1. Also wenn die Linke Vonovia mit 12 Milliarden entschädigen will (was krass niedrig wäre) und das über langfristige Schulden finanziert dann reden wir bei 4 Prozent Zins (etwa 30 Jahre Bundesanleihe) von Zinskosten in Höhe von 490 Mio im Jahr.
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2. Das müsste durch Mieteinnahmen erwirtschaftet werden. Das entspricht bei einer Wohnfläche von 8,5 Millionen Quadratmetern etwa 4,7 Euro/qm im Monat alleine für den Schuldendienst. Da ist keine Instandhaltung drin, keine Tilgung, nichts.
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3. Bei realistischeren 23 Milliarden Entschädigung sind es 920 Mio Zinskosten und 9,02 Euro/qm. Die Durchschnittsmiete von Vonovia liegt aktuell bei 8,23 Euro/qm Mache ich eine Denkfehler oder wie um alles in der Welt soll das funktionieren?
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Replying to @schieritz
Wie kommt bei der geringen Miete ein derart hoher Marktwert zustande? Mit welchem Kapitalisierungszinsfuß und welchen Restnutzungszeiten hat man denn da gerechnet?

Sep 24, 2026 · 12:13 PM UTC

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Replying to @Strien9 @schieritz
Die Immobilien sind vielfach seit gut zwei Jahrzehnten im Eigentum der Vonovia. Sie wurden zu deutlich niedrigeren Preisen als dem heutigen Marktwert erworben. Das Land Berlin hat eine sechsstellige Zahl von Wohnungen geradezu verramscht, um Schulden zu tilgen.
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Replying to @Strien9 @schieritz
Hihi - das ist doch einfach Jede Miete erzeugt einen Marktwert von 25 Jahren Bei 4 Prozent Zins ergibt der Marktwert Zinskosten in Höhe der Miete
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Replying to @Strien9 @schieritz
Nun, Marktwerte ergeben sich durch Knappheit. Sie sänken, könnte auf billigen Neubau ausgewichen werden. Nur ist der noch teurer (Gesetze) und selten (Bürokratie). Dazu kommt die energetische Modernisierung im Altbestand. Fazit: das untere Preissegment verringert sich.
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Replying to @Strien9 @schieritz
Die Mieten konnten vermutlich noch nicht nachgezogen werden.
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Replying to @Strien9 @schieritz
Vor allem wenn man 1 Mrd € an Dividenden auszahlen kann.
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