🔴 Ein Jude läuft mit Kippa und einem Pullover mit dem Emblem der israelischen Armee durch Düsseldorf. Zwei Frauen beleidigen ihn israelfeindlich, zwei Männer kommen dazu, schlagen und treten auf ihn ein. „Kindermörder“ sollen sie dabei gerufen haben. Drei Menschen gehen dazwischen. Einer von ihnen wird ebenfalls verletzt. Die Täter fliehen.
Und vielleicht sollten sich all die Aktivisten und Politiker, die ständig über die „Sichtbarmachung jüdischen Lebens“ reden, einfach mal fragen, was eigentlich hier los wäre, wenn wir alle sichtbar wären. Wenn Juden überall Kippa tragen würden. Einen Davidstern. Hebräische Schrift. Oder eben einen Pullover mit IDF Emblem.
Dann wäre nämlich genau das hier los. Linke und islamische Jagdsaison.
Und das ist die Wahrheit, über die man nicht so gerne redet. Juden wissen ziemlich genau, wo sie ihre Kippa besser abnehmen, wo sie den Davidstern unter das Hemd stecken und wo sie besser nicht erzählen, dass sie Israelis sind.
Die Freiheit des Glaubens und der Religionsausübung steht in Artikel 4 unseres Grundgesetzes. Für Juden steht sie da inzwischen an ziemlich vielen Orten nur noch auf dem Papier.
Aber Hauptsache, wir reden weiter über die Sichtbarkeit jüdischen Lebens. Am besten beim nächsten Empfang mit einem schönen Gruppenfoto.