Doctoral student @unil on health issues (#pandemic #MECFS #LongCOVID), related media reporting; in 2020 German Interior Min. COVID-19 task force. #maskup

Lausanne, Switzerland
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Jetzt auch auf Deutsch verfügbar: "Verkannt, verleugnet, vergessen: Die grausame Behandlung komplex chronisch Kranker" von @CK65375 , @FlorianHeigl1 & mir. Ein umfassender Text zu #MECFS, #LongCOVID, #POTS, #MCAS, #SFN, #hEDS, #CCI, #Fibromyalgie, #FQAD, #Lyme und weiteren überlappenden Erkrankungen – über Psychologisierung, systemische Grausamkeit & den dringend benötigten Paradigmenwechsel. ottokolbl.medium.com/me-cfs-…
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Interessante Umfrage von @CK65375. Vor allem die Kommentare sind oft sehr detailliert und geben mögliche Aufschlüsse über die Pathomechanismen. Bitte retweet und (falls betroffen) beantworten und kommentieren!
Ausgehend von Sibylles Post zu PEM bzw ihrer Feststellung, dass sie bei Anstrengung SOFORT Symptomverschlechterung bis hin zum Kollaps hat, sprich: keine Belastung möglich ist, hier meine Frage an andere mit ME-Diagnose: Habt ihr auch SOFORT bei Aktivität Symptomverschlechterung, oder kommt die Verschlechterung bei euch immer erst ZEITVERZÖGERT? Natürlich darf auch gerne kommentiert werden. Umfrage befindet sich in der Antwort zu diesem Post: ⬇️⬇️⬇️
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Die Forschung über schwere und schwerste Fälle von ME muss endlich vorankommen. Super Initiative von Arista Heß, die unsere volle Unterstützung verdient!
Über 600 Registrierungen. 💙 607 schwer und schwerst an ME erkrankte Menschen sind mittlerweile im Forschungsregister registriert: 🇩🇪 528 Deutschland 🇦🇹 49 Österreich 🇨🇭 30 Schweiz Danke an alle, die das Register unterstützen und weitertragen. severe-me-registry.de #MECFS
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Was muss passieren, damit Journalist:innen, Forscher:innen und Aktivist:innen der ME+-Gemeinschaft helfen können? Es geht nicht um "nett sein" oder "dankbar sein". Es geht darum, dass wir in einer extrem vernetzten Welt leben, wo Kommunikation alles ist. Wenn Journalist:innen oder Forscher:innen Wochen, Monate oder Jahre ihres Lebens einer Sache widmen, und dann bekommen sie ein paar Likes, fertig, ist es für sie ganz einfach unmöglich, weiterzumachen. Das spricht sich rum und dann wird es niemand mehr versuchen. Andere Bereiche sind viel besser vernetzt. Ein Medienbericht wird zigfach geteilt, erregt Aufmerksamkeit, dadurch steigen die Werbeeinnahmen, usw. Akademische Forschung wird in den akademischen Netzwerken weitergereicht, was für die Beteiligten heutzutage karrierebestimmend ist. Ich was extrem schockiert, als ich sah, dass ein ganz extrem wertvoller Medienbericht von einem kleinen Schweizer Investigativmagazin gerade mal einen (!) Backlink auf Twitter bekam. Auch sonst auf Internet das gleiche. Da widmet eine motivierte Journalistin Wochen den Recherchen, während dieser Zeit muss ihr Lohn bezahlt werden, dann fällt der Artikel vollkommen flach. Auch sonst auf Internet kaum Echo. Dabei war das der einzige Bericht über einen wichtigen Aspekt von ME. "Wir müssen Sie zusammenbrechen sehen." Bei einem Invalidenversicherungsbegutachten von Personen mit ME. Das ist aus meiner Sicht ganz klar ein Verbrechen. Die Konsequenzen für die Betroffenen werden im Artikel auch gut erklärt: PEM, Langzeitfolgen eines starken Crashs, usw. Verbrechen, wie sie ständig gegen Personen mit ME passieren. Aber praktisch nie von den Medien dokumentiert werden. Das hier scheint wirklich systematisch zu sein in der IV in der Schweiz, praktisch zu (sicher informellen) Leitlinien zu gehören. Unheimlich wertvoll. Wurde zur Kenntnis genommen, ein paar Likes, dann nicht mehr verwendet, um auf die Verbrechen der Behörden gegen Personen mit ME aufmerksam zu machen. @CK65375 und ich hatten dann mal versucht, auf das Problem aufmerksam zu machen, mit beschränktem Erfolg. Ein Desaster für die Journalistin und das Magazin. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. woz.ch/2438/long-covid/wir-m…
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Wir brauchen eine Diskussion darüber, wie sich die Mitglieder der ME+-Gemeinschaft gegenseitig zerfleischen, und wie die Gemeinschaft es immer wieder schafft, diejenigen, die ihr helfen wollen und dafür viel Zeit und Energie aufwenden, abzuschrecken.
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🧵 1/ Neue Studie: In SNF bei Personen mit Sjögrens Syndrom spielt NETosis von Neutophils eine Rolle. Es gibt mehrere ähnliche Studien, wobei man jedoch den Eindruck nicht los wird, dass keine von ihnen die möglichen/wahrscheinlichen Pathomechanismen zu Ende denkt und Schlüsse für die nötige Forschung zieht. link.springer.com/article/10…
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🧵 2/ Bei Neutrophils kann durch mehrere Gründe NETosis ausgelöst werden, unter anderem durch Autoantikörper. Wenn diese an ihr Epitop binden, können sie den Fc-Rezeptor bei den Neutrophils aktivieren. Mehrere Papers beschreiben Mäusestudien, wo durch den passiven Transfer von IgG-Antikörpern SFN-ähnliche Symptome ausgelöst werden, sowohl bei Fibromyalgie als auch bei Long COVID. Bei diesen Studien wird jedoch meist nur die gesteigerte Schmerzempfindlichkeit hervorgehoben und die oft beobachtete Senkung der intraepidermalen Nervenfaserdichte nur am Rande erwähnt. Folge: Betroffene werden dadurch als schmerzempfindlich gekennzeichnet und nicht (adäquaterweise) als Personen, in denen eine heftige Autoimmunreaktion Nervenfaser schädigt und zerstört. jci.org/articles/view/144201 biorxiv.org/content/10.1101/… biorxiv.org/content/10.1101/… biorxiv.org/content/10.1101/… sciencedirect.com/science/ar…
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🧵 3/ Die mögliche Verbindung zu Dysautonomie wird nie erwähnt, geschweige denn erforscht, obwohl dies nur ein sehr geringer Aufwand wäre. Periphere Nerven des autonomen Nervensystems sind vom gleichen Typ wie diejenigen, deren Dichte bei der intraepidermalen Nervenfaserdichte gemessen wird. Es ist also nicht abwegig, zu vermuten, dass Autoantikörper, die kleine Nervenfasern im somatischen Nervensystem zerstören, auch das autonome Nervensystem angreifen. Schädigung der peripheren autonomen Nerven könnte nicht nur Dysautonomie erklären (und der Psychologisierung entgegentreten), sondern auch den Weg zu Biomarkern und Behandlung weisen. Wenn ein Forscherteam einmal Mäuse hat, auf die IgG übertragen wurde, ist es schnell gemacht, auch noch die Schäden an den Nervenfasern des autonomen Nervensystems zu messen. Auch die neueste Studie über Sjögrens Syndrom testet nicht auf Autoantikörper, macht zwar Versuche an Mäusen, jedoch keinen passiven Transfer von IgG, und die mögliche Verbindung zu Dysautonomie wird nicht erwähnt, obwohl Dysautonomie auch bei Sjögren bekanntermaßen häufig vorkommt.
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🧵1/5 “Wenn 2020 striktere Maßnahmen eingeführt wurden, ging die Anzahl COVID-Todesfälle hoch; dieses Modell weist darauf hin, dass die Maßnahmen kontraproduktiv waren.” Diese absurde Argumentationslinie entstammt einem akademischen Paper von Professoren an @Stanford @StanfordMed und @Harvard @harvardmed @HarvardDBMI. Die Grafik wurde von uns erstellt, um unsere Analyse nachvollziehbar zu gestalten.
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🧵 4/5 Wie kommt es, dass renommierte Experten aus einer positiven Korrelation zwischen Maßnahmen und Todesfällen schließen, dass die Maßnahmen kontraproduktiv waren? Ein Grund ist die Vernachlässigung der Theoriebildung. Dafür müssen wir tiefer in die Grundlagen von Methodologie, quantitativer Forschung, Epidemiologie und Regressionsmodellen eintauchen. Diese Bereiche sind nicht sonderlich beliebt. Wenn wir der fehlerhaften Forschung jedoch nicht entgegentreten, haben wir schon verloren. Ein Grundprinzip in der quantitativen Forschung ist, dass Modelle auf einem theoretischen Rahmen beruhen müssen. Nur so können z.B. falsche Annahmen über die Richtung von kausalen Beziehungen vermieden werden. Das Paper von Bendavid und Patel weist keine Spur von einem theoretischen Rahmen auf. In den ersten Jahren der COVID-19 Pandemie wurde viel Kritik an “Hobby-Epidemiologen” laut. Viele von ihnen kennen jedoch die Grundlagen der Epidemiologie von Pandemien, was weder bei den Autoren des Papers noch bei ihren Kritikern der Fall zu sein scheint: 1) Je höher die Anzahl Fälle oder Todesfälle, desto stärker neigen Regierungen dazu, Maßnahmen zu ergreifen. 2) Wirksame Maßnahmen beeinflussen nicht direkt die Anzahl Fälle, sondern die Reproduktionszahl Rₑ, d.h. das exponentielle Steigen oder Sinken der Infektionen (SIR-Modell). Eine direkte Korrelation zwischen Maßnahmen und Todesfällen ist insofern ein Beleg für die erste Beziehung. Um die Wirkung der Maßnahmen abzuschätzen, muss ausgehend von der Anzahl Todesfälle zuerst die Reproduktionszahl Rₑ berechnet und damit die Regression durchgeführt werden. Im Paper kommt der Begriff “Reproduktionszahl” nicht ein einziges Mal vor. Zahlreiche weitere Fehler belegen, dass die Autoren sich des Unterschieds zwischen epidemischer/pandemischer und endemischer Verbreitung eines Pathogens nicht bewusst sind. Bei einem endemischen Virus führen Maßnahmen (über einen langen Zeitraum gemessen) zu einer Senkung der Inzidenz. In einer Pandemie führen Maßnahmen hingegen zu einer Veränderung des exponentiellen Steigens oder Sinkens der Infektionen. Wenn dieser Unterschied zwischen endemischer und pandemischer Verbreitung ignoriert wird, führt dies fast automatisch zu Modellen, die den Pandemie-Maßnahmen jegliche Wirksamkeit absprechen. Dies sieht man auch an den konkreten Modellen, mit denen Bendavid und Patel arbeiten (siehe unten). Wenn z.B. die Anzahl Fälle bzw. Todesfälle oder die Übersterblichkeit als abhängige Variable Y benutzt wird, entspricht Modell (1) einer endemischen Verbreitung. Angewendet auf pandemische Verbreitung sind die Ergebnisse absurd. Modell (4) kommt einem adäquaten epidemiologischen Modell schon näher. Wenn die Zeitperiode jedoch ein Tag ist, wird ein Äquivalent von Rₑ berechnet, indem die Fallzahlen von einem Tag durch die Zahlen des vorhergehenden Tages geteilt werden. Dies ist zwar mathematisch gesehen korrekt, bei den großen täglichen Schwankungen führt es jedoch zu Daten, mit denen ein Regressionsmodell nichts anfangen kann. Wir haben kein einziges Modell unter den 98’404 identifiziert, das nicht einen oder mehrere ähnliche technische Fehler aufweist.
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🧵 5/5 Wir haben Methodologie, Daten und Modelle analysiert, auf die sich das Paper stützt. In diesem Paper allein haben wir ein Dutzend methodologische und/oder mathematische Fehler festgestellt, die zusammen sechs fundamentale Prinzipien der quantitativen Forschung verletzen. Der vorliegende Thread bezieht sich auf einen einzigen Fehler, der ein einziges Prinzip verletzt. Die anderen Fehler werden nach und nach in weiteren Threads dokumentiert, sobald die letzten Nachprüfungen durchgeführt wurden und unsere alternativen Regressionsmodelle stehen. Es zeichnet sich ein Bild von totaler Inkompetenz, bis hinauf zu den angesehensten Experten der renommiertesten Universitäten. Wir müssen jetzt handeln. Wenn die nächste Pandemie erst zuschlägt, ist es zu spät. Schon jetzt zerstört der Diskurs über die mangelnde Wirksamkeit der COVID-Maßnahmen den sozialen Zusammenhalt und bringt nur den rechten Bewegungen Auftrieb. Bitte unterstützt uns und verbreitet diese Analysen, auch wenn ihr kein sonderlich positives Verhältnis zu Mathematik habt! Thread von @CK65375 und mir.
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So wird in Australien eine Probe von einem toten Vogel mit #H5N1-Verdacht genommen. Mit schlecht angepasster Maske und ohne Augenschutz. Kein Wunder, wenn akademische Paper über Virenübertragung immer eines und das genaue Gegenteil "belegen". 1/
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Der Link zum Artikel in der New York Times: nytimes.com/2026/08/25/world… Gemäss dem Artikel "bleibt das Risiko für Menschen gering", aber das heisst nur, dass wenige Personen infiziert werden. H5N1 ist ein extrem tödliches Virus. Sich gut zu schützen ist unerlässlich. 2/
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Wir müssen dafür sorgen, dass endlich adäquate Forschung gemacht wird über Virenübertragung, Masken, die Wirksamkeit von Pandemiemassnahmen usw. So, wie es jetzt aussieht, sind wir geliefert, wenn eine weitere Pandemie zuschlägt. Oder ein Biowaffenangriff. 3/3
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This is how a veterinarian takes a sample from a dead bird suspected of having H5N1 in Australia. With a poorly fitted face mask and no eye protection. Where is the academic research about the transmission of respiratory viruses? There are loads of it, but most of it is trash and only destroys our ability to take efficient measures against the next pandemic. 1/
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The link to the New York Times article: nytimes.com/2026/08/25/world… Of course, "the risk to humans remains low", according to the article. No, H5N1 is a disease with a high mortality rate. The number of cases among humans is low, but when handling dead birds, good protection is essential.
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What is the academic ideology destroying our ability to handle the next pandemic and our ability to understand and cure ME+? What about: "Health is essentially determined by the interaction between genetics and our exposure to the environment. Large-scale data about exposome and genetics are our best chance to improve our health." Sounds like MAHA? Yes, but this approach is pushed by influential OSH research teams (Universities of Oxford, Stanford and Harvard) as well as teams from many other universities. Some of these teams try to shut down any meaningful prevention against virus infections and the most promising research about ME+, often through extremely problematic argumentation. We can only speculate about the reasons: According to this ideology, if your genes are not too bad and if you take care of your health, you have nothing to fear from viruses. Taking measures against a new virus, or treating adequately those who suffer from the consequences of old and new viruses or various other triggers is therefore a waste of resources. And why should we care about women's illnesses, or the illnesses women complain about, if we (men) know that they are entirely or mostly psychosomatic? Send them to see a psychiatrist, that will do. I started to understand moths ago that there is a relationship between the systematic attempt to discredit any meaningful pandemic policy and the psychologization of ME+. Things are getting more concrete. The only way of investigating this topic is to perform a methodological and mathematical analysis of influential academic papers from these research teams. Why has nobody done this so far? Because those with the necessary competence and the time to do so are reluctant to criticize the most prestigious and influential academic institutions.
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I am receiving no donations today. I will have no where to go and no way to receive my medical care. I grew up in poverty, so my family does not have money that I can borrow. Sharing this is free and one share could get this to the right people.
DAYS FROM EVICTION. I am bedridden and cannot survive without a home and medical care. PLEASE help get this seen. CashApp: itsmeliz1129 Venmo: hannahliz1129 Paypal: hannahcampjohnson GFM at top of my page!
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Testimonies about doctors losing their license to practice for prescribing off-label drugs for ME patients. This is mediaeval witch hunt. Cruelty enforced by state institutions and by members of the medical community, with the rest of the medical community standing by.
My ex doctor Olli Polo lost his license to practice in Finland because he prescribed off label drugs for ME patients. Same thing happened to my Norwegian doctor. Both were reported by other doctors, and Polo by doctors who work for the social institution and insurance companies.
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