Seit wann beobachten wir eigentlich diese starke gesellschaftliche Polarisierung rund um Trans-Themen?
Die WHO vollzog 2018–2022 einen zentralen Paradigmenwechsel:
In der ICD-10 stand „Transsexualismus“ (F64.0) im Kapitel "psychischer Störungen".
Die ICD-11 – 2018 vorgestellt, 2019 verabschiedet und seit Januar 2022 in Kraft – führt „Geschlechtsinkongruenz“ dagegen im Kapitel zur sexuellen Gesundheit. Begründung der WHO: Trans- und gender-diverse Identitäten seien keine psychischen Erkrankungen.
Als globaler medizinischer Klassifikationsstandard beeinflusst die ICD Diagnostik, Statistik, Forschung, Erstattung und Gesundheitspolitik.
Die Neueinordnung hat deshalb weitreichende Bedeutung.
Übrigens: großer Spender der WHO war die Bill & Melinda Gates Foundation: 2000–2024 insgesamt: 5,5 Mrd. USD (640 Grants).
2018 war die Bill & Melinda Gates Foundation sogar nach den USA der zweitgrößte einzelne WHO-Geldgeber.
2015–2024 flossen rund 2,8 Mrd. USD von der Stiftung an die WHO.
BMGF-Gelder an die WHO, nach Jahren (zugesagte Grants, in Mio. USD):
2015: 196
2016: 119
2017: 234
2018: 280
2019: 220
2020: 300
2021: 317
2022: 344
2023: 450
2024: 327
Summe 2015–2024: rund 2,8 Mrd. USD.