesinnung zu Israel, zu Juden inzwischen ein Kriterium ist, um den ehemals angesehenen Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis zu bekommen, kann man nur mutmaßen.
Nachdem die Juryvorsitzende letztes Jahr unter großem Protest die Preisverleihung an die Speerspitze der Anti-Israel-Berichterstattung, Sophie von der Tann, verteidigt hat, verkündet Sandra Maischberger nun die Verleihung des Preises an Sophie’s Schwester im Geiste: Dunja Hayali.
Dass beide in Großteilen von denjenigen abgelehnt werden, die sie zu finanzieren gezwungen sind, hält die ÖRR-Günstlinge nicht davon ab, sich in ihrer Trutzburg gegenseitig zu dekorieren und ihren Gönnern, den Zuschauern, einen medialen Stinkefinger zu zeigen.
Sie fühlen sich unantastbar.
„Keinen Millimeter nach rechts“ entpuppt sich als klassisches Eigentor, als Schutzwall für Linksextremisten und als Killer für konservative Politik.
Die Brandmauer hat die AfD nicht aufgehalten, sie hat die CDU in Fesseln gelegt.
Wer die AfD in diesem Kontext verbieten will, der stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus, einen Beleg dafür, dass er mit guter Politik nicht zu überzeugen vermag.
Kann man machen, ist aber peinlich und bringt unserem Land nichts.
Die Linken konnten sich derweil ungestört formieren und den Dümmsten im Volk billigere Wohnungen versprechen, während sie Leistungsträger wie Unternehmer, die das rote Wolkenkuckucksheim finanzieren müssten, zum Teufel jagen.
Man müsste lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Der ÖRR wurde im Kampf gegen Antisemitismus ebenfalls antisemitischer denn je, ungestört und vollfinanziert.
Jüdische „Ausländer“ haben mit Zitronen gehandelt, ihnen hat dieser Scheinkampf gegen Rechts am wenigsten genutzt.
Sie waren politischer Spielball, ihr Wohl stand nicht im Fokus.
Die Zahlen antisemitischer Vorfälle sprechen Bände.
Es ist wichtig, mal einen Schritt zurückzutreten, um die Lage für sich selbst klar und emotionslos zu analysieren.
Jeder von uns muss sich Gedanken darüber machen, wo er in Zukunft leben möchte.
Eines ist mir aber auch klar geworden:
Ich habe Euch vermisst!