Übernahme aus Facebook; Autor: Ralf G. Jahn
Frau Britta Haßelmann machte am Lise-Meitner-Gymnasium in meiner Heimatstadt Geldern Abitur und brachte es zur Diplom-Sozialarbeiterin (FH).
Jetzt will sie mit Hilfe des Genderns die Sprache Schillers und Goethes verunstalten.
Mehrere bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Medien und Literatur lehnen das Gendern mit Sonderzeichen oder geschlechtergerechte Sprachvorgaben ab.
Zu den prominenten Kritikern und Gegnern gehören unter anderem:
Elke Heidenreich (Autorin und Kritikerin) – bezeichnete Gendern unter anderem als „aufgeblasen und dumm“.
Jürgen von der Lippe (Entertainer) – verteidigt das generische Maskulinum und hält gendergerechte Sprache für übertrieben.
Dieter Hallervorden (Schauspieler und Kabarettist) – kritisiert die künstliche Veränderung der Grammatik.
Monika Maron (Schriftstellerin) – gehört zu den bekannten Unterzeichnern von Aufrufen gegen den aus ihrer Sicht verordneten Sprachwandel.
Heinz Rudolf Kunze (Musiker und Schriftsteller) – wendet sich ebenfalls öffentlich gegen Sonderzeichen und sprachliche Vorschriften beim Gendern.
Wolf Schneider (Journalist und Sprachkritiker, † 2022) – war einer der prominentesten Kritiker des sogenannten „Gender-Sprechs“.
In der CDU gehört die Ablehnung des Genderns mit Sonderzeichen (wie Sternchen, Doppelpunkten oder Unterstrichen) zur offiziellen Parteilinie. Das Grundsatzprogramm der CDU lehnt einen „Gender-Zwang aus ideologischen Gründen“ explizit ab, da er Barrieren errichte und Menschen bevormunde.
Zahlreiche hochrangige CDU-Politiker äußern sich regelmäßig kritisch und haben in mehreren Bundesländern bereits konkrete Verbote oder Einschränkungen für Verwaltung und Schulen durchgesetzt:
Prominente CDU-Politiker und ihre Positionen
Friedrich Merz (CDU-Vorsitzender): Er kritisiert das Gendern regelmäßig scharf. Unter anderem bezeichnete er „gegenderte Nachrichtensendungen“ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Mitgrund für das Erstarken von Rändern im politischen Spektrum. Er spricht sich deutlich für Verbote in staatlichen Institutionen aus.
Christoph Ploß (Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Hamburger CDU-Chef): Er ist einer der lautesten Kritiker in der Fraktion und forderte bereits früh ein striktes Gender-Verbot an Schulen, Universitäten und in Behörden. Er fordert, dass sich staatliche Einrichtungen ausnahmslos an die Vorgaben des Rats für deutsche Rechtschreibung halten müssen.
Reiner Haseloff (Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt): Spricht sich vehement gegen das Gendern im Fernsehen und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus, da dies an der Lebensrealität der meisten Menschen vorbeigehe.
Manuel Hagel (CDU-Fraktionschef in Baden-Württemberg): Unterstützte aktiv Initiativen gegen das Gendern in seinem Bundesland. Er betont, dass Sprache Klarheit und Verbindlichkeit brauche und das amtliche Regelwerk der Rechtschreibung keine Gendersprache vorsieht.
Kai Wegner (Regierender Bürgermeister von Berlin): Unter dem schwarz-roten Senat in Berlin wurde vereinbart, dass die Verwaltung auf Gender-Sonderzeichen verzichten muss, um eine verständliche und barrierefreie Sprache zu gewährleisten.
Konkrete politische Maßnahmen der CDU
Die Kritik bleibt nicht nur rhetorisch, sondern schlägt sich im politischen Alltag nieder:
Verbote in Landesregierungen:
In unionsgeführten oder mitregierten Bundesländern (wie Bayern, Hessen oder Berlin) wurden strenge Verwaltungsvorschriften erlassen, die die Nutzung von Sonderzeichen in Behörden untersagen.
Auswirkungen auf Schulen: In Bundesländern wie Hessen wird die Nutzung von Gender-Sonderzeichen in Prüfungen wie dem Abitur als Fehler gewertet, wenn dadurch gegen die amtliche Rechtschreibung verstoßen wird.Bundesbehörden: Auch auf Bundesebene setzen CDU-geführte Ministerien – wie das von Johann Wadephul geleitete Außenministerium – auf interne Sprachregelungen, die Gendersternchen und Doppelpunkte im behördlichen Intranet und der Kommunikation offiziell abschaffen.
Die Hauptargumente von Kritikern des Genderns beziehen sich vor allem auf die Struktur der deutschen Sprache, die Barrierefreiheit und gesellschaftliche Aspekte.
1. Ästhetik, Lesbarkeit und Verständlichkeit
Gestörter Lesefluss: Sonderzeichen wie der Genderstern (*), der Doppelpunkt 🙂) oder der Unterstrich (_) unterbrechen das vertraute Schriftbild.
Erschwerte Aussprache: Der sogenannte Glottisschlag (die kurze Sprechpause, z. B. bei „Mitarbeiter-innen“) wird von Kritikern als unnatürlich und holprig empfunden.
Barrieren für bestimmte Gruppen: Für Menschen mit Sehbehinderungen (deren Vorleseprogramme Sonderzeichen oft verwirrend vorlesen), Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Personen, die Deutsch als Fremdsprache lernen, wird die Sprache komplexer und schwerer verständlich.
2. Grammatikalische Argumente
Missverständnis des generischen Maskulinums: Kritiker betonen, dass das grammatikalische Geschlecht (Genus) nicht dem biologischen Geschlecht (Sexus) entspricht. Beim Begriff „die Kunden“ seien im generischen Maskulinum traditionell alle Menschen gemeint, ohne dass Frauen unsichtbar gemacht werden.
Eingriffe in die Wortbildung: Durch Formen wie „Kolleginnen“ oder „Ärztinnen“ entstehen grammatikalische Probleme beim Singular (z. B. „eine Arztin“) oder bei Umlauten.
Auch Partizip-Konstruktionen wie „Studierende“ oder „Esstisch-Besetzende“ verändern oft die tatsächliche Bedeutung (ein Studierender studiert im Moment der Handlung, ein Student ist in eine Hochschule eingeschrieben).
3. Gesellschaftliche und politische Kritik
Verordnung „von oben“:
Viele Kritiker empfinden Gender-Vorgaben in Behörden, Universitäten oder Medien als Erziehungsmaßnahme oder moralischen Zwang, der nicht der natürlichen Sprachentwicklung der Bevölkerung entspricht.
Ablenkung von realen Problemen:
Es wird argumentiert, dass sprachliche Anpassungen keine echten gesellschaftlichen Probleme lösen – wie etwa die ungleiche Bezahlung (Gender Pay Gap) oder den Mangel an Frauen in Führungspositionen.