Vertraue auf die Marktwirtschaft für eine bessere Welt. Unternehmer, Journalist, Diplom Volkswirt (Uni Konstanz). Herausgeber Trader-Zeitung. Gründer TraderFox.

Ravensburg, Deutschland
"Die guten Menschen versuchen nicht, das Leben anderer zu kontrollieren" Javier Milei
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Simon Betschinger retweeted
Wir leben in einer Klassengesellschaft. Heute Morgen stehen Millionen Menschen auf, um Werte zu schaffen. Der Bäcker steht um vier Uhr in der Backstube und backt Brot. Der Unternehmer überlegt, wie er ein besseres Produkt entwickeln, Kunden gewinnen und Arbeitsplätze schaffen kann. Der Installateur fährt zu einem Kunden und repariert dessen kaputte Heizung. Und andere stehen auf und überlegen, wie sie den Produktiven das Leben schwerer machen können. Der Politiker denkt darüber nach, mit welcher neuen Steuer er gegen Reiche Stimmung machen kann. Die Gleichstellungsbeauftragte durchforstet Stellenanzeigen auf der Suche nach einem Wort, das gegen irgendeine Vorschrift verstoßen könnte. Der NGO-Aktivist entwickelt die nächste Kampagne für neue Verbote, Auflagen und Vorschriften für Unternehmer, Vermieter oder Autofahrer. Die einen produzieren, reparieren, erfinden und investieren. Die anderen besteuern, regulieren, kontrollieren und verbieten.
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Die McDonald's-Aktie fällt so stark wie seit Jahren nicht mehr. Die heute vorgestellte Strategie ist mutlos. Ich als CEO würde die Restaurant-Kette McAsia ins Leben rufen. Asiatisches Fast Food; aber gesund. Das ergänzt das Burgergeschäft, ohne es zu kannibalisieren.
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Wenn den Worten nun endlich Taten folgen, dann applaudiere ich!
Wir wollen den Länderfinanzausgleich grundlegend neu ordnen. Bayern soll nicht länger für die Versäumnisse anderer zahlen. Und schon gar nicht für Politik, die am Ende noch belohnt wird, obwohl sie extremistisch, antidemokratisch oder antisemitisch ist. Das gilt auch für die Grünen: Wer sich in Berlin mit einer linksextremistischen, teils antisemitischen Linkspartei gemeinsame Sache machen will, muss sich fragen lassen, wie ernst es ihm mit unseren Werten ist.
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Reformvorschläge für Friedrich Merz (1/10) In Deutschland gibt es allein auf Bundesebene rund 950 bis 966 Behörden und Organisationen. Inklusive aller Landes-, Kreis- und Kommunalbehörde geht die Anzahl der Behörden in die Zehntausende. In Deutschland sind rund 5,5 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst beschäftigt. Reformvorschlag: - Redundanzen in den Strukturen abbauen. Behörden zusammenlegen. Die Anzahl der Behörden bis 2030 halbieren. - KI und Digitalisierung nutzen, um Verwaltungsaufgaben in Behörden zu automatisieren. - Die Anzahl der Behördenmitarbeiter bis 2030 um mindestens 20 % reduzieren.
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Bevor Friedrich Merz die private Krankenversicherung abschafft, sollte er Uli Hoeneß legendäre Wutrede anhören: „Wir haben 340 Millionen Euro für dieses Stadion bezahlt. Was glaubt ihr eigentlich, wer euch das finanziert? Die Leute in den Logen, denen wir das Geld aus der Tasche ziehen – und nicht die Leute in der Südkurve.“ Im Gesundheitssystem bezahlen Privatpatienten meist den 2,3-fachen Gebührensatz und finanzieren damit einen überproportionalen Teil von Personal, Geräten und Praxisinfrastruktur mit. Privatpatienten stellen nur rund elf Prozent der Versicherten, erzeugen in vielen Arztpraxen aber einen deutlich größeren Umsatzanteil. Wenn das wegfällt, sinkt die Qualität regionaler Facharztpraxen.
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Handelsblatt: "Kanzler Merz will dennoch weitermachen und den Reformkurs fortsetzen.." Liebe Kollegen vom Handelsblatt. Es gibt keinen Reformkurs. Genau das ist das Problem. Wer das Ruder um 1 Grad dreht, führt keine Reformen durch...
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BILD: "4,9 Prozent! Historisches CDU-Debakel. Um 00.04 Uhr flog die CDU endgültig aus dem Landtag!" Die CDU-Partei-Strategen haben nicht kapiert: Wer sich vorstellen kann, mit der Linken zu paktieren, ist für die bürgerliche Mitte nicht länger wählbar!
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Die Berliner wählen den Sozialismus. Bundestag und Bundesrat sollten den Länderfinanzausgleich stoppen. Es wäre absurd, wenn der Rest der Republik für die sozialistische Utopien der Berliner bezahlen muss.
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BILD: << „Ein Desaster!“ Kanzler Merz macht weiter, kündigt Reformen an' >> Ich befürchte: Wenn Friedrich Merz von Reformen spricht, dann meint er minimale Veränderungen. Reformen sind allerdings drastische Veränderungen. Die Grundsicherung bei gesunden Menschen mit der Pflicht zur täglichen, gemeinnützigen Arbeit zu verknüpfen, das wäre eine große Reform. Oder die Halbierung der Mitarbeiterzahlen unproduktiver Behörden wie der Agentur für Arbeit. Das wäre eine große Reform.
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Schönen Sonntag, liebe Börsianer. Warum wird NVIDIA im kommenden Geschäftsjahr mit einem KGV von 14 bewertet (FactSet-Analystenkonsens)? Es gibt nur einen Grund dafür. Der Markt bezweifelt, dass die gigantischen Investitionen der Hyperscaler rentabel sein werden. Oder um es auf den Punkt zu bringen: Der Markt sieht eine kleine KI-Investitionsblase. KGVs unter 20 signalisieren Zweifel. KGVs über 30 stehen für geballte Zuversicht. Apple ist das Sinnbild einer Firma, der der Markt eine unverwüstliche Zukunft prophezeit. Das erwartete KGV für dieses Geschäftsjahr liegt bei 37. Der Markt attestiert Apple, dass die Cashflows noch einige Jahrzehnte sprudeln werden. Das war nicht immer so: Apple wurde Ende 2013 mit einem für seine damalige Marktstellung erstaunlich niedrigen KGV von ungefähr 12 bewertet, weil der Markt nicht davon überzeugt war, dass die Gewinne weiter wachsen würden. Viele Anleger hielten 2012/2013 für den möglichen Gewinnhöhepunkt des iPhone-Zeitalters. Hinzu kam die Angst vor einer Sättigung des Premium-Smartphone-Marktes. In den USA und anderen entwickelten Ländern besaßen bereits sehr viele zahlungskräftige Kunden ein Smartphone. Das stärkste Stückzahlwachstum verlagerte sich in Schwellenländer und in niedrigere Preisklassen, wo Android-Anbieter deutlich günstigere Geräte verkauften. Analysten diskutierten 2013 ausdrücklich darüber, ob der High-End-Smartphone-Markt bereits an eine Wachstumsgrenze gestoßen sei. Ich erinnere mich noch sehr gut an die große Value-Wette von Carl Icahn. Er stieg im Sommer 2013 bei Apple mit 3,45 Mio. Aktien ein. Er formulierte in seinen Investorenbriefen, dass Apple „extremely undervalued“ sei. Im Oktober 2013 rechnete er vor, dass Apple nach Abzug des Netto-Cashbestands nur mit ungefähr dem 9-Fachen des erwarteten Gewinns bewertet werde, während der S&P 500 etwa beim 14-Fachen lag. Gleichzeitig verfügte Apple damals über rund 147 Mrd. USD Cash. Das war ein geniales Investment von Carl Icahn, vor allem, weil er mit seinem Optimismus damals antizyklisch handelte. Ich denke, dass sich die Skepsis des Marktes bezüglich der KI-Investitionen kommendes Jahr auflösen wird. Aktien wie Meta, NVIDIA oder Amazon stehen dann vor einer kräftigen Rallyphase. Ähnlich wie die Alphabet-Aktie letztes Jahr, als sich die Sorgen bezüglich der Google-Suche als falsch entpuppten.
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Elon Musk vor wenigen Stunden: "Ich vermute, dass KI das Wachstum des US-BIP im nächsten Jahr in etwa verdoppeln wird – von rund 2 % auf rund 4 %. Vielleicht sogar noch mehr." Der Markt geht derzeit davon aus, dass KI eine kleine Investitionsblase ist. Sonst wären die Multiples nicht derart niedrig. Wenn sich diese Überzeugung ändert, dann sehen wir eine 50 %-Erleichterungsrally bei Aktien wie Meta, NVIDIA oder Amazon.
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OpenAI hat offenbar bis 2030 Cashbedarf in Höhe von 278 Mrd. USD. Wie genial doch der Kapitalismus ist. Private Investoren finanzieren den Fortschritt der Menschheit.
FT just reported, OpenAI expects its spending to far exceed revenue, even as revenue is forecast to rise 10x from $36B this year to $350B in 2030. Overall, across 2026-2030 it expects about $840B of total revenue against $856B of compute spending and $278B of cumulative cash burn.
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Das KGV von NVIDIA wird im kommenden Jahr auf etwa 14 absinken (Factset-Analystenkonsens). Diese niedrige Bewertung passt nicht zum Optimismus, den der NVIDIA-CEO verbreitet. Auf einem Gipfeltreffen in Schottland betonte CEO Jensen Huang die unverändert hohe Nachfrage: „Ich erwarte, dass Nvidia im nächsten Jahr doppelt so viele Chips verkaufen wird wie in diesem Jahr.“ Wiederholt sich nun der berühmte Apple-Value-Moment? Auch Apple wurde am Jahresende 2015 mit einem KGV von nur 12,4 bewertet... Dann ging die Aktie in eine kräftige Rally über.
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