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Deutschland
Am 5. Juni 1993 griffen zwei Rechtsextremisten Horst Hennersdorf in Fürstenwalde/Spree an. Sie beleidigten, demütigten und misshandelten ihn stundenlang. Horst Hennersdorf starb an den Folgen der Gewalt. Mehrere Personen wurden Zeugen der Tat, doch niemand griff ein. Horst Hennersdorf wurde am 25. Juni 1955 geboren und wuchs mit seinen Eltern und zwei älteren Geschwistern in Fürstenwalde/Spree auf. Nach seiner Ausbildung zum Molkereifacharbeiter arbeitete er zunächst in diesem Beruf, später in einem Sägewerk und bei der DDR-Reichsbahn. Er hatte ein Kind, engagierte sich in der Freiwilligen Feuerwehr und wurde von seinen Geschwistern als hilfsbereiter Mensch beschrieben, der Streit vermied und gerne Zeit mit seinen Nichten und Neffen verbrachte. Nach seiner Scheidung verlor Horst seine Festanstellung. Er fand keine dauerhafte Arbeit mehr und schlug sich mit verschiedenen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen durch. Die Täter griffen ihn nicht wegen seiner Herkunft oder Religion an, sondern weil sie ihn wegen seiner sozialen Situation für „asozial" und minderwertig hielten. Wer an rechte Gewalt denkt, denkt oft zuerst an rassistische oder antisemitische Angriffe. Die Ermordung von Horst Hennersdorf erinnert daran, dass auch Menschen ins Visier geraten, die als „asozial“ markiert werden. Diese Form der Menschenfeindlichkeit hat eine lange Geschichte: Schon im Nationalsozialismus wurden sogenannte „Asoziale“ (schwarzer Winkel) systematisch verfolgt und ermordet. Die Abwertung von Menschen als „nutzlos“, „minderwertig“ oder als Belastung für die Gemeinschaft ist kein Randphänomen rechter Ideologien, sondern gehört zu ihren historischen Kerngedanken. Erst 2015 erkannte das Land Brandenburg den Tod von Horst Hennersdorf offiziell als politisch rechts motivierte Tat an. Dass dies mehr als zwei Jahrzehnte dauerte, verweist auf blinde Flecken in der deutschen Erinnerungskultur. Unser Projekt WERTE – was uns verbindet setzt genau hier an. Wir machen Stimmen hörbar, die in öffentlichen Debatten oft mitgemeint, aber selten sichtbar sind.
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Ser jiyanê – Über das Leben von Mehdi Zana Der Landesverband Berlin der Kurdischen Gemeinde Deutschland lädt zu einer Veranstaltung über das Leben und Wirken von Mehdi Zana ein. 📅 Sonntag, 11. Oktober 2026 🕒 15:00 Uhr 📍 Göbenstraße 1, Berlin-Schöneberg 🎙️ Moderation: Recep Maraşlı & Evdila Direj Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste und einen interessanten Austausch.
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Die Kurdische Gemeinde Deutschland erinnert heute an das Unabhängigkeitsreferendum der Autonomen Region Kurdistan vom 25. September 2017. Mehr als fünf Millionen Wählerinnen und Wähler waren aufgerufen, darüber abzustimmen, ob sich die Autonome Region Kurdistan für unabhängig erklären oder der Status quo fortbestehen sollte. Auch die KGD beobachtete 2017 den friedlichen und demokratischen Verlauf des Referendums. Knapp 93% der Bevölkerung, darunter auch ethnische und religiöse Minderheiten, hatten 2017 für eine Unabhängigkeit gestimmt. Die Nachbarstaaten Türkei und Iran und die irakische Regierung treten bis heute die Autonomie-Bestrebungen und das Selbstbestimmungsrecht der Kurdinnen und Kurden mit Füßen. Ausgerechnet jene Diktaturen und repressiven Systeme, die die kurdische Bevölkerung seit Jahrzehnten unterdrücken und ihre politischen und demokratischen Rechte beschneiden, stellen sich gemeinsam mit ihren Verbündeten gegen die Gründung eines demokratischen kurdischen Staates. Einzig der Staat Israel unterstützte das Unabhängigkeitsreferendum. Das Mullah-Regime verbreitete die Verschwörungserzählung, dass Masud Barzani, der Präsident der kurdischen Autonomieregion ein “Mittelsmann der Zionisten” sei und betonte, der Iran werde “kein zweites Israel zulassen”. Auch in Ankara versammelten sich Ultranationalisten vor der israelischen Botschaft, um gegen “den Plan zur Errichtung eines zweiten Israels” zu protestieren. Trotz aller Hindernisse halten die Kurden an einer selbstbestimmten und demokratischen Zukunft fest. Sie möchten in Frieden und guter nachbarschaftlicher Beziehung leben und über ihr Schicksal selbst entscheiden.
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Was können Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten voneinander lernen und gemeinsam für eine friedlich-wehrhafte Demokratie gewinnen? Am 27. September 2026 findet in Heikendorf der erste Teil der Veranstaltungsreihe „Kultur- und Toleranzdialoge zwischen Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten“ im Rahmen der Plöner Kulturbiennale 2026 statt. Im Mittelpunkt stehen Deutschland und die Kurdinnen und Kurden, ihre Geschichte, Erfahrungen und Perspektiven. 📅 27. September 2026, ab 15:00 Uhr 📍 OGTS-Mensa Heikendorf 🎟️ Eintritt frei
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Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zeigen, wie stark sich die politische Landschaft in Deutschland verändert. In Mecklenburg-Vorpommern wurde die AfD stärkste Kraft, in Berlin erreichte Die Linke die meisten Stimmen. Als Kurdische Gemeinde Deutschland respektieren wir selbstverständlich die demokratische Entscheidung der Wählerinnen und Wähler. Zugleich betrachten wir die zunehmende gesellschaftliche und politische Polarisierung mit Sorge. Unsere Demokratie lebt vom politischen Wettbewerb der Ideen und Argumente, von unterschiedlichen Auffassungen darüber, wie unser Land gestaltet werden soll. Ihre Grenze ist jedoch dort erreicht, wo Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, ethnischen Zugehörigkeit oder politischen Überzeugung ausgegrenzt, abgewertet oder zu Feindbildern erklärt werden. Rassismus, Antisemitismus, und jede Form menschenfeindlicher Ideologie haben in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz. Mit großer Sorge beobachten wir die Entwicklung des Antisemitismus insbesondere in Berlin. Gerade nach den jüngsten Wahlergebnissen muss der Schutz jüdischen Lebens in Berlin und in ganz Deutschland höchste Priorität haben. Jüdinnen und Juden müssen frei, sichtbar und sicher leben können. Antisemitismus, ob von rechts oder links, aus islamistischen Milieus oder in anderer Form, darf weder relativiert noch toleriert werden. Der Schutz jüdischen Lebens ist für uns eine unverhandelbare demokratische Verantwortung. Als Kurdische Gemeinde Deutschland wenden wir uns gegen Extremismus und autoritäres Denken, unabhängig davon, aus welcher politischen oder ideologischen Richtung sie kommen. Gerade jetzt braucht unser Land keine weitere Zuspitzung gesellschaftlicher Gegensätze. Es braucht eine demokratische Kultur, die unterschiedliche politische Überzeugungen aushält, ohne den Respekt vor dem Gegenüber zu verlieren. Es braucht Räume für Diskussion und Widerspruch, aber ebenso klare Grenzen gegenüber Hass, Menschenfeindlichkeit und Gewalt. Deutschland ist ein vielfältiges Land. Millionen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen und Lebensgeschichten sind Teil dieser Gesellschaft. Diese Vielfalt ist kein Gegensatz zu gesellschaftlichem Zusammenhalt. Wir appellieren deshalb an alle demokratischen Kräfte, die Sorgen und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Demokratie darf sich nicht darauf beschränken, Extremismus abzuwehren. Sie muss zeigen, dass sie Probleme lösen, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und Menschen zusammenführen kann. Für uns als Kurdische Gemeinde Deutschland ist klar: Wir stehen für eine wehrhafte Demokratie, für Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit, für gesellschaftliche Vielfalt und Toleranz und für ein Deutschland, in dem niemand aufgrund seiner Herkunft oder Identität ausgegrenzt wird.
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#Peşmerge-Streitkräfte vereinigt Die Kurdische Gemeinde Deutschland begrüßt ausdrücklich die Vereinigung der Peşmerge-Streitkräfte in der Autonomen Region Kurdistan. Dieser Schritt stärkt einheitliche staatliche Strukturen und die Sicherheit und Stabilität der Region. 📍 Ansprache von Präsident Neçirvan Barzani in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Peşmerge-Streitkräfte. 📍 Aufnahmen von der Zeremonie, bei der der Oberbefehlshaber der Peşmerge-Streitkräfte, Präsident Neçirvan Barzani, den Kommandeuren der 1. und 2. Region offiziell das Kommando übertragen hat. Necat Ali Salih übernimmt das Kommando der 1. Region, Omer Salih Hesen das Kommando der 2. Region. @IKRPresident
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Bei der schwedischen Parlamentswahl am 13. September 2026 sind sieben kurdischstämmige Politikerinnen und Politiker in den schwedischen Reichstag gewählt worden. Damit setzt sich die starke politische Repräsentation der kurdischen Community in Schweden fort. Die Kurdische Gemeinde Deutschland gratuliert Gurgin Bakircioglu, Hanna Amin, Lawen Redar, Kadir Kasirga, Sara Gille, Talla Alkurdi und Hawar Asaiesh herzlich zu ihrer Wahl und wünscht ihnen viel Erfolg für ihre parlamentarische Arbeit. @diakurd_org
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Dr. Shukriya Bradost zu Gast beim KGD-Bundesvorstand in Essen Im Rahmen der heutigen Vorstandssitzung der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD) in Essen durften wir Dr. Shukriya Bradost ( Washington Institute⁠) als Gast begrüßen. Die Nahost- und Sicherheitsexpertin, Autorin und Juristin beschäftigt sich insbesondere mit Iran, nichtstaatlichen Akteuren und den geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. In ihrem Vortrag und dem anschließenden Austausch sprach Dr. Bradost über die tiefgreifenden Veränderungen im Nahen Osten, neue strategische Partnerschaften und Machtkonstellationen sowie über Migration nach Europa und den zunehmenden Nationalismus in verschiedenen Gesellschaften. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der multireligiösen und vielfältigen kurdischen Gesellschaft und der Frage, welche Rolle die kurdische Diaspora in Europa angesichts der politischen Veränderungen in der Region übernehmen kann. Für die KGD ist der Austausch mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir danken Dr. Shukriya Bradost herzlich für ihren Besuch, ihren interessanten Vortrag und die anregende Diskussion mit unserem Bundesvorstand. @ShukriyaBradost @toprak_aliE @MemoTanriverdi @CahitBasar
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Der Bundesvorstand der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD) kommt heute und morgen, am 19. und 20. September 2026, zu seiner Vorstandssitzung in Essen zusammen. Im Mittelpunkt stehen die strategische Ausrichtung und Zukunft der KGD, die weitere Entwicklung der Vorstands- und Verbandsarbeit sowie die Planungen für 2026/27. Dazu gehören unter anderem das KGD-Themen- und Aktionsjahr, der Newroz-Empfang 2027 und weitere Veranstaltungen und Projekte. Zwei intensive Sitzungstage mit wichtigen Beratungen und Weichenstellungen für die weitere Arbeit unseres Bundesverbandes liegen vor uns. Gemeinsam für eine starke Stimme der Kurdinnen und Kurden in Deutschland.
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Wir verurteilen den Brandanschlag auf die Synagoge in #Wuppertal aufs Schärfste. Antisemitismus und Angriffe auf jüdisches Leben dürfen in Deutschland keinen Platz haben. Unsere volle Solidarität gilt der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal und allen Jüdinnen und Juden. Jüdisches Leben muss konsequent und ohne Relativierung geschützt werden. @ZentralratJuden #Antisemitismus #Solidarität
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Heute jährt sich das Mykonos-Attentat, welches sich am 17. September 1992 im Restaurant „Mykonos“ in der Pragerstr. 4 in Berlin-Charlottenburg ereignete. Bei dem terroristischen Anschlag wurden vier kurdische Oppositionspolitiker der Demokratische Partei Kurdistan-Iran getötet. Bei den Getöteten handelte es sich um den Generalsekretär der Partei, Sadegh Scharafkandi, den Repräsentanten der Partei in Frankreich, Fattah Abdoli, den Repräsentanten der Partei in Deutschland, Homayoun Ardalan, und den Dolmetscher Nouri Dehkordi. Sie waren Gäste eines Kongresses der Sozialistischen Internationale auf Einladung von Björn Engholm und befanden sich 1992 zu Besuch in Berlin. Der Anschlag wurde von einer Gruppe iranischer Agenten im Auftrag des iranischen Regimes durchgeführt. Die Täter drangen in das Restaurant ein und eröffneten das Feuer auf die Anwesenden. Die kurdischen Oppositionspolitiker und ihr Dolmetscher wurden gezielt attackiert und getötet. Nur knapp dem Attentat entkommen war Mehran Barati, ein führender iranischer Oppositionspolitiker und später stellvertretender Generalsekretär eines im Jahr 2019 gegründeten „Rats zur Regulierung des Übergangs“, der die geordnete Abschaffung der Islamischen Republik ohne Bürgerkrieg anstrebte. Das Mykonos-Attentat hatte weitreichende politische Konsequenzen und führte zu einer internationalen Debatte über den Terrorismus des iranischen Regimes. Die Ermittlungen und der Prozess zum Attentat ergaben, dass hochrangige iranische Regierungsmitglieder und ranghohe Geheimdienstagenten in den Anschlag involviert waren.
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🇺🇸 Ein starkes Zeichen aus der kurdischen Diaspora in den USA: Der kurdisch-amerikanische Polizeibeamte Mohammed Salihi hat offiziell das Amt des City Chief Marshal in Manchester im US-Bundesstaat Georgia übernommen. In seiner neuen Funktion steht Salihi vor einer besonderen Aufgabe: Er soll eine neue kommunale Polizeibehörde von Grund auf aufbauen und deren Strukturen entwickeln. Wir gratulieren Mohammed Salihi herzlich zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe und wünschen ihm viel Erfolg in seinem neuen Amt. Sein beruflicher Weg zeigt einmal mehr, wie Kurdinnen und Kurden in der Diaspora Verantwortung übernehmen und aktiv zum gesellschaftlichen und öffentlichen Leben ihrer Länder beitragen. Herzlichen Glückwunsch, Mohammed Salihi! 💐
Serkeftin! ✌️☀️ #MohammedSalihi #Kurden #KurdishDiaspora #USA #Georgia #KGD nitter.net/krdchronicle/status/21…
Mohammed Salihi, a Kurdish-American law enforcement officer, has officially assumed the role of City Chief Marshal in Manchester, Georgia. He is tasked with establishing a new municipal law enforcement agency from the ground up. Read more: kurdistanchronicle.com/babat…
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Jina Amini war eine Kurdin aus Saqqez in Ostkurdistan. Sie war 22 Jahre alt, als sie am 16. September 2022 von der iranischen Sittenpolizei in Teheran ermordet wurde. Ihr Name wurde zum Symbol eines Aufschreis, der in ihrer Heimatstadt begann. Bei ihrer Beerdigung riefen Menschen Jin, Jiyan, Azadî (Frau, Leben, Freiheit). Von dort aus verbreitete sich der Protest über ganz Rojhilat, dann über den Iran und schließlich in die ganze Welt. Doch obwohl Jina Amini und die Kurd:innen aus Rojhilat diesen Aufstand ausgelöst haben, wurden sie schnell unsichtbar gemacht. International wurde sie vor allem unter ihrem persischen Namen Mahsa Amini bekannt, ein Name, den der iranische Staat ihr aufgezwungen hatte und der ihre kurdische Identität unsichtbar machen sollte. Außerdem wurde die Bewegung oft nur noch als „iranische Revolution“ beschrieben und die kurdischen Worte und die kurdische Perspektive verschwand. Damit ging verloren, wie sehr Kurd:innen, diesen Kampf getragen haben. Und selbst der Slogan Jin, Jiyan, Azadî wurde ins Farsi übersetzt und als iranisch wahrgenommen. Dabei ist es der Leitspruch der kurdischen Frauenbewegung, entstanden in Nordkurdistan, getragen von Frauen, die auch im Kampf gegen den IS an vorderster Front standen. Heute ist Jina Amini eine der wichtigsten Symbolfiguren der kurdischen Frauenbewegung. Sie steht auch für den Kampf um Sichtbarkeit von Kurd:innen. Wir erinnern daran: Die Revolution begann in Saqqez. Sie begann mit Jina Amini. Sie begann mit den Stimmen ihrer Angehörigen und der Kurdinnen, die Jin, Jiyan, Azadî riefen.
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Jin, Jiyan, Azadî – Jina bleibt unvergessen! Vor vier Jahren, am 16. September 2022, starb die 22-jährige Kurdin Jina Amini nach ihrer Festnahme durch die sogenannte Sittenpolizei des iranischen Regimes. Ihr Tod löste, ausgehend von Kurdistan, eine der größten Protestbewegungen in der Geschichte der Islamischen Republik aus. Ihr kurdischer Name Jina wurde zum Symbol des Widerstands. Der kurdische Ruf „Jin, Jîyan, Azadî – Frau, Leben, Freiheit“ ging von den Straßen Kurdistans durch den gesamten Iran und schließlich um die Welt. Das Regime antwortete auf den Ruf nach Freiheit mit brutaler Gewalt, Verhaftungen und Hinrichtungen. Doch es konnte nicht verhindern, dass Jina eine ganze Generation verändert hat. Frauen widersetzen sich weiterhin der staatlichen Bevormundung, und der Wunsch nach Freiheit, Gleichberechtigung und einem selbstbestimmten Leben lässt sich nicht mehr auslöschen. Am vierten Jahrestag gedenken wir Jina Amini und all jener, die im Kampf für Freiheit ihr Leben verloren haben. Wir stehen an der Seite der Frauen, der Kurdinnen und Kurden und aller Menschen im Iran, die sich gegen Unterdrückung und für ihre grundlegenden Rechte einsetzen. Jina lebt weiter – in ihrem Namen, in ihrem Vermächtnis und in dem Ruf, der die Welt bewegt hat: Jin, Jiyan, Azadî. #JinaAmini #JinJiyanAzadi #WomanLifeFreedom #Rojhilat #Kurdistan #Iran
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Am 20. September finden in Berlin die #Wahl zum Abgeordnetenhaus und in Mecklenburg-Vorpommern die Wahl zum neuen Landtag statt. Die erst kürzlich abgehaltene Landtagswahl in Sachsen-Anhalt markiert eine deutliche Zäsur für die politische Entwicklung des Landes und verleiht den anstehenden Wahlen zusätzliche Bedeutung. Mit 43,8 Prozent wurde die AfD dort stärkste Kraft im Landtag. Das Ergebnis macht deutlich, dass sich politische Mehrheiten innerhalb kurzer Zeit grundlegend verändern können und damit auch die politischen Bedingungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens neu bestimmen. Gerade vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, demokratische Kräfte zu stärken, extremistischen Positionen entgegenzutreten und für die Geltung von Grundgesetz, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten einzustehen. Wir rufen alle Wahlberechtigten in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern dazu auf, am 20. September 2026 wählen zu gehen und von ihrem demokratischen Recht Gebrauch zu machen.
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Die Kurdische Gemeinde Deutschland verurteilt die Schmierereien und den Einschüchterungsversuch gegen den Landrat des Kreises Minden-Lübbecke, Ali Doğan (SPD), aufs Schärfste. Unbekannte haben das Kreishaus in Minden an mehreren Stellen mit gegen Ali Doğan gerichteten Parolen beschmiert. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Ali Doğan ist nicht nur ein engagierter demokratischer Kommunalpolitiker, sondern auch Mitglied im Beirat der Kurdischen Gemeinde Deutschland. Wir stehen solidarisch an seiner Seite. Politische Entscheidungen dürfen und müssen kontrovers diskutiert werden. Persönliche Angriffe, Hass, Einschüchterung und Sachbeschädigung haben in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz. Wir erwarten eine konsequente Aufklärung der Tat und ein klares gesellschaftliches Zeichen gegen jede Form politischer Einschüchterung. Lieber Ali, die KGD steht an deiner Seite. Lass dich nicht einschüchtern! #Solidarität #AliDoğan #KGD #Demokratie #GegenHass
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Herzlichen Glückwunsch an unser Vorstandsmitglied Mesut Ercik zur erneuten Wahl in den Gemeinderat von Lilienthal in Niedersachsen! Als Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen konnte er erneut das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler gewinnen. Wir freuen uns sehr über diesen persönlichen Wahlerfolg und gratulieren herzlich zur Wiederwahl. Mit seinem langjährigen kommunalpolitischen Engagement übernimmt Mesut Ercik Verantwortung für die Menschen in Lilienthal und setzt sich für eine soziale, vielfältige und lebenswerte Gemeinde ein. Für die kommende Amtszeit wünschen wir ihm viel Erfolg, Kraft und gutes Gelingen. Wir freuen uns, dass er seine kommunalpolitische Arbeit fortsetzen kann und wünschen ihm für die kommenden Jahre alles Gute und viel Erfolg!
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Gerechtigkeit für Sipan Hizni – Gewalt und Eskalation in Rojava-Kurdistan Mit großer Bestürzung haben wir von der Entführung und brutalen Tötung des jungen Kurden Sipan Hizni in der Nähe von Hasaka in Rojava-Kurdistan erfahren. Nach vorliegenden Berichten wurde Sipan von bewaffneten Angehörigen des arabischen Begara-Stammes getötet. Seine Ermordung führte zu schweren Spannungen und bewaffneten Auseinandersetzungen. Bei den darauffolgenden Kämpfen in Kobanî wurden neun Menschen getötet und 17 weitere verletzt. Wir als Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) verurteilen die Ermordung von Sipan Hizni aufs Schärfste. Wir fordern eine lückenlose und transparente Aufklärung sowie die konsequente strafrechtliche Verfolgung aller Verantwortlichen. Die jüngste Eskalation darf jedoch nicht losgelöst von der politischen Situation in Syrien betrachtet werden. Das islamistische Regime in Damaskus trägt Verantwortung für die zunehmenden Spannungen und die gefährliche Eskalation in Rojava-Kurdistan. Seine Politik gegenüber der kurdischen Bevölkerung und den inzwischen aufgelösten selbstverwalteten Gebieten schafft keine Sicherheit und Stabilität, sondern verschärft bestehende Konflikte. Gleichzeitig warnen wir vor einer Spirale aus Gewalt und Vergeltung. Die Antwort auf dieses Verbrechen muss Gerechtigkeit sein – nicht weitere Gewalt zwischen Bevölkerungsgruppen. Die Gewalt gegen Kurdinnen und Kurden darf weder verschwiegen noch zur Normalität werden. Die kurdische Bevölkerung in Rojava-Kurdistan braucht Schutz, Sicherheit und verlässliche politische Garantien. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen von Sipan Hizni sowie bei allen Opfern der jüngsten Gewalt. Gerechtigkeit für Sipan Hizni! Schutz und Sicherheit für die Menschen in Rojava-Kurdistan! #SipanHizni #JusticeForSipan #RojavaKurdistan #Kobanî #Kurdistan #Syrien #KGD
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Heute jährt sich der 11. September 2001 zum 25. Mal. Bei dem islamistischen Anschlag wurden fast 3.000 Menschen aus über 90 Ländern ermordet. Hinter dieser Zahl stehen Menschen mit unterschiedlichen Herkunftsgeschichten, Familien, Sprachen und Lebensentwürfen. Eine dieser Biografien ist die von Joanne Marie Ahladiotis. Joanne war 27 Jahre alt, lebte in Forest Hills, Queens, und arbeitete als Systems Analyst für Cantor Fitzgerald im World Trade Center. Schon als Kind begeisterte sie sich für Computer und studierte später Informatik an der Stony Brook University. Gleichzeitig hatte sie große Pläne für ihr Leben und wollte reisen und New York genießen. Joanne liebte es, Zeit mit Freund:innen und Familie zu verbringen. Sie kochte gerne für ihre Gäste und veranstaltete jedes Jahr eine Halloweenparty. Auch zu ihrer Familie in Griechenland hielt sie engen Kontakt: Sie sprach fließend Griechisch und reiste alle zwei Jahre zu ihrer Großmutter nach Kreta. Von dort brachte sie oft Geschenke für Familie und Freund:innen mit. Am Morgen des 11. September schlug das entführte Flugzeug um 8:46 Uhr in den Nordturm ein. Joanne arbeitete zu diesem Zeitpunkt im 104. Stock. Sie überlebte den Anschlag nicht. Die Anschläge trafen die griechisch-amerikanische Gemeinschaft gleich mehrfach: Neben den 39 griechischstämmigen Opfern wurde auch die St. Nicholas Greek Orthodox Church zerstört, ein zentraler Ort des Glaubens für griechische Einwanderer in New York. 9/11 war eine Tragödie vieler Diasporagemeinschaften. Unter den Toten waren Menschen mit unterschiedlichsten familiären und kulturellen Hintergründen. Biografien wie die von Joanne zeigen, dass die Anschläge weit über New York und die USA hinausreichten und Familien in griechischen, irischen, italienischen, jüdischen, südasiatischen, lateinamerikanischen und vielen weiteren Diasporagemeinschaften trafen. Unser Projekt WERTE – was uns verbindet setzt genau hier an. Wir machen Stimmen hörbar, die in öffentlichen Debatten oft mitgemeint, aber selten sichtbar sind.
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Heute vor 25 Jahren wurden bei den Anschlägen auf das World Trade Center in New York City, das Pentagon in Washington und den entführten Flug United Airlines 93 rund 3.000 Menschen ermordet, mehr als 6.000 weitere verletzt. Die Anschläge des islamistischen Terrornetzwerks al-Qaida erschütterten die Welt und wurden zum Ausgangspunkt einer neuen Phase globaler Konflikte. Der Islamismus rückte ins Zentrum internationaler Politik und prägte die Auseinandersetzungen im Nahen Osten ebenso wie die Politik in Europa und den USA. Die Folgen des 11. September reichen bis in die Gegenwart. Islamistischer Terror hat seither unzähligen Menschen das Leben gekostet und ganze Gesellschaften in globalem Ausmaß geprägt. Die Biografie des syrischen Übergangspräsidenten al-Sharaa verdeutlicht diese Verbindung. Unter dem Kampfnamen al-Jolani gründete er die al-Nusra-Front als syrischen Ableger von al-Qaida. Später trennte er sich von al-Qaida und avancierte vom Milizenführer zum politischen Akteur. 9/11 machte zugleich sichtbar, welche Konjunktur antisemitische Verschwörungserzählungen entwickeln können. Die Behauptung, Jüdinnen und Juden oder Israel steckten hinter den Anschlägen, kursiert bis heute und finden in weiten Teilen der arabischen und islamischen Welt Zustimmung. Solche Erzählungen reduzieren komplexe politische und gesellschaftliche Verhältnisse auf die Vorstellung einer verborgenen jüdischen Macht, die hinter politischen Entwicklungen und internationalen Konflikten stehe. Israelbezogener Antisemitismus bleibt eine zentrale Komponente islamistischer Propaganda, häufig verbunden mit Antiamerikanismus. Ein Vierteljahrhundert nach den Anschlägen bleibt die Auseinandersetzung mit Islamismus eine Aufgabe freiheitlich-demokratischer Gesellschaften. Dazu gehört, jene Ideologie klar zu benennen und antisemitische Feindbilder aufrichtig zurückzuweisen. Dazu gehört jedoch auch, islamistischen Akteuren keine politische Bühne zu bieten und sie nicht durch Staatsempfänge und Gespräche zu legitimieren. Die Kurdische Gemeinde Deutschland gedenkt der Menschen, die am 11. September 2001 ermordet wurden und jenen, die seither Opfer islamistischer Gewalt geworden sind.
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Historischer Schritt für die Peschmerga und die Region Kurdistan Die Zusammenführung und Neuorganisation der Peschmerga-Kräfte unter dem Dach des Peschmerga-Ministeriums ist abgeschlossen. Künftig sollen alle Einheiten unter einer gemeinsamen Kommando- und Kontrollstruktur geführt werden. (Nerina Azad⁠) Die Kurdische Gemeinde Deutschland begrüßt diesen wichtigen und längst notwendigen Schritt. Eine einheitliche, professionelle und überparteiliche Peschmerga ist von großer Bedeutung für die Sicherheit und Zukunft der Region Kurdistan. Die Peschmerga müssen eine nationale Kraft sein, die dem Land und seiner Bevölkerung verpflichtet ist – unabhängig von parteipolitischen Interessen. Wir gratulieren allen Verantwortlichen, die zu diesem historischen Fortschritt beigetragen haben. @masrourbarzani @qubadjt #Kurdistan #Peshmerga #KGD
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Herzliche Einladung zum Klavierkonzert
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Die Kurdische Gemeinde Deutschland hat heute die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie Beauftragte für Antirassismus, Staatsministerin Natalie Pawlik, zu einem Gespräch getroffen. Für die KGD nahmen der Bundesvorsitzende Ali Ertan Toprak und das Vorstandsmitglied Afshang Sharafkandi teil. Wir haben unsere Arbeit und unsere aktuellen Projekte vorgestellt sowie über den Umgang mit Antisemitismus, Islamismus und Rassismus, über Diskriminierung und über Konflikte innerhalb migrantischer Communities gesprochen. Ein Schwerpunkt war der antikurdische Rassismus, der bislang kaum als eigenständige Erscheinungsform wahrgenommen wird. Die Staatsministerin zeigte sich offen für das Thema und äußerte die Absicht, innermigrantische Konflikte in der Neuauflage des Lageberichtes "Rassismus in Deutschland" zu berücksichtigen. Weitere Themen waren Ansätze zur Bekämpfung von Islamismus und ausländischer Einflussnahme, die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie die Verantwortung migrantischer Selbstorganisationen für das Gemeinwesen. Wir danken Staatsministerin Pawlik und ihrem Team für den offenen Austausch und freuen uns auf den weiteren Dialog.
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Kürzlich fand in London die zweite internationale kurdisch-jüdische Konferenz unter dem Titel „Shared Roots - Stronger Together“ statt. Nach dem ersten Kongress im vergangenen Jahr in Berlin, den die @WerteInitiative gemeinsam mit der Kurdischen Gemeinde Deutschland ausgerichtet hat, wurde der jüdisch-kurdische Dialog nun in London fortgesetzt. Auch Vertreterinnen und Vertreter des Präsidiums der Kurdischen Gemeinde Deutschland nahmen an der Konferenz teil. Bundesvorsitzender Ali Ertan Toprak sprach über die Bedeutung kurdischer Einheit und die Perspektiven einer langfristigen Zusammenarbeit zwischen Kurden und Juden. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Mehmet Tanriverdi diskutierte im Panel „Identity in Diaspora: Building Communities Across Borders“ über Identität, gesellschaftliche Teilhabe und die Zukunft von Diaspora-Gemeinschaften. Die stellvertretende Generalsekretärin Khanda Daudi begleitete die Beiträge von Ali Ertan Toprak und Mehmet Tanriverdi als Dolmetscherin und war damit ebenfalls aktiv am Austausch beteiligt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz standen gemeinsame Geschichte, Erinnerung, nationale Bewegungen, Frauen in politischen Gesellschaften, Diaspora-Identität und die Rolle der jungen Generation. Ziel ist es, aus dem historischen Austausch dauerhafte politische, akademische und gesellschaftliche Verbindungen entstehen zu lassen. Auch Israels Außenminister Gideon Sa’ar wandte sich mit einer Videobotschaft an die Teilnehmenden und sprach sich für eine Stärkung der jüdisch-kurdischen Beziehungen aus. Der Kongress in London hat gezeigt, welches Potenzial in einem dauerhaften jüdisch-kurdischen Austausch liegt. Die Kurdische Gemeinde Deutschland wird diesen Dialog weiterführen und sich für tragfähige Beziehungen einsetzen, die auch über politische Veränderungen und wechselnde Konstellationen hinweg bestehen bleiben.
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Die Landtagswahl in #SachsenAnhalt hat der AfD, deren Landesverband als gesichert rechtsextremistisch eingestuft ist, einen politischen Durchbruch verschafft. Als stärkste Kraft im Landtag beansprucht sie nun Regierungsverantwortung und verändert damit die politischen und gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse im Land deutlich. Die Stärke der AfD im neuen Landtag ist zunächst das Ergebnis einer demokratischen Wahl. Sie verleiht rechtsextremen Positionen jedoch keine demokratische Legitimation. In der AfD sind rechtsextreme Kräfte fest verankert, deren Positionen und politisches Handeln die Partei prägen. Dass diese Partei nun stärkste Kraft im Landtag ist, zeigt zugleich, wie weit sich die politischen Kräfteverhältnisse nach rechts verschoben haben und wie sehr sich die Grenzen des öffentlich Sagbaren und politisch Akzeptierten verändert haben. Gleichwohl sollte die Wahlentscheidung vor dem Hintergrund politischer Versäumnisse und gesellschaftlicher Entwicklungen der vergangenen Jahre betrachtet werden. Soziale Unsicherheit, Zukunftsängste und das Gefühl, politisch nicht ausreichend wahrgenommen zu werden, prägen die Stimmung vieler Menschen. Auch die bisherige politische Auseinandersetzung mit diesen Entwicklungen und den damit verbundenen Sorgen hat dazu beigetragen, dass sich Teile der Bevölkerung von der Politik abgewandt haben. Dabei ist zwischen der rechtsextremen Ausrichtung der AfD und den unterschiedlichen Motiven ihrer Wähler zu unterscheiden. Nicht alle Menschen, die AfD gewählt haben, vertreten rechtsextreme Überzeugungen. Ein Teil hat zuvor demokratische Parteien gewählt und sich von ihnen abgewandt, weil die eigene politische Unzufriedenheit und persönliche Sorgen dort nicht mehr ausreichend aufgegriffen wurden. Wo solche Erfahrungen anhalten, können politische Angebote ansetzen, die soziale Konflikte auf Migration und gesellschaftliche Minderheiten lenken und Ausgrenzung als Antwort nahelegen. Wo Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder anderer Merkmale hierarchisiert und zu gesellschaftlichen Problemen erklärt werden, steht die Gleichheit aller Menschen zunehmend zur Disposition. Bundesvorsitzender Ali Ertan Toprak erklärt dazu: „Unsere Demokratie und unser Grundgesetz sind wehrhaft. Wir werden unsere freiheitlich-demokratischen Werte verteidigen. Jetzt gilt es, die AfD an ihren Taten zu messen und nicht an ihren Sprüchen.“ Für die Kurdische Gemeinde Deutschland folgt daraus eine klare politische Konsequenz. Wir beobachten die Auswirkungen dieser Entwicklung auf soziale Sicherheit, Bildung, Kultur und gesellschaftliche Teilhabe, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte. Inklusion und der Schutz vor Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung gehören für uns zum Anspruch auf Rechtsgleichheit und gesellschaftliche Teilhabe. Die politischen und gesellschaftlichen Folgen dieses Ergebnisses reichen weit über den Wahltag hinaus und werden eine zentrale Aufgabe in Sachsen-Anhalt und auf Bundesebene bleiben.
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Am 4. September 2026 war die Kurdische Gemeinde Deutschland beim 7. Internationalen Kobanî Filmfestival in Gelsenkirchen vertreten. Unser Vorstandsmitglied Shiwan Ali Shahen überbrachte das Grußwort der KGD. Die gezeigten Filme erzählen vom Leben, von den Erfahrungen und den Hoffnungen der Kurdinnen und Kurden. Sie bewahren Erinnerungen, geben vielfältigen Stimmen Raum und machen kurdische Perspektiven sichtbar. Geschichten bewahren. Erinnerung lebendig halten. Ein Volk, das seine Geschichten bewahrt und weitererzählt, wird nicht vergessen und weiterleben. Daher ist es für die Kurdische Gemeinde Deutschland selbstverständlich, auch weiterhin das Filmfestival finanziell zu unterstützen und einen Beitrag zur kurdischen Kulturarbeit zu leisten. Unser herzlicher Dank gilt dem gesamten Organisationsteam sowie allen Beteiligten, die dieses wichtige Festival mit ihrem Engagement möglich gemacht haben. #KobanîFilmfestival #KurdischesKino #KurdischeGeschichten #Erinnerungskultur #KGD #Kobane #Kurdistan #KGD #Film #kiff
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KGD bei der kurdisch-jüdischen Konferenz in London 🇮🇱☀️🟢🔴 Im Rahmen der zweiten kurdisch-jüdischen Konferenz am 6. und 7. September 2026 in London sprach Mehmet Tanriverdi, stellvertretender Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD), im Panel 6 zum Thema „Identity in Diaspora: Building Communities Across Borders“. Gemeinsam mit Lawrence Luis und Prof. Khaled Khatati diskutierte er unter der Moderation von Adrian Cohen über Identität, gesellschaftliche Teilhabe und die Zukunft von Diaspora-Gemeinschaften. Tanriverdi betonte die Bedeutung starker demokratischer Institutionen, der Förderung der jungen Generation und einer dauerhaften jüdisch-kurdischen Zusammenarbeit: „Our histories are different. Our experiences are different. But we can build parts of our future together.“ #kurdsh #jewish #kurdistan #israel @MemoTanriverdi @toprak_aliE
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Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar hat anlässlich der zweiten kurdisch-jüdischen Konferenz in London eine Videobotschaft übermittelt, die vor Beginn des zweiten Panels gezeigt wurde. Vielen Dank, @gidonsaar! 🙏🇮🇱🤝☀️ Israel ist der einzige Staat im Nahen Osten, der das Selbstbestimmungsrecht des kurdischen Volkes offen und konsequent unterstützt. Diese Solidarität wissen wir zu schätzen. @Ron_Prosor @toprak_aliE @MemoTanriverdi
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Die Kurdische Gemeinde Deutschland in London Heute sind einige Vertreter der Kurdischen Gemeinde Deutschland in London bei der zweiten internationalen Jewish-Kurdish Conference zum Thema “Jewish-Kurdish Relations in a Changing Middle East”. Nach der ersten Konferenz im vergangenen Jahr in Berlin, die von der KGD mitorganisiert wurde, wird der jüdisch-kurdische Dialog nun in London fortgesetzt. Im Mittelpunkt stehen unsere gemeinsame Geschichte, Identität und die Frage, wie wir die Zusammenarbeit für die Zukunft weiter stärken können. Dialog schafft Verbindung. Erinnerung schafft Verantwortung. Zusammenarbeit schafft Zukunft. #Kurdish #Jewish #Kurdistan #Israel #London
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Die Kurdische Gemeinde Deutschland in London Heute sind einige Vertreter der Kurdischen Gemeinde Deutschland in London bei der zweiten internationalen Jewish-Kurdish Conference zum Thema “Jewish-Kurdish Relations in a Changing Middle East”. Nach der ersten Konferenz im vergangenen Jahr in Berlin, die von der KGD mitorganisiert wurde, wird der jüdisch-kurdische Dialog nun in London fortgesetzt. Im Mittelpunkt stehen unsere gemeinsame Geschichte, Identität und die Frage, wie wir die Zusammenarbeit für die Zukunft weiter stärken können. Dialog schafft Verbindung. Erinnerung schafft Verantwortung. Zusammenarbeit schafft Zukunft. #Kurdish #Jewish #Kurdistan #Israel #London
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Erinnern heißt, nicht zu vergessen. Am 17. September 1992 wurden Dr. Sadiq Sharafkandi und seine Mitstreiter beim Mykonos-Attentat in Berlin ermordet. Am 19. September gedenken wir gemeinsam der Opfer des iranischen Staatsterrors. 📍 Berlin, Prager Platz 🕐 13–17 Uhr #Mykonos #Sharafkandi #Kurdistan #Iran @PDKIenglish
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Kurdische Gemeinde Deutschland trauert um Mehdi Zana Mit großer Trauer haben wir vom Tod des kurdischen Politikers und früheren Bürgermeisters von Diyarbakır, Mehdi Zana, erfahren. Er ist heute, am 29. August 2026, im Alter von 85 Jahren verstorben. Mehdi Zana gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten der kurdischen Politik. 1978 wurde er als unabhängiger Kandidat zum Bürgermeister von Diyarbakır gewählt. Nach dem Militärputsch von 1980 wurde er inhaftiert und verbrachte viele Jahre seines Lebens im Gefängnis. Trotz Verfolgung und Repression blieb sein Name eng mit dem politischen Kampf der Kurdinnen und Kurden um Freiheit, Würde und demokratische Rechte verbunden. Mit Mehdi Zana verliert das kurdische Volk einen seiner erfahrenen politischen Wegbereiter und eine bedeutende Persönlichkeit seiner jüngeren Geschichte. Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) spricht seiner Familie, seinen Angehörigen und dem gesamten kurdischen Volk ihr tief empfundenes Beileid aus. Serê malbata Mehdi Zana û gelê me sax be. Em te ji bîr nakin, ew yek ji rûsipî û mezinên Kurdan bu. Ruhe in Frieden, Mehdi Zana. Wir werden dich nicht vergessen.
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Kurdische Gemeinschaft Herne (ASO) weiht neue Vereinsräume ein Heute waren wir auf Einladung der Kurdischen Gemeinschaft Herne (Komela ASO) e.V., einem Mitgliedsverein der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD), bei der feierlichen Einweihung ihrer neuen Vereinsräumlichkeiten in Herne zu Gast. Mehr als 200 Gäste nahmen an dem Festakt teil – darunter Vertreterinnen und Vertreter weiterer KGD-Mitgliedsvereine, Persönlichkeiten aus der kurdischen Community sowie zahlreiche Mitglieder und Freunde des Vereins. Die Vereinsvorsitzende Newroz begrüßte die Gäste und gab einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten von Komela ASO. Auch die Jugendgruppe des Vereins stellte sich und ihre Arbeit vor. Die Grüße und Glückwünsche der Kurdischen Gemeinde Deutschland überbrachte unser stellvertretender Bundesvorsitzender Mehmet Tanriverdi. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte er dem Verein neben zwei Büchern eine Spende der KGD in Höhe von 500 Euro für die neuen Räumlichkeiten. Die neuen Räume sind weit mehr als ein Treffpunkt: Sie schaffen einen Ort für Begegnung, Kultur, Jugendarbeit, gesellschaftliches Engagement und den Zusammenhalt der kurdischen Gemeinschaft. Gerade die Arbeit unserer Mitgliedsvereine vor Ort bildet eine wichtige Grundlage für eine starke und lebendige kurdische Zivilgesellschaft in Deutschland. Im Anschluss lud der Vorstand alle Gäste zu einem gemeinsamen Essen mit kurdischen Spezialitäten ein. Wir gratulieren der Kurdischen Gemeinschaft Herne (Komela ASO) herzlich zu ihren neuen Räumlichkeiten und wünschen dem Vorstand, der Jugendgruppe und allen Mitgliedern viel Erfolg, Kraft und Freude bei ihrer weiteren Arbeit. Bi xêr û pîroz be! 💐☀️
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Dersim 1937/38: Wissenschaftliche Dienste des Bundestages legen umfassende Einordnung vor Eine aktuelle Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages befasst sich ausführlich mit den Militäroperationen des türkischen Staates in Dersim 1937/38 und ihrer historischen sowie völkerrechtlichen Einordnung. Die Untersuchung beschreibt, wie die überwiegend kurdisch-alevitische Bevölkerung Dersims im Zuge einer staatlichen Assimilierungs- und „Türkisierungspolitik“ systematischer Gewalt ausgesetzt war. Unter dem Vorwand der „Aufstandsbekämpfung“ wurden Dörfer zerstört, Menschen getötet und Tausende zwangsdeportiert. Der kurdische Widerstand sei dabei wenig organisiert gewesen und habe sich weitgehend auf lokale und sporadische Aktionen beschränkt. Nach den in der Ausarbeitung angeführten Quellen kamen mehr als 13.000 Menschen ums Leben; wissenschaftliche Schätzungen reichen von 10.000 bis 70.000 Todesopfern. Rund 14.000 Menschen waren von Deportationen betroffen oder dafür vorgesehen. Besonders schwer wiegt auch die dokumentierte deutsche Dimension: 1937 bestellte die türkische Regierung in Deutschland 20 Tonnen chemische Kampfstoffe, darunter Senfgas und Chloracetophenon. Zudem gibt es Hinweise auf die Schulung der türkischen Armee durch deutsche Chemiewaffenspezialisten. Zeitzeugenberichte dokumentieren den Einsatz von Giftgas gegen Menschen, die unter anderem in Höhlen Schutz gesucht hatten. Auch völkerrechtlich ist die Untersuchung bemerkenswert: Die Wissenschaftlichen Dienste kommen zu dem Ergebnis, dass vieles dafür spricht, die kurdisch-alevitische Bevölkerung Dersims als eine nach der späteren Völkermordkonvention geschützte ethnische und religiöse Gruppe einzuordnen. Zudem bestehen Anhaltspunkte für mehrere Handlungen, die heute unter den Tatbestand des Völkermordes fallen könnten. Eine rückwirkende rechtliche Anwendung der erst 1948 verabschiedeten Völkermordkonvention ist allerdings völkerrechtlich umstritten. Für die Kurdische Gemeinde Deutschland bleibt klar: Die Verbrechen von Dersim dürfen weder vergessen noch relativiert werden. Die historische Aufarbeitung muss weitergehen – einschließlich der Rolle Deutschlands. Die Opfer und ihre Nachkommen haben ein Recht auf Wahrheit, Erinnerung und Anerkennung. #Dersim1937 #Dersim1938 #Dersim #Tertele #Kurden #Kurdistan #KGD #Erinnerungskultur bundestag.de/resource/blob/1…
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Am 11. September 2026 kommt Güney Özdemir mit „Helbest û Gotinên Pêşiyan“ (Gedichte/Poesie und Sprichwörter/überlieferte Weisheiten der Vorfahren) in die Kongresshalle Gießen. 📍 Kongresshalle Gießen 🕖 Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr 🎙️ Moderation: Ela Ali Wer Lust auf einen unterhaltsamen kurdischen Abend hat: Tickets sichern und dabei sein!☀️ #Gießen #GüneyÖzdemir #Kurdish #Kultur
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Am 06. September 2026 wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Die aktuellen Umfragen offenbaren, wie stark sich das politische Kräfteverhältnis verschoben hat. Polarisierung nimmt zu und Errungenschaften wie Bildungsgerechtigkeit, Inklusion und gesellschaftlicher Zusammenhalt geraten zunehmend unter Druck. Demokratie lebt von der Beteiligung jedes Einzelnen und von der Bereitschaft, Verantwortung für das gemeinsame Zusammenleben zu übernehmen. Sie gründet auf der universellen Geltung von Menschenrechten, dem Schutz der Grundrechte und der Anerkennung der gleichen Würde jedes Menschen. Eine demokratische Kultur muss deshalb Raum für unterschiedliche Perspektiven und kontroverse Debatten schaffen, ohne Menschen gegeneinander aufzubringen oder einzelne Gruppen zum Sündenbock zu entwerten. Als Kurdische Gemeinde Deutschland kennen wir die Folgen von Ausgrenzung und autoritärer Politik aus unserer eigenen Geschichte. Wir setzen uns deshalb für eine demokratische Gesellschaft ein, in der universelle Menschenrechte, politische Teilhabe und die Gleichheit aller Menschen geschützt werden und in der Bildung, Kultur und gesellschaftliches Engagement ihren Platz behalten. Wir rufen alle Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt dazu auf, am 06. September wählen zu gehen und von ihrem demokratischen Recht Gebrauch zu machen. Demokratie braucht Haltung. Deine Stimme zählt.
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Die kurdische Nachrichtenplattform Rastî Haber („Wahrheit“) und ihre verantwortliche Journalistin Filiz Deniz sind seit mehreren Tagen Ziel massiver Angriffe in den sozialen Medien. Neben Beleidigungen, Diffamierungen und persönlichen Drohungen wurde der Zugang zu Rastî Haber in der Türkei bereits mehrfach gesperrt. Die jüngste Welle der Angriffe steht offenbar im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der sogenannten „İmralı-Notizen“ – Gesprächsnotizen beziehungsweise Protokollen über Gespräche Abdullah Öcalans mit seinen Besuchern, die derzeit im Internet kursieren. Nach der Veröffentlichung wurden Rastî Haber und insbesondere Filiz Deniz in sozialen Netzwerken massiv angegriffen und eingeschüchtert. Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) verurteilt Drohungen, Beleidigungen und Einschüchterungsversuche gegen Journalistinnen und Journalisten auf das Schärfste und erklärt sich mit Rastî Haber und Filiz Deniz solidarisch. Pressefreiheit ist ein hohes Gut unserer demokratischen Gesellschaft. Journalismus muss unabhängig arbeiten und auch kontroverse oder unbequeme Informationen veröffentlichen können. Journalistinnen und Journalisten dürfen weder durch politische Kampagnen noch durch persönlichen Druck oder Drohungen zum Schweigen gebracht werden. Ebenso gehört der Schutz journalistischer Quellen zu den grundlegenden Voraussetzungen einer freien Presse. Kritik an journalistischer Arbeit ist legitim – Bedrohung, Einschüchterung und Zensur sind es nicht. @Rastihaber2 @rastiajans @Filizdeniz1101 @GunayAslan1 @cakir_rusen @RudawEnglish @mmaarufataoglu @MemoTanriverdi @ErdalerOfficial @rukenturhalli1
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Mazlum Abdi erklärt in Damaskus unter syrischer Flagge die Auflösung der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF/QSD) als eigenständige militärische Kraft. Eine historische Zäsur für Rojava und die Kurden in Syrien. Entscheidend ist nun: Welche verbindlichen politischen, verfassungsrechtlichen und sicherheitspolitischen Garantien erhält das kurdische Volk dafür?
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Heute hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft in seinen Amtssitz am Spreebogen eingeladen. Unter dem Titel „Zuhause. Wie wir miteinander leben.“ standen Fragen von Zusammenhalt, Teilhabe und Zugehörigkeit in einem Land mit Migrationsgeschichte im Mittelpunkt. Auch Ali Ertan Toprak, Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland, nahm an der Veranstaltung teil. Im persönlichen Austausch mit dem Bundespräsidenten und den weiteren Gästen brachte er die Perspektive der deutsch-kurdischen Community in das Gespräch ein. Die Kurdische Gemeinde Deutschland bedankt sich herzlich für die Einladung und den offenen Austausch. Der Dialog zeigt, wie wichtig es ist, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und miteinander im Gespräch zu bleiben. @toprak_aliE
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Wir verurteilen rassistischen Angriff auf kurdische Saisonarbeiter in Zonguldak Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) verurteilt den rassistischen Angriff auf mehr als 70 kurdische Saisonarbeiter und ihre Familien im türkischen Zonguldak aufs Schärfste. Die Betroffenen waren aus Cizîr (Cizre) und Silopî zur Haselnussernte in die Region gekommen. Besonders erschütternd sind die Bilder verängstigter und weinender Kinder während des Angriffs. Dieser Angriff ist kein Einzelfall. Er ist Ausdruck eines tief verwurzelten antikurdischen Rassismus, der in der Türkei seit Jahrzehnten politisch geschürt und gesellschaftlich geduldet wird. Wir fordern die türkischen Behörden auf, die Täter unverzüglich zu ermitteln und konsequent strafrechtlich zu verfolgen. Rassistische Gewalt gegen Kurdinnen und Kurden darf weder relativiert noch straflos hingenommen werden. Die KGD steht solidarisch an der Seite der Betroffenen. Schluss mit Hass, Hetze und Gewalt gegen Kurden!
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Heute vor 34 Jahren begann in Rostock-Lichtenhagen eines der schwersten rassistischen Pogrome der deutschen Nachkriegsgeschichte. Dem Pogrom gingen monatelange rassistische und antiziganistische Hetze sowie menschenunwürdige Zustände in der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber voraus. Vom 22. bis 26. August 1992 griffen Hunderte Neonazis das Sonnenblumenhaus an und setzten die untergebrachten Menschen massiver Gewalt aus, während bis zu 5.000 Anwohnende die Ausschreitungen mit ihrer Anwesenheit und ihrem Applaus begeistert mittrugen. In der Zentralen Aufnahmestelle waren Geflüchtete aus verschiedenen Ländern untergebracht, darunter viele Romnja und Roma aus Rumänien. Im angrenzenden Wohnheim lebten vietnamesische ehemalige Vertragsarbeitende. Die Angriffe trafen die dort untergebrachten und lebenden Menschen, während sich die Polizei zeitweise zurückzog und staatlicher Schutz ausblieb. Statt die rassistische und antiziganistische Gewalt konsequent aufzuarbeiten, reagierte die Politik mit einer Verschärfung des Asylrechts. Der sogenannte Asylkompromiss von 1993 schränkte das Grundrecht auf Asyl erheblich ein, während zahlreiche Täter straflos blieben. Rassistische Mobilisierung auf der Straße fand damit eine politische Resonanz, die den Eindruck verstärkte, dass Ausgrenzung politisch durchgesetzt werden kann. Heute kehrt diese Konstellation in veränderter Form wieder. Rassistische Ressentiments gegen Geflüchtete und Menschen, die als „fremd“ markiert werden, sind erneut Bestandteil des öffentlichen Diskurses. Forderungen nach Entrechtung und Abschottung werden politisch aufgegriffen und als legitime Positionen behandelt. Die Grenze zwischen rechter Agitation und staatlicher Politik wird dabei zunehmend durchlässig. Als Kurdische Gemeinde Deutschland erinnern wir an die Betroffenen, die in Rostock-Lichtenhagen angegriffen wurden und an jene, die bis heute unter rassistischer Gewalt leiden. Rostock-Lichtenhagen steht für das Zusammenspiel von rassistischer Mobilisierung, gesellschaftlicher Zustimmung, staatlichem Versagen und politischen Entscheidungen, die rassistische Forderungen aufgriffen. Eine solche Entwicklung darf sich nicht wiederholen.
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Kurdische Gemeinde Deutschland zum Polizeieinsatz in München: Transparente Aufklärung und Dialog sind jetzt entscheidend Berlin/München, 21. August 2026 Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) zeigt sich tief betroffen über den Polizeieinsatz am 18. August 2026 in München-Schwabing, bei dem ein 14-jähriger Jugendlicher durch den Schuss eines Polizeibeamten schwer verletzt wurde. Nach den bislang bekannten Informationen führte der Jugendliche eine täuschend echt aussehende Softair-Pistole mit sich. Ein Passant, der die Situation beobachtet hatte, verständigte daraufhin die Polizei und meldete eine vermeintlich bewaffnete Person. Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam es zur Schussabgabe durch einen Polizeibeamten, wobei der 14-Jährige schwer am Oberkörper verletzt wurde. Erst im Zusammenhang mit dem Einsatz stellte sich heraus, dass es sich bei der vermeintlichen Schusswaffe um eine Softair-Waffe handelte. (TZ.de⁠) Unsere Gedanken gelten zunächst dem Jugendlichen und seiner Familie. Wir wünschen ihm von Herzen eine schnelle und vollständige Genesung und hoffen, dass er das Krankenhaus so bald wie möglich verlassen und zu seiner Familie zurückkehren kann. Der Vorfall ist tragisch und muss zugleich differenziert betrachtet werden. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand gibt es unterschiedliche Darstellungen darüber, was sich unmittelbar vor der Schussabgabe ereignet hat. Während die Polizei erklärt, der Jugendliche habe sich mit dem waffenähnlichen Gegenstand in der Hand zu den Beamten gedreht, schildern der Jugendliche und seine Familie den Ablauf anders. (DIE WELT⁠) Gerade deshalb halten wir es für falsch, zum jetzigen Zeitpunkt abschließende Urteile über das Verhalten einzelner Beteiligter zu fällen. Gleichzeitig darf ein Polizeieinsatz, bei dem ein 14-jähriger Jugendlicher durch eine Dienstwaffe schwer verletzt wird, nicht ohne eine umfassende und nachvollziehbare Aufarbeitung bleiben. Die Kurdische Gemeinde Deutschland erwartet daher eine vollständige, unabhängige und transparente Klärung des Einsatzgeschehens. Wir setzen darauf, dass die zuständigen staatlichen Stellen den Sachverhalt sorgfältig untersuchen. Nach den bislang veröffentlichten Informationen prüfen das Bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft München die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs. (TZ.de⁠) Für uns ist dabei von besonderer Bedeutung, dass das Vertrauen in Polizei und rechtsstaatliche Institutionen erhalten bleibt. Dieses Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass offene Fragen ausgeblendet werden, sondern dadurch, dass auch schwierige Polizeieinsätze transparent untersucht, mögliche Fehler benannt und notwendige Konsequenzen gezogen werden. Ebenso wichtig ist es uns, einer vorschnellen gesellschaftlichen Polarisierung entgegenzuwirken. Der Jugendliche und seine Familie haben kurdische Wurzeln. Dennoch sollte der Vorfall weder für pauschale Vorwürfe gegenüber der Polizei noch für Vorverurteilungen des Jugendlichen instrumentalisiert werden. Entscheidend sind die Tatsachen und eine rechtsstaatliche Aufklärung. Die Kurdische Gemeinde Deutschland wird die weitere Aufklärung aufmerksam verfolgen. Unser gemeinsames Interesse muss sein, dass vollständig geklärt wird, was am 18. August in München geschehen ist – im Interesse des verletzten Jugendlichen und seiner Familie, der beteiligten Polizeibeamten und des Vertrauens der gesamten Gesellschaft in unseren Rechtsstaat. @PolizeiMuenchen @LKA_Bayern @GulserenDemirel
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🕯️ Internationaler Gedenktag an die Opfer des Terrorismus Am heutigen Tag gedenken wir der Opfer terroristischer Gewalt. Aus kurdischer Perspektive hat dieser Tag eine besondere Bedeutung. Kurdinnen und Kurden sind seit Jahrzehnten immer wieder Ziel terroristischer Organisationen und Strukturen geworden – in Kobanê, in Shengal, in Afrin und in anderen Teilen Kurdistans. Erst vor wenigen Wochen haben wir an den Völkermord an den Êzîdinnen und Êzîden durch den sogenannten „Islamischen Staat" erinnert. Doch Terror bleibt nicht in der Region. Islamistische Netzwerke sind auch hier aktiv – durch Propaganda, Spendenstrukturen und Rekrutierung. Der islamistische Anschlag auf den Berliner CSD im Juli hat gezeigt, wie real diese Gefahr in Deutschland ist. Wer sie bekämpfen will, muss die Ideologie dahinter beim Namen nennen und zugleich die Ursachen von Radikalisierung angehen – durch politische Lösungen und den Schutz von Betroffenen. Das Gedenken an die Opfer ist ein Aufruf, niemals wegzusehen. Es verpflichtet uns, hinzuschauen, zu benennen und zu handeln.
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Gülsüm Kaya ist Wirtschaftsjuristin und lebt seit 1994 in Deutschland. Aufgewachsen als kurdische Alevitin, kannte sie Ausgrenzung aus zwei Richtungen zugleich, als Angehörige einer ethnischen Minderheit und einer religiösen, in einem Land, das beide Identitätsmarker mit Misstrauen betrachtete. Diese doppelte Erfahrung sensibilisierte früh ihre Perspektive auf Zugehörigkeit. Sie lernte, dass Rechte oft nur auf dem Papier existieren und dass Zugehörigkeit an Bedingungen geknüpft bleibt, die andere nicht kennen. Seit über zehn Jahren leitet Gülsüm einen eigenen Bildungsträger und erlebt täglich, wie entscheidend Zugänge und faire Bedingungen für Bildungswege sind. Für sie hängt Bildung auch davon ab, welche materiellen und sozialen Voraussetzungen Menschen vorfinden und wer die Möglichkeit erhält, die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit gilt Frauen, deren berufliche Fähigkeiten und Ambitionen häufig hinter den Anforderungen des Familienalltags zurückstehen. Viele übernehmen Verantwortung für Kinder und Angehörige, sichern zugleich das Familieneinkommen und stellen die eigenen Ziele dabei zurück. Gülsüm ermutigt sie, diese tradierte Rollenverteilung kritisch zu hinterfragen, ihre Kompetenzen und Ansprüche ernst zu nehmen und ihren Weg selbstbestimmt zu verfolgen. Deutschland ist für Gülsüm längst Heimat. Sie hat hier studiert, sich fachlich weiterentwickelt und beruflich etabliert. Die Möglichkeiten, die sie erfahren hat, begreift sie als Verpflichtung. Sie möchte an Strukturen mitwirken, die soziale und ökonomische Teilhabe nicht vom familiären Hintergrund oder den vorhandenen Ressourcen abhängig machen. Im Zentrum ihres Engagements stehen gleiche Bildungsperspektiven, integrationsfördernde Ansätze, Rechtsstaatlichkeit und die Teilhabe von Familien. Juristische Kompetenz verbindet sich bei ihr mit Lebenserfahrung und einer Haltung, die Menschen mit Respekt, Zugewandtheit und Ernsthaftigkeit begegnet. Unser Projekt WERTE – was uns verbindet setzt genau hier an. Wir machen Stimmen hörbar, die in öffentlichen Debatten oft mitgemeint, aber selten sichtbar sind.
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Das vom Komponisten Brahim Shexo für Chor arrangierte kurdische Volkslied „Keleşo“ hat beim internationalen Chorwettbewerb in Helsingborg, Schweden – den World Choir Games 2026, dem weltweit größten Chorwettbewerb – in der Kategorie „Mixed Chamber Choirs and Vocal Ensembles“ den ersten Platz (Gold) gewonnen. Geleitet wurde der Chor Vox Humanis dabei von Dr. Firat Altun. Bereits 2014 wurde dasselbe Werk von Shexo zudem seitens der Pianistin Boran Zaza mit ihrem Chor im Libanon aufgeführt.
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Nûnerê Mîrê Êzidiyan li Almanyayê, Qeran Îbrahîm Beg, bi kesayetên wek M. Basso Hessen û Hazne Mahmed re serdana ofîsa Civaka Kurd li Almanyayê (KGD) kirin. Mêvan ji aliyê cîgirê serokê KGD, Mehmet Tanriverdi, ve bi germî hatin pêşwazîkirin. @MemoTanriverdi
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We condemn in the strongest terms the Iranian regime’s renewed terrorist attacks on the Kurdistan Autonomous Region. Overnight, the private office of Prime Minister Mesrur Barzani and the residence of the President of the Kurdistan Region’s Security and Intelligence Agency in Pirmam, near Hewlêr, were attacked by armed drones. These targeted attacks represent a dangerous escalation and a direct threat to the security and stability of Kurdistan. The international community must no longer tolerate Iran’s continued attacks on the Kurdistan Region. Kurdistan has a right to security and to the protection of its people. #Kurdistan #Hewlêr #Iran @masrourbarzani
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80 Jahre Demokratische Partei Kurdistans – Jubiläumsfeier in Bremen Auf Einladung der Europa-Vertretung der Partî Demokrata Kurdistan (PDK) – Demokratische Partei Kurdistans kamen am 16. August in Bremen mehrere hundert Gäste zusammen, um das 80-jährige Bestehen der PDK zu feiern. Unter den Gästen waren Vertreterinnen und Vertreter verschiedener kurdischer Parteien, Organisationen und zahlreicher Vereine sowie Repräsentanten von Religionsgemeinschaften. Auch kurdische Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft nahmen an der Jubiläumsveranstaltung teil. Die Kurdische Gemeinde Deutschland e. V. (KGD) war mit einer kleinen Delegation unter der Leitung ihres stellvertretenden Bundesvorsitzenden Mehmet Tanriverdi vertreten. In einem Grußwort übermittelte die KGD der PDK ihre Glückwünsche zum 80. Gründungsjubiläum. Der 16. August hat dabei eine besondere Bedeutung: Am 16. August 1946 wurde die PDK gegründet. Am selben Tag wurde Masoud Barzani in Mahabad geboren, der in diesem Jahr ebenfalls seinen 80. Geburtstag begeht. Die KGD gratulierte ihm herzlich und wünschte ihm Gesundheit und weiterhin viel Kraft für seinen Einsatz für die Rechte, die Freiheit und eine friedliche Zukunft des kurdischen Volkes. Das Programm umfasste neben politischen Redebeiträgen und Würdigungen der 80-jährigen Geschichte der PDK auch verschiedene kulturelle und musikalische Darbietungen. Wir bedanken uns bei der Europa-Vertretung der PDK für die Einladung und gratulieren nochmals herzlich zu diesem besonderen Jubiläum. Pîroz be 80 saliya PDKê û 80 saliya Serok Masoud Barzanî! ☀️ @KRG_PDK @masrourbarzani @MemoTanriverdi
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Die Kurdische Gemeinde Deutschland e. V. (KGD) gratuliert Dr. Oelfke herzlich zu seiner Ernennung zum neuen Generalkonsul der Bundesrepublik #Deutschland in Hewlêr (Erbil), der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan. Wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg und eine glückliche Hand. Wir hoffen auf eine weiterhin enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie auf eine weitere Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschland und der Autonomen Region Kurdistan. Herzlich willkommen in #Kurdistan, Herr Dr. Oelfke! 🇩🇪🤝❤️☀️💚 @GermanyInKRI @IKRPresident
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Wir verurteilen die erneuten Drohnenangriffe auf Hewlêr (Erbil) und die Region Kurdistan aufs Schärfste. Wie bereits bei früheren Angriffen deutet vieles darauf hin, dass das iranische Regime oder von Teheran gesteuerte Milizen die Verantwortlichen sind. Den fortgesetzten Angriffen auf das Territorium der Autonomen Region Kurdistan müssen endlich Konsequenzen folgen. Die internationale Gemeinschaft darf diese Verletzungen der Souveränität und die Gefährdung der Zivilbevölkerung nicht länger hinnehmen. Kurdistan braucht wirksamen Schutz vor iranischen Raketen- und Drohnenangriffen. #Kurdistan #Erbil #Hewlêr #Iran @IKRPresident @AuswaertigesAmt @AussenMinDE @SecRubio
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Serpil Temiz Unvar wurde in Nisêbîn in Nordkurdistan (TR) geboren, einer Grenzregion zu Rojava, die von politischen Grenzziehungen, staatlicher Repression und der Ausgrenzung kurdischer Identität geprägt war. Sie zog zunächst zu ihrem Vater nach Frankreich und später nach Deutschland. Seit vielen Jahren lebt sie in Hanau, wo sie ihre vier Kinder großzog. Auch hier war es an anderen zu entscheiden, ob sie dazugehörte. Am 19. Februar 2020 erschoss ein Rechtsextremist in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven sowie seine Mutter. Unter den Ermordeten war ihr ältester Sohn Ferhat Unvar. Der Anschlag traf ihre Familie unmittelbar und zeigte, welche tödlichen Folgen Rassismus haben kann. Noch im selben Jahr gründete sie die @BI_FerhatUnvar, benannt nach ihrem Sohn. Ferhat bedeutet auf Kurdisch Kämpfer. Mit der Initiative kämpft sie gegen Rassismus und für die politische Teilhabe junger Menschen ein. Sie betont, dass die Namen der Opfer rassistischer Gewalt erinnert werden müssen. Über Deutschland hinaus vernetzt Serpil Angehörige und Betroffene rassistischer Gewalt und trägt ihre Perspektiven in öffentliche Debatten. Dabei verbindet sie Erinnerungsarbeit mit der Forderung nach gesellschaftlicher und institutioneller Verantwortung. Was sie weitermachen lässt, sind die jungen Menschen, mit denen sie arbeitet und eine Zivilgesellschaft, die ihr das Gefühl gibt, nicht allein zu sein. Für ihr Engagement und ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Botschafterin für Demokratie und Toleranz der @bpb_de. @TemizUnvar hat den Verlust ihres Sohnes zum Ausgangspunkt eines langjährigen gesellschaftlichen Engagements gemacht. Ihr Einsatz für Erinnerung, Bildung und eine rassismuskritische Gesellschaft macht sie zu einer wichtigen Stimme weit über Hanau hinaus. Wir danken Serpil Temiz Unvar für ihre Stimme. Unser Projekt WERTE – was uns verbindet setzt genau hier an. Wir machen Stimmen hörbar, die in öffentlichen Debatten oft mitgemeint, aber selten sichtbar sind.
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Das türkische Parlament hat kürzlich das sogenannte „Gesetz zur Stärkung der nationalen Solidarität und des gesellschaftlichen Zusammenhalts" mit großer Mehrheit verabschiedet. Für uns als Kurdische Gemeinde Deutschland kommt diese Entwicklung nicht überraschend. Aus kurdischer Perspektive bleibt das Gesetz jedoch meilenweit von einer politischen Lösung der kurdischen Frage entfernt. Es regelt vor allem die Entwaffnung und die Folgen der Auflösung der PKK sowie strafrechtliche und bedingte Regelungen für Personen, die ihre Waffen niederlegen. Eine substanzielle politische oder rechtliche Lösung der kurdischen Frage enthält es indes nicht. Die kurdische Frage wird damit auf ein Terrorismusproblem reduziert. Eine Anerkennung der Kurdinnen und Kurden als eigenständiges Volk sowie Aussagen zu ihren nationalen, demokratischen oder kollektiven Rechten fehlen vollständig. Auch demokratische Reformen bleiben aus. Weder Meinungs- und Organisationsfreiheit noch kulturelle und politische Rechte der Kurdinnen und Kurden sind vorgesehen, ebenso wenig eine bedingungslose Freilassung politischer Gefangener. Die Kurdische Gemeinde Deutschland unterstützt ausdrücklich die Niederlegung der Waffen durch die PKK und setzt sich für einen zivilen, politischen und demokratischen Weg ein. Sie lehnt jedoch ab, dass die Anerkennung kurdischer Rechte von der Entwaffnung abhängig gemacht wird. Entwaffnung allein ist keine Lösung der kurdischen Frage. Ohne Anerkennung der Kurdinnen und Kurden als Volk sowie ihrer nationalen, demokratischen, kulturellen und politischen Rechte kann es nach Auffassung der KGD keinen wirklichen Friedens- und Lösungsprozess in der Türkei geben.
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Milena Aboyan: Zwischen Identität, Freiheit und Empathie – Eine Regisseurin, die Geschichten erzählt, die nachhallen Interview geführt von Roka Sheddo Mit ihren Filmen zählt Milena Aboyan zu den markantesten jungen Stimmen des deutschen Kinos. Die kurdisch-jesidische Regisseurin erzählt Geschichten über Menschen, die zwischen unterschiedlichen Welten, Erwartungen und Identitäten ihren eigenen Platz suchen. Dabei entstehen keine einfachen Antworten, sondern vielschichtige filmische Erzählungen, die das Publikum dazu einladen, genauer hinzusehen und zuzuhören. Spätestens mit ihrem vielfach beachteten Spielfilm Elaha hat sich Aboyan als Filmemacherin etabliert, deren Werke weit über kulturelle Grenzen hinaus wirken. Bereits ihre früheren Arbeiten wie Wovon sollen wir träumen und Drei Kameradinnen zeichnen sich durch emotionale Tiefe, starke Figuren und einen sensiblen Blick auf universelle Fragen nach Zugehörigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung aus. In diesem Gespräch spricht Milena Aboyan über ihren kreativen Prozess, den Einfluss ihrer eigenen Biografie auf ihr Filmschaffen, die Resonanz auf Elaha sowie über ihre Überzeugung, dass Kino nicht in erster Linie Antworten liefern, sondern Räume für Empathie, Begegnung und gesellschaftlichen Dialog eröffnen sollte. Darüber hinaus gibt sie einen Ausblick auf ihre aktuellen und zukünftigen Projekte. Das Interview ist auf unserer Website abrufbar: kurdische-gemeinde.de/interv…
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Abschied des deutschen Generalkonsuls in Erbil, Albrecht von Wittke Mit den Flaggen Kurdistans und Deutschlands verabschiedet sich der deutsche Generalkonsul Albrecht von Wittke auf den Straßen Erbils: Vielen Dank, Erbil. Vielen Dank, Kurdistan. Ich habe viele Gründe, das zu sagen. #Deutschland #Kurdistan 🇩🇪🤝🇹🇯 @GermanyInKRI @AuswaertigesAmt @IKRPresident
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Buchvorstellung über Aram Tîgran in Düsseldorf Heute stellte der kurdische Schriftsteller und Journalist Kakşar Oramer in der Zentralbibliothek Düsseldorf sein neues Buch über das Leben und Wirken des legendären Künstlers Aram Tîgran vor. Aram Tîgran war armenischer Herkunft, sang überwiegend auf Kurdisch und wurde zu einem der bedeutendsten Sänger der kurdischen Musik. Sein musikalisches Erbe hat bis heute einen besonderen Platz im kulturellen Gedächtnis des kurdischen Volkes. An der Veranstaltung nahmen unter anderem der bekannte kurdische Künstler Şivan Perwer, zahlreiche Kulturschaffende und Persönlichkeiten sowie Mehmet Tanriverdi, stellvertretender Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland e. V., teil, der die Gäste mit einem kurzen Grußwort begrüßte. Wir danken Kakşar Oramer für seinen wichtigen Beitrag zur Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes von Aram Tîgran.
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Gemeinsam gegen die iranischen Raketen- und Drohnenangriffe auf Kurdistan! Die Kurdische Gemeinde Deutschland e. V. (KGD) unterstützt die Kundgebung gegen die anhaltenden Raketen- und Drohnenangriffe des iranischen Regimes auf Kurdistan und ruft ihre Mitglieder, Freundinnen und Freunde sowie alle Demokratinnen und Demokraten zur Teilnahme auf. 📅 Samstag, 08.08.2026 🕒 15:00–18:00 Uhr 📍 Heumarkt, Köln Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Frieden, Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht des kurdischen Volkes. Wir freuen uns auf eure zahlreiche Teilnahme! #Kurdistan #Menschenrechte #StopIranAttacks #StandWithKurdistan #KGD #Köln
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Herzlichen Glückwunsch an Yelda Muhammed! ❤️☀️💚 Die kurdische Taekwondo-Sportlerin Yelda Muhammed hat bei den Taekwondo-Weltmeisterschaften in Südkorea in der Disziplin Bruchtest (Power Breaking) die Silbermedaille gewonnen und ist damit Vizeweltmeisterin geworden. Besonders bewegend ist ihre Botschaft nach dem Wettkampf: Ihren Erfolg feierte sie mit der Flagge Kurdistans und erklärte: „Dieser Stolz gehört nicht nur mir, sondern meinem ganzen Volk.“ Wir gratulieren Yelda Muhammed herzlich zu dieser herausragenden sportlichen Leistung. Sie ist ein Vorbild für viele junge Kurdinnen und Kurden weltweit und zeigt, dass Talent, Disziplin und Durchhaltevermögen zu großen Erfolgen führen können. Wir wünschen ihr für ihre weitere sportliche Laufbahn viel Erfolg und viele weitere internationale Erfolge. Herzlichen Glückwunsch, Yelda! #YeldaMuhammed #Taekwondo #Kurdistan #Kurden #Sport #Vizeweltmeisterin #KGD
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Glenn Trahmann ist in Deutschland geboren, studiert Politikwissenschaft und engagiert sich bereits seit seiner Schulzeit gegen Antisemitismus. Er macht sich stark für jüdische Perspektiven in Gesellschaft, Bildung und Politik. Zuvor war Glenn Vorstandsmitglied des Jüdischen Studierendenverbandes Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt seines Engagements steht, wie jüdisches Leben in Deutschland wahrgenommen wird und welche Konsequenzen Antisemitismus für den Alltag junger Jüdinnen und Juden hat. Sein Abitur absolvierte Glenn in der Zeit nach dem 7. Oktober 2023. Als jüdischer Schüler erlebte er in dieser Phase, wie antisemitische Narrative, Anfeindungen und Ausgrenzungen nicht immer erkannt, benannt oder konsequent aufgegriffen wurden und viele Lehrkräfte im Umgang mit diesem Thema an ihre Grenzen stießen. Diese Erfahrungen prägen bis heute sein Engagement gegen Antisemitismus und für die Sichtbarkeit jüdischer Perspektiven. Heute gibt Glenn Lehrerfortbildungen und bringt sich in der schulischen Bildungsarbeit ein. Dort spricht er über jüdisches Leben in Deutschland und die Herausforderungen, denen er und andere junge Jüd:innen begegnen. In Gesprächen mit Schüler:innen und Lehrkräften erlebt er immer wieder, wie präsent antisemitische Stereotype weiterhin sind und wie häufig Unsicherheit, Wegsehen oder fehlende Handlungssicherheit den Umgang mit ihnen prägen. Glenn setzt sich deshalb dafür ein, antisemitische Vorfälle klar zu benennen, einzuordnen und jeder Form der Relativierung entgegenzutreten. Ebenso klar positioniert sich Glenn gegenüber der Politik. Für ihn gehören junge Jüd:innen an den Tisch, wenn über sie entschieden wird, denn politische Entscheidungen können die Realität von Antisemitismus im Alltag nur dann treffen, wenn diese Realität auch gehört wird. Er fordert Austausch, der Substanz hat und Schritte, die sich im Alltag junger Jüd:innen bemerkbar machen. Wir bedanken uns bei Glenn für seine Arbeit, denn es braucht Menschen, die ihre Erfahrungen und Perspektiven in gesellschaftliche Debatten einbringen. Unser Projekt WERTE - was uns verbindet setzt genau hier an: Wir machen Stimmen hörbar, die in öffentlichen Debatten oft mitgemeint, aber selten sichtbar sind.
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12. Jahrestag des Völkermords an den Êzîd:innen Am Morgen des 3. August 2014 begann mit dem Angriff des sogenannten Islamischen Staats auf Şingal der Völkermord an den Êzîd:innen. Die Terrormiliz überfiel die Stadt und die umliegende Region. Tausende wurden ermordet, verschleppt, versklavt. Frauen und Mädchen wurden systematisch entführt, vergewaltigt und auf Sklavenmärkten verkauft. Viele sind bis heute verschwunden. Noch immer müssen Überlebende aus der Gefangenschaft befreit werden. Zwölf Jahre nach dem Beginn des Genozids leben hunderttausende Êzîd:innen in Lagern und im Exil ohne Sicherheit, ohne Perspektive auf Rückkehr. Eine ganze Generation ist im Ausnahmezustand aufgewachsen und kennt nichts anderes. Rund 2.600 Êzîd:innen werden bis heute vermisst, darunter vor allem Frauen und Kinder. Zahlreiche Massengräber sind noch nicht geöffnet, unzählige Familien warten weiter auf Gewissheit. Der Völkermord ist nicht vorbei. Der Genozid an den Êzîd:innen dauert an. Shingal ist bis heute nicht wiederaufgebaut. Es fehlt an Wohnraum, an Wasser, an Schulen, an medizinischer Versorgung und vor allem an einer verlässlichen Sicherheitsperspektive. Obwohl der Deutsche Bundestag den Genozid 2023 offiziell anerkannt hat, wird Şingal politisch als „sicher” behandelt und über Abschiebungen von Überlebenden und ihren Familien verhandelt. Wer so etwas zulässt, hat nichts aus der Geschichte gelernt. Wir vergessen nicht - Em Ji Bîr nakin!
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Gedenkveranstaltung in Kalkar: Gemeinsam gegen das Vergessen Heute fand in Kalkar die Gedenkveranstaltung der Kurdischen Gemeinde Deutschland e. V. und ihres Mitgliedsvereins Mala Ezdai Kalkar – Verein der Eziden am Niederrhein e. V. zum 12. Jahrestag des Genozids an den Êzîdinnen und Êzîden von Şingal statt. Am 3. August 2014 begann der Völkermord des sogenannten Islamischen Staates an der êzîdischen Gemeinschaft in Şingal. Tausende Menschen wurden ermordet, vertrieben oder versklavt. Zwölf Jahre später leiden viele Überlebende noch immer unter den Folgen dieses Menschheitsverbrechens. Der Wiederaufbau Şingals und die Schaffung sicherer Perspektiven bleiben eine große Herausforderung. Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft und der kurdischen Gemeinschaft gedachten wir der Opfer. Zugleich standen die aktuelle Lage in Şingal, der Wiederaufbau der Region sowie die Situation der Êzîdinnen und Êzîden in Deutschland im Mittelpunkt der Veranstaltung. Den musikalischen Auftakt gestaltete der kurdische Musiker Bedil Brahim mit einem den Opfern gewidmeten Lied. Nach einer Schweigeminute führte Khanda Daudi, stellvertretende Generalsekretärin der Kurdischen Gemeinde Deutschland e. V., durch das Programm. Begrüßungsansprachen hielten Pîr Brahîm Şaro, Vorsitzender von Mala Ezdai Kalkar, und Cahit Başar, Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland e. V. Başar erinnerte daran, dass der Genozid Teil einer langen Geschichte der Verfolgung der Êzîdinnen und Êzîden ist, und betonte die politische Verantwortung für ihren Schutz, den Wiederaufbau Şingals und den entschlossenen Kampf gegen islamistischen Extremismus. Es folgten Grußworte von Christoph Gerwers, Landrat des Kreises Kleve, Wibke Brems MdL, Dr. Günther Bergmann MdL, Peter Blumenrath MdL sowie dem Journalisten Tobias Huch. Sie erinnerten an die Opfer, sprachen sich für den Wiederaufbau Şingals, den Schutz der Êzîdinnen und Êzîden sowie ein konsequentes Vorgehen gegen islamistischen Terror aus. Die Bürgermeisterin der Stadt Kalkar, Dr. Alexandra Schacky, konnte nicht persönlich teilnehmen und wurde durch ein Mitglied des Rates vertreten. Den Abschluss bildete ein Kurzfilm über den Genozid, das Schicksal der Überlebenden und die anhaltende Verantwortung der internationalen Gemeinschaft. Zwölf Jahre nach dem Genozid bleibt unsere Botschaft klar: Şingal darf nicht vergessen werden. Die internationale Gemeinschaft muss den Wiederaufbau unterstützen, den Schutz der Êzîdinnen und Êzîden gewährleisten und islamistischen Extremismus entschieden bekämpfen. Em ji bîr nakin – Wir vergessen nie. @CahitBasar @wibkegt @drguentherbergmann @peterblumenrath @MemoTanriverdi
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43. Jahrestag des Völkermords an den Barzani-Kurden Anlässlich dieses Jahrestags gedenkt die Kurdische Gemeinde Deutschland heute der mehr als 8.000 Barzani-Männer und -Jungen, die am 31. Juli 1983 vom Ba’ath-Regime verschleppt, ermordet und in Massengräbern im Süden des Irak verscharrt wurden. Dieser Völkermord gehört zu den schwersten Verbrechen gegen das kurdische Volk. Tausende Familien verloren ihre Väter, Söhne und Brüder. Dieses Verbrechen war Teil der systematischen Vernichtungspolitik des Baath-Regimes gegen die Kurdinnen und Kurden und bleibt eine tiefe Wunde in unserem kollektiven Gedächtnis. Wir verneigen uns in tiefer Ehrfurcht vor den Opfern und gedenken ihrer mit Respekt und Dankbarkeit. Unser Mitgefühl gilt ihren Familien und allen, die bis heute die Folgen dieses Verbrechens tragen. Das Andenken an die Opfer verpflichtet uns, uns weiterhin für Menschenwürde, Gerechtigkeit und die Verhinderung von Völkermord einzusetzen. Die Erinnerung an dieses Verbrechen muss bewahrt und an kommende Generationen weitergegeben werden. Die Opfer werden niemals vergessen. Şehîd namirin.
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Diesen Sonntag, am 2. August 2026, erinnern wir in Kalkar an den Genozid an den Ezidinnen und Eziden in Şingal. Am 3. August 2014 begann der Angriff des sogenannten Islamischen Staats auf die ezidische Gemeinschaft. Tausende Menschen wurden ermordet, vertrieben oder versklavt. Zwölf Jahre später leben viele Überlebende weiterhin unter schwierigen Bedingungen, die Folgen des Genozids wirken bis heute nach und der Wiederaufbau in Şingal bleibt eine zentrale Herausforderung. Anlässlich des 12. Jahrestages laden die Kurdische Gemeinde Deutschland e. V. und ihr Mitgliedsverein Mala Ezdai Kalkar – Verein der Eziden am Niederrhein e. V. zur gemeinsamen Gedenkveranstaltung ein. 📅 Sonntag, 2. August 2026, 14:00 Uhr 📍 Verein der Eziden am unteren Niederrhein – Mala Ezdai Kalkar Oyweg 22, 47546 Kalkar Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft und Religionsgemeinschaften gedenken wir der Opfer des Genozids und sprechen über die aktuelle Situation in Şingal, Perspektiven des Wiederaufbaus sowie die Lage der Ezidinnen und Eziden in Deutschland.
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Ali Ertan Toprak wurde 1969 in Ankara geboren und zog bereits in seiner frühen Kindheit nach Deutschland. Seine Biografie verläuft zwischen zwei Ländern, zwischen Sprachen und Zugehörigkeiten, die sich nicht einfach decken. Aufgewachsen in einer kurdisch-alevitischen Familie erlebt er früh, dass seine Herkunft, Sprache und Religion im Alltag nicht selbstverständlich sichtbar sind, sondern geschützt und verborgen werden müssen. Eine Kindheitsszene bleibt zentral. Am Tag seiner Einschulung in Ankara beugt sich seine Großmutter zu ihm und sagt leise: „Du darfst niemandem sagen, wer wir sind.“ Die Aufforderung zur Verschwiegenheit macht für ihn bereits als Kind erfahrbar, dass die eigene Herkunft nicht offen gezeigt werden kann. Diese frühe Erfahrung prägt sein Verhältnis zu Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Anerkennung dauerhaft. Seine Kindheit spielte sich zwischen Hamburg, Recklinghausen und Ankara ab. Freundschaften, Schule und Alltag entstehen und brechen wieder ab. Aus diesen Brüchen entsteht ein früher Blick für Unterschiede zwischen Sicherheit und Unsicherheit, zwischen Zugehörigkeit und Distanz. @toprak_aliE erinnert sich an eine Türkei, die von politischen Spannungen und Gewalt geprägt ist und an ein Deutschland, das Schutz bietet, zugleich aber die Suche nach Anerkennung und Zugehörigkeit prägt. Aus diesen Erfahrungen entwickelte sich ein politisches Engagement, das sich für den Schutz von Minderheiten einsetzt und türkischen Ultranationalismus, Rassismus, Antisemitismus, Islamismus sowie andere demokratiefeindliche Ideologien klar benennt. Heute ist Ali Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland. Er war langjährig in der Alevitischen Gemeinde Deutschlands Generalsekretär aktiv, ist Publizist und Mitglied im ZDF-Fernsehrat. Zudem gehört er dem Beraterkreis des Bundesinnenministeriums zur Islamismusprävention und -bekämpfung an. Seine Biografie verdeutlicht, wie stark Zugehörigkeit von äußeren Zuschreibungen geprägt wird und wie sehr sie gleichzeitig aktiv verteidigt werden muss. Unser Projekt WERTE - was uns verbindet! setzt genau hier an: Wir machen Stimmen hörbar, die in öffentlichen Debatten oft mitgemeint, aber selten sichtbar sind.
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Wenn diese Vorwürfe zutreffen, wäre das ein Skandal von internationaler Tragweite. Die US-Journalistin Lindsey Snell, die 2016 von der al-Nusra-Front entführt wurde, erklärt, der heutige Geschäftsträger der syrischen Botschaft in Washington, Mohammed Qanatri, sei Mitglied eben jener Terrororganisation gewesen, die sie entführt habe. Solche schwerwiegenden Vorwürfe dürfen nicht ignoriert werden. Sie müssen unabhängig und transparent aufgeklärt werden. Wer diplomatische Verantwortung trägt, muss sich einer sorgfältigen Überprüfung seiner Vergangenheit stellen – insbesondere wenn Vorwürfe einer Verbindung zu einer Terrororganisation im Raum stehen. Sollten sich diese Anschuldigungen bestätigen, wäre eine diplomatische Vertretung eines ehemaligen al-Nusra-Mitglieds in Washington völlig inakzeptabel. Hinweis: Die Vorwürfe stammen von Lindsey Snell und sind nach öffentlich bekanntem Stand bislang nicht unabhängig bestätigt. @USAMBTurkiye @LindseySnell @AH_AlSharaa @realDonaldTrump
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Wir müssen darüber sprechen, was der Terror mit dem Islam zu tun hat Die islamistische Ideologie muss endlich als solche benannt werden – auch weil Muslime zu den ersten Opfern der Terroristen gehören von Ali Ertan Toprak @toprak_aliE   Wie oft haben wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten nach terroristischen Anschlägen – auch gerade aus dem Mund von deutschen Politikern – den Satz gehört: »Das hat mit dem Islam nichts zu tun.« Man ist sogar so weit gegangen zu behaupten, schon der Begriff Islamismus sei problematisch oder unzulässig. In deutschen Debatten wurde teilweise der Eindruck erweckt, Kritiker islamistischer Ideologien hätten diesen Begriff neu erfunden. Dabei existiert er seit Jahrzehnten in islamisch geprägten Ländern. In der Türkei beispielsweise bezeichneten sich islamistische Bewegungen bereits in den 1970er-Jahren selbst als Islamisten. Stattdessen wurden hierzulande zahlreiche NGOs finanziert, die Begriffe wie antimuslimischer Rassismus oder Islamophobie in den öffentlichen Diskurs einführten oder prägten. Problematisch wird es, wenn sie dazu genutzt werden, Islamismus und Islamisten pauschal gegen Kritik zu immunisieren. Damit schützt man nicht Muslime, sondern Islamisten. Warum reichen Begriffe wie Muslimfeindlichkeit nicht aus, um die Feindseligkeit und Diskriminierung gegenüber Muslimen – die es selbstverständlich gibt – zu benennen und zu bekämpfen? Häufig schwiegen islamische Verbände nach solchen Anschlägen oder verurteilten sie nur halbherzig – fast immer verbunden mit der Formel, die Taten hätten »nichts mit dem Islam zu tun«. Dabei ist ihnen bekannt, dass sich die Täter ausdrücklich auf bestimmte theologische Auslegungen des Islams berufen und ihre Gewalt damit religiös zu legitimieren versuchen. Auch wir als Staat und Gesellschaft müssen endlich klar und unmissverständlich die islamistische Ideologie die dahintersteht benennen. Das ist der erste und wichtigste Schritt zur Lösung des Problems. Wenn Muslime immer wieder ausschließlich als Opfer dargestellt werden, der »dekadente Westen« für nahezu alle Missstände verantwortlich gemacht und in vielen Moscheen im Westen mit theologischen Argumenten gegen die Werte offener Gesellschaften mobilisiert wird, dann kann niemand ernsthaft behaupten, all das habe nichts mit dem Islam zu tun. Eine offene Auseinandersetzung mit problematischen theologischen Auslegungen ist kein Angriff auf den Islam Wie lange wollen wir als Gesellschaft und als Staat dieses Muster noch fortsetzen? Am wenigsten hilft das den Muslimen. Denn sie sind die ersten Opfer des Islamismus. Zugleich erschwert diese Haltung notwendige Selbstkritik und eine innerislamische Aufklärung. Schluss damit!

Den höchsten Preis zahlen ausgerechnet die Muslime selbst. Sie sind weltweit die ersten Opfer islamistischer Gewalt. Eine offene Auseinandersetzung mit problematischen theologischen Auslegungen ist deshalb kein Angriff auf den Islam, sondern eine Voraussetzung dafür, den Islamismus wirksam zurückzudrängen und eine glaubwürdige innerislamische Aufklärung zu ermöglichen.

Warum wollen dies ausgerechnet progressive Kreise im Westen nicht? Ist Religionskritik nicht eine der wichtigsten Errungenschaften der Aufklärung? Warum verraten ausgerechnet sie diese Errungenschaft – und damit auch die progressiven, liberalen und säkularen Muslime? Sie verbünden sich damit de facto mit den Faschisten der islamischen Welt und glauben zugleich, auf diese Weise die eigenen Faschisten im Westen zu bekämpfen. Was für eine Farce! Doch es ist eine tödliche Farce – für die freie Welt. @JuedischeOnline juedische-allgemeine.de/mein…
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Islamistischer Terror ist ein Angriff auf unsere Demokratie Die Kurdische Gemeinde Deutschland verurteilt den islamistischen Terroranschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD). Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen Verletzten. Der Anschlag traf gezielt Menschen, die sich beim CSD versammelt hatten, um sichtbar zu sein: um friedlich für Freiheit, Würde, Vielfalt und ihre Rechte als queere Menschen einzutreten. Er richtet sich nicht nur konkret gegen queeres Leben in Deutschland sondern gegen die Grundwerte unserer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft im Allgemeinen. Dieser Anschlag ist kein Einzelfall. In Berlin nehmen queerfeindliche Übergriffe seit Jahren auf Personen im öffentlichen Raum ebenso wie auf queere Treffpunkte zu. Das Café „Das Hoven" in Neukölln etwa wurde wiederholt angegriffen, beschädigt und mit homophoben Parolen beschmiert und musste unter Objektschutz gestellt werden. Auch gezielte Angriffe auf schwule Männer über Dating-Apps wie Grindr oder Romeo gehören zu diesem Muster: Schwule Männer werden gezielt unter falschem Vorwand zu Verabredungen gelockt, um sie dort zu überfallen, auszurauben oder zu demütigen. Wer queer und sichtbar ist, lebt in Teilen unserer Gesellschaft längst nicht mehr ohne Gefahr. Der Anschlag auf den CSD ist die bislang schwerste, tödliche Eskalation dieser Entwicklung. Der Täter ist tot. Doch mit seinem Tod endet die Gefahr des Islamismus nicht. Die menschenverachtende Ideologie, die hinter solchen Taten steht, wirkt weiter und bedroht Freiheit, Demokratie, Gleichberechtigung, queeres Leben, das Leben von Minderheiten und das friedliche Zusammenleben. Gerade wir Kurdinnen und Kurden wissen aus schmerzlicher Erfahrung, wohin islamistischer Fanatismus führt. Tausende Kurdinnen und Kurden, Jesidinnen und Jesiden, Jüdinnen und Juden sowie Angehörige anderer Minderheiten wurden Opfer islamistischer Terrororganisationen. Wer den Islamismus bekämpft, greift keine Religion an. Viele Musliminnen und Muslime sind selbst Opfer islamistischer Gewalt und Einschüchterung. Deshalb muss der Kampf gegen den Islamismus entschlossen, rechtsstaatlich und ohne jede Form der Pauschalisierung geführt werden. Islamismus lässt sich nicht allein mit Symbolpolitik bekämpfen. Es braucht ausreichend ausgestattete Sicherheitsbehörden, die bekannte Gefährder, wie den CSD-Attentäter, der den Behörden bereits als islamistischer Gefährder bekannt war, engmaschig überwachen und begleiten können. Es braucht ein konsequentes Vorgehen gegen islamistische Prediger, Vereine und Online-Propaganda, die zu Hass und Gewalt aufstacheln. Und es braucht eine enge Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und Minderheitenvertretungen, die selbst von Islamismus betroffen sind und entschlossen dagegen arbeiten. Der Schutz der Bevölkerung muss oberste Priorität haben. Der Schutz unserer Demokratie und der Schutz queerer Menschen sind eine gemeinsame Verantwortung aller Demokratinnen und Demokraten.
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Ein Beitrag über den kurdischen Athleten Cumali Arslan, der schnellste Geher Kurdistans. Cumali Arslan ist Mitglied der #KGD , lebt zur Zeit in Großbritannien.
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Am 24. Juli 1923 wurde in Lausanne ein Vertrag unterzeichnet, der die kurdische Nation politisch ignorierte und ihr historisches Territorium der türkischen Republik zuschrieb. Obwohl die Türkei gegenüber den Siegermächten zugesichert hatte, die Rechte der Kurdinnen und Kurden anzuerkennen, wurde dieses Versprechen nie umgesetzt. Das völkerrechtlich anerkannte Selbstbestimmungsrecht der Kurdinnen und Kurden blieb unberücksichtigt. Stattdessen etablierte die Türkei einen homogenisierten Nationalstaat, der die Existenz und Rechte der Kurdinnen und Kurden systematisch negierte und eine Politik der Repression und Assimilation einführte, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind. Auch mehr als hundert Jahre später bleibt der Vertrag von Lausanne für die Kurdinnen und Kurden ein Sinnbild verweigerter Anerkennung. Die Kurdische Gemeinde Deutschland fordert Politik und Öffentlichkeit mit Nachdruck dazu auf, dieses historische Unrecht nicht länger hinzunehmen und sich entschlossen für die legitimen Rechte der Kurdinnen und Kurden einzusetzen.
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Wir haben mit großer Bestürzung von dem mutmaßlich antisemitisch motivierten Mordversuch in Höchberg bei Würzburg erfahren. Ein 65-jähriges Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft wurde offenbar brutal angegriffen und lebensgefährlich verletzt, weil er einen Israel-Anstecker trug. Die Kurdische Gemeinde Deutschland e. V. verurteilt diese abscheuliche Gewalttat auf das Schärfste. Ein Angriff auf einen Menschen aufgrund seiner Solidarität mit Israel ist ein Angriff auf die jüdische Gemeinschaft, auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und auf die Werte unseres Rechtsstaats. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen. Antisemitismus – unabhängig davon, von wem er ausgeht – darf in Deutschland keinen Platz haben. Wer antisemitischen Hass nach Deutschland bringt und ihn mit brutaler Gewalt auslebt, muss mit der ganzen Härte des Rechtsstaats zur Verantwortung gezogen werden. Wir erwarten eine lückenlose Aufklärung, eine konsequente Bestrafung des Täters und ein entschlossenes Vorgehen gegen jede Form des Antisemitismus. Unsere Gedanken sind bei dem Opfer und seiner Familie. Wir wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung. @Volker_Beck @Ron_Prosor #Antisemitismus #NieWiederIstJetzt #Deutschland #Demokratie #KGD
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Politischer Appell: Die kurdische Bevölkerung braucht endlich wirksamen Schutz Seit Jahren greift das iranische Regime kurdische Oppositionsparteien und Einrichtungen auch außerhalb seiner Staatsgrenzen an. Die Angriffe gefährden nicht nur Menschenleben, sondern verletzen auch die Souveränität des Irak und bedrohen die Stabilität der gesamten Region. Die Kurdische Gemeinde Deutschland fordert die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf. Wir fordern: ✅ internationale Sicherheitsgarantien für die Autonome Region Kurdistan und Rojhilat, ✅ internationale Beobachtung besonders gefährdeter Gebiete, ✅ eine unabhängige Untersuchung der Angriffe, ✅ die Prüfung einer internationalen Flugverbotszone zum Schutz der Zivilbevölkerung. Die Kurdinnen und Kurden waren verlässliche Partner im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat. Jetzt dürfen sie nicht allein gelassen werden. Stoppt die Angriffe auf Kurdistan. Schützt die kurdische Bevölkerung. #Kurdistan #Rojhilat #NoFlyZone #HumanRights #Iran #EU #USA #Israel
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Wir fordern eine internationale Untersuchung Schwere Vorwürfe müssen unabhängig untersucht werden Nach Angaben der Kurdistan Freedom Party (PAK) könnte bei einem iranischen Drohnenangriff weißer Phosphor eingesetzt worden sein. Augenzeugenberichte, medizinische Befunde und großflächige Brände stützen diesen Verdacht. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, könnte dies einen schweren Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und ein Kriegsverbrechen darstellen. Wir fordern: - eine unabhängige internationale Untersuchung der Angriffe, - vollständige Aufklärung aller Vorwürfe, - und die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen. Kriegsverbrechen dürfen niemals unbeantwortet bleiben. #HumanRights #Iran #Kurdistan #Justice
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Erneute Raketen- und Drohnenangriffe des iranischen Regimes auf Kurdistan Erneut wurden Stützpunkte kurdischer Parteien in der Autonomen Region Kurdistan Ziel iranischer Raketen- und Drohnenangriffe. Beim Angriff auf einen Stützpunkt der Komele am 17. Juli wurden nach Angaben der Partei mindestens neun Menschen getötet und weitere verletzt. Wenige Tage später wurden bei einem weiteren Angriff auf einen Stützpunkt der PAK neun Peschmerga verletzt. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen Verletzten. Die Angriffe zeigen erneut: Das iranische Regime trägt seine Gewalt weit über die eigenen Staatsgrenzen hinaus. Die internationale Gemeinschaft darf nicht länger wegsehen. #Kurdistan #Rojhilat #Iran #HumanRights
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Herzlichen Glückwunsch zum 30. Geburtstag, Deniz Undav! ⚽🎂 Die Kurdische Gemeinde Deutschland e. V. gratuliert Deniz Undav herzlich zu seinem 30. Geburtstag. Mit Leidenschaft, Disziplin und Bodenständigkeit hat er sich einen Platz im deutschen Nationalteam erarbeitet und ist für viele Menschen, insbesondere für zahlreiche Kurdinnen und Kurden in Deutschland, ein Vorbild. Sein runder Geburtstag fällt auf einen ganz besonderen Fußballtag: Heute findet das Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 statt. Dieses Turnier hat Millionen Fußballfans auf der ganzen Welt begeistert und uns viele unvergessliche Momente beschert. Wir wünschen Deniz Undav für das neue Lebensjahr vor allem Gesundheit, persönliches Glück und weiterhin viel Erfolg auf und neben dem Fußballplatz. Mögen noch viele Tore und unvergessliche Momente im Trikot der deutschen Nationalmannschaft und seines Vereins folgen! #DenizUndav #Geburtstag #DFB #Fußball #Kurden #Deutschland #kurdistan
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Am 3. August 2014 begann der Genozid des sogenannten Islamischen Staats an den Ezidinnen und Eziden in Şingal. Tausende Menschen wurden ermordet, vertrieben oder versklavt. Zwölf Jahre später leben viele Überlebende noch immer in Lagern, die Wunden sind nicht verheilt und Şingal wartet bis heute auf seinen Wiederaufbau. Anlässlich des 12. Jahrestages laden die Kurdische Gemeinde Deutschland e.V. und ihr Mitgliedsverein Mala Ezdai Kalkar – Verein der Eziden am Niederrhein e. V. zu einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung ein. ➡️2. August 2026, 14:00 Uhr ➡️Verein der Eziden am unteren Niederrhein - Mala Ezdai Kalkar, Oyweg 22, 47546 Kalkar Mit Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft und Religionsgemeinschaften gedenken wir der Opfer des Genozids und thematisieren die aktuelle Lage in Şingal, Perspektiven des Wiederaufbaus sowie die Situation von Ezidinnen und Eziden in Deutschland.
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Wir verurteilen den erneuten Raketenangriff des iranischen Mullah-Regimes auf die Autonome Region Kurdistan aufs Schärfste. Der Einsatz ballistischer Raketen gegen Ziele in der Autonomen Region Kurdistan ist ein schweres Kriegsverbrechen und eine eklatante Verletzung der irakischen Souveränität sowie des Völkerrechts. Nach den bislang vorliegenden Berichten wurden mindestens neun Menschen getötet. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Seit Jahren versucht das iranische Regime, den Terror gegen die kurdische Bevölkerung und die kurdischen Oppositionsparteien über die eigenen Staatsgrenzen hinaus auszudehnen. Die wiederholten Angriffe auf die Autonome Region Kurdistan zeigen, dass Teheran weder internationales Recht noch das Leben unschuldiger Zivilisten respektiert. Die internationale Gemeinschaft darf diesem Staatsterrorismus nicht länger tatenlos zusehen. Die Kurdische Gemeinde Deutschland fordert die Vereinigten Staaten von Amerika und den Staat Israel deshalb auf, gemeinsam mit ihren Partnern unverzüglich die Einrichtung einer internationalen Flugverbotszone über Rojhilatê Kurdistanê (Ostkurdistan) zu prüfen und die notwendigen Schutzmaßnahmen für die kurdische Bevölkerung zu ergreifen. Nur wirksame Sicherheitsgarantien können weitere Raketen-, Drohnen- und Luftangriffe des iranischen Regimes verhindern und die Zivilbevölkerung schützen. Die Kurden sind ein verlässlicher Partner des Westens im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Angesichts der anhaltenden Aggressionen des iranischen Regimes dürfen sie nicht allein gelassen werden. Stoppt die Angriffe des iranischen Regimes auf Kurdistan! Schützt die kurdische Bevölkerung. Jetzt! #Kurdistan #Rojhilat #EastKurdistan #Iran #IRGC #USA #Israel #Komele #PDKI #PAK #HumanRights #NoFlyZone #StandWithKurds nau.ch/news/ausland/neun-tot…
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Türkischer Rechtsextremismus in Deutschland bleibt eine ernste Gefahr. Aktuelle Berichte zeigen: Die Zahl der Anhänger der rechtsextremen türkischen „Grauen Wölfe“ hat einen neuen Höchststand erreicht. Gleichzeitig gewinnen islamistische Strömungen innerhalb dieser Szene zunehmend an Bedeutung. Sicherheitsbehörden warnen zudem vor einer grundsätzlich vorhandenen Waffenaffinität. (DIE WELT⁠) Die Kurdische Gemeinde Deutschland warnt seit Jahren vor der Verharmlosung des türkischen Rechtsextremismus. Die Ideologie der „Grauen Wölfe“ richtet sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung und schürt Hass gegen Kurdinnen und Kurden, Armenier, Aleviten, Jüdinnen und Juden sowie andere Minderheiten. (Bundesamt für Verfassungsschutz⁠) Wir fordern Politik und Sicherheitsbehörden auf, konsequent gegen rechtsextreme und islamistische Netzwerke vorzugehen – unabhängig von ihrer ethnischen oder religiösen Herkunft. Demokratie und Menschenrechte müssen entschlossen geschützt werden. #GraueWölfe #Rechtsextremismus #Demokratie #Menschenrechte #Kurden #Deutschland #Extremismus welt.de/politik/deutschland/…
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Die Kurdische Gemeinde Deutschland begrüßt die Bremer Initiative zur dauerhaften Verankerung des Kurdischunterrichts. Wir begrüßen den Vorstoß des Bremer Senats, den Kurdischunterricht dauerhaft im öffentlichen Schulsystem zu verankern. Die kurdische Sprache ist die Muttersprache von Millionen Menschen und ein unverzichtbarer Bestandteil der kulturellen Identität der Kurdinnen und Kurden. Der Erhalt und die Förderung der Muttersprache stärken nicht nur die sprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zu Chancengerechtigkeit, Integration und gesellschaftlicher Teilhabe. Wir danken dem Bremer Senat sowie allen Abgeordneten, Lehrkräften, Elterninitiativen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen, die sich seit vielen Jahren für den Kurdischunterricht einsetzen und diesen wichtigen Schritt ermöglicht haben. Bremen setzt damit ein bundesweit beachtenswertes Zeichen. Wir hoffen, dass weitere Bundesländer diesem Beispiel folgen und kurdischen Kindern die Möglichkeit geben, ihre Muttersprache im Rahmen des staatlichen Bildungssystems zu erlernen. Die Förderung der kurdischen Sprache ist kein Privileg, sondern Ausdruck von Respekt gegenüber der sprachlichen und kulturellen Vielfalt unseres Landes.
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Elio Adler wurde 1971 in Düsseldorf geboren und lebt heute mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Berlin. Er arbeitet hauptberuflich als Zahnarzt und ist Gründer und Vorsitzender des Vereins @WerteInitiative Seit seiner Jugend engagiert er sich für den Dialog zwischen jüdischer Minderheit und nichtjüdischer Mehrheitsgesellschaft. Als Sohn eines Shoah-Überlebenden setzte er sich schon früh mit Fragen von Verantwortung, Erinnerung und demokratischem Miteinander auseinander. @DrElioAdler beschäftigt sich intensiv und konsequent mit den gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Antisemitismus entsteht und weiterwirkt. Von 2016 bis 2019 ist er stellvertretender Vorsitzender des @NAFFOeV und 2014 gründet er die WerteInitiative - jüdisch-deutsche Positionen, deren Vorsitz er seit 2018 mit großem persönlichem Einsatz führt. Der Verein setzt sich für die Stärkung demokratischer Werte, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die Bekämpfung von Antisemitismus und Extremismus ein. In dieser Rolle baut Elio Netzwerke mit zivilgesellschaftlichen Akteuren auf und setzt auf Kooperationen und gemeinsame Positionierungen gegen Antisemitismus. Für seine Arbeit wurde er 2019 vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ als „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet und er erhielt 2024 den Verdienstorden des Landes Berlin. Nach 2023 hat sich Elio nicht nur für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus eingesetzt. Er hat sich auch immer wieder solidarisch mit anderen von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffenen Gruppen gezeigt und sich für den Dialog zwischen unterschiedlichen Minderheiten starkgemacht. Wir danken Elio für seine Unterstützung, seine Solidarität und seinen Einsatz für uns alle. Unser Projekt WERTE – was uns verbindet setzt genau hier an: Wir machen Stimmen hörbar, die in öffentlichen Debatten oft mitgemeint, aber selten sichtbar sind.
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Die Kurdische Gemeinde Deutschland macht auf die Kinotour des Films „To My Sisters“ von Regisseur Faek Falak aufmerksam und lädt dazu ein, diese besondere filmische Auseinandersetzung mit den Erfahrungen von Frauen im Kontext des IS-Terrors zu entdecken. Synopsis: Eine junge Kurdin in Syrien führt eine Fraueneinheit in den Kampf gegen den IS – für Freiheit und Frauenrechte. Gehalten wird ihr Kampf von der Stimme einer jesidischen Überlebenden, die als Kind vom IS versklavt wurde und sichtbar macht, was auf dem Spiel steht, wenn dieser Kampf verloren geht. Und während sie den Horror überlebt hat, schloss sich eine deutsche Frau freiwillig dem IS an – und ist heute den Konsequenzen ihrer Entscheidung ausgeliefert. Drei Frauen, drei Entscheidungen, ein Spiegel von Mut, Leid und gefährlicher Verblendung. Im Anschluss an jede Vorstellung gibt es die Möglichkeit, mit Regisseur Faek Falak ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen. Die Kinotour findet in Kooperation mit unserem Mitgliedsverein, der Kurdischen Gemeinde München, statt. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und die wichtige Arbeit, die mit diesem Film geleistet wird. Jetzt Tickets kaufen: cineglobal.de/tomysisters
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Die Kurdische Gemeinde Deutschland begrüßt das heutige Urteil des Oberlandesgerichts München. Das Oberlandesgericht München hat heute ein ehemaliges irakisches IS-Ehepaar wegen Völkermordes, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Der Mann wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Frau erhielt eine Jugendstrafe von neuneinhalb Jahren. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass beide als Mitglieder der Terrororganisation „Islamischer Staat“ zwei ezidische Mädchen versklavten, über einen längeren Zeitraum schwer misshandelten und ihnen unvorstellbares Leid zufügten. Die Kurdische Gemeinde Deutschland begrüßt dieses Urteil ausdrücklich. Es ist ein weiteres wichtiges Zeichen dafür, dass die Verbrechen des sogenannten Islamischen Staates nicht in Vergessenheit geraten und die Täter auch Jahre nach den Taten zur Rechenschaft gezogen werden können. Der Genozid an den Ezidinnen und Eziden gehört zu den schwersten Verbrechen des 21. Jahrhunderts. Tausende Menschen wurden ermordet, verschleppt oder versklavt. Bis heute warten viele Überlebende auf Gerechtigkeit. Die Ezidinnen und Eziden sind eine religiöse Gemeinschaft kurdischer Herkunft mit einer jahrtausendealten Tradition, die durch den Völkermord gezielt ausgelöscht werden sollte. Unser Mitgefühl gilt den Opfern, den Überlebenden und ihren Familien. Gleichzeitig fordern wir, dass alle Verantwortlichen für den Völkermord an den Ezidinnen und Eziden konsequent strafrechtlich verfolgt werden - unabhängig davon, wo sie sich aufhalten. Gerechtigkeit kann das erlittene Leid nicht ungeschehen machen. Sie ist jedoch ein unverzichtbarer Beitrag zur Anerkennung der Opfer und zur Bekämpfung der Straflosigkeit. #Eziden #Êzidî #JusticeForYazidis #Genozid #IS #Völkermord #Menschenrechte #KurdischeGemeindeDeutschland #KGD
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