Immerhin zahlt ja auch der Arbeitgeber den Arbeitgeberanteil. Um diesen bezahlen zu können, geht er nach Feierabend einem Nebenjob nach.
Alle Kosten, die ein Unternehmen hat, werden auf Mitarbeiter (niedrigeres Gehalt) und Kunden (höhere Produktkosten) umgelegt. Das ist eigentlich so logisch, dass es nicht diskutiert werden müsste. Aber, wie gesagt, beim "Arbeitgeberanteil" funktioniert es in Deutschland ja auch schon seit Generationen.
Kein Arbeitgeber kalkuliert: "Ich zahle ihm 2800 Euro Gehalt", sondern "Mich kostet der Arbeitnehmer etwa 3500 Euro monatlich."
Jetzt raten Sie mal, wer die 3500 Euro erwirtschaften muss: der Arbeitnehmer. Das reale Gehalt liegt also nicht bei 2800, sondern bei 3500. Sowohl in der Arbeitsleistung als auch in den Ausgaben des Arbeitgebers.
Aber indem der Staat den Arbeitgeber dazu zwingt, einen Teil nie auf dem Lohnzettel erscheinen zu lassen, glauben die meisten deutschen Arbeitnehmer, der Arbeitgeber zahle den "Arbeitgeberanteil" und merken so nicht, wie hoch Steuern und Abgaben für sie wirklich sind.
16 große Onlinehändler sind von der Paketsteuer betroffen, die SIE zahlen sollten.
Sie geben sie an die Kunden weiter und verdienen sogar noch dran.
Auf wen sind die Kunden wütend?
Richtig. NICHT auf die Onlinehändler.🙄
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