Das Kartenhaus der linksgrünen Show-„Wutärztin“ fällt langsam in sich zusammen.
Im Juli 2026 tappte sie in eine Falle des YouTubers Marvin Wildhage. Der hatte eine Krankheit erfunden, „postvirale nasale Hypersensibilität“, plus eine Schein-Pharmafirma, geleitet von einer „Dr. Sofia Beatrice Gepetto“ (Anspielung auf Pinocchio). Mehrere Medfluencer wurden für eine bezahlte Aufklärung angefragt. Walbrun nahm an, kassierte 3800 Euro und erzählte auf Instagram, sie kenne das Krankheitsbild aus dem Studium. Laut Berichten ergänzte sie Symptome, die im Briefing gar nicht standen. Eine kurze Suche hätte gereicht: Zur Krankheit gab es nichts, und der Name Gepetto war ein Wink mit dem Zaunpfahl.
Doc Alina“ ist Alina Walbrun (Jahrgang 1998), eine der reichweitenstärksten deutschsprachigen Medfluencerinnen, zuletzt mit rund 300 000 Followern auf Instagram. Sie studierte bis Mai 2026 Humanmedizin an der LMU München und nannte sich „Doc Alina“, obwohl sie keine praktizierende Ärztin war. Genau das wurde schon vor dem Skandal kritisiert.
Nach dem Video entschuldigte sie sich, nannte den konkreten Begriff ungeprüft und irreführend und spendete die 3800 Euro an Ärzte ohne Grenzen. Das LMU-Klinikum erklärte, sie sei dort nicht mehr tätig, und distanzierte sich von unwissenschaftlichen Aussagen. Wikipedia und Fachmedien notieren seither auch die übrigen Baustellen: der „Doc“-Titel, zurückgenommene Harvard-Angaben (später nur noch Summer School), die Firma Onegevity mit Nahrungsergänzungsmitteln (darunter ein Matcha mit Schlafbeere, vor der das BfR warnt) und Kritik der Deutschen Diabetes-Gesellschaft an anlasslosen Blutzucker-Tipps.
Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die linksgrüne Aktivistin und Hochstaplerin.